Apple, Intel-Support

macOS 27: Apple beendet Intel-Support – nur noch Apple Silicon

28.05.2026 - 16:12:37 | boerse-global.de

Apple stellt mit macOS 27 den Intel-Support ein. Neue Thunderbolt-5-Docks und ein KI-Beschleuniger von OWC ergänzen das Ökosystem.

macOS 27: Apple beendet Intel-Support – nur noch Apple Silicon - Foto: über boerse-global.de
macOS 27: Apple beendet Intel-Support – nur noch Apple Silicon - Foto: über boerse-global.de

Apple zieht einen Schlussstrich unter die Intel-Ära. Mit macOS 27, das auf der WWDC im Juni vorgestellt wird, endet der Support für ältere Mac-Modelle. Gleichzeitig sorgen neue Thunderbolt-5-Zubehör und erste KI-Beschleuniger für Aufsehen.

Der letzte Intel-Mac

Der Countdown läuft: Am 8. Juni 2026 wird Apple auf der Worldwide Developers Conference (WWDC) macOS 27 präsentieren – das erste Betriebssystem, das ausschließlich auf Apple Silicon läuft. Für Besitzer von Intel-basierten Macs bedeutet das: macOS 26 Tahoe ist die letzte kompatible Version. Betroffen sind unter anderem das 2019er Mac Pro, das 27-Zoll-iMac von 2020 und das 16-Zoll-MacBook Pro aus dem Jahr 2019.

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Bereits am 26. Mai hat Apple die erste Entwickler-Beta von macOS Tahoe 26.6 veröffentlicht. Der Build mit der Nummer 25G5028f konzentriert sich auf Stabilität und Sicherheit – ein klares Zeichen, dass die Intel-Ära nun endgültig ausläuft. Branchenkenner rechnen zudem damit, dass die Übersetzungsebene Rosetta 2 spätestens mit macOS 28 verschwinden wird.

Thunderbolt 5: Neue Docks für Profis

Einen Tag später, am 27. Mai, haben gleich zwei Hersteller neue Docking-Stationen auf den Markt gebracht. Kensington und Plugable setzen auf den Thunderbolt-5-Standard mit Bandbreiten zwischen 80 und 120 Gigabit pro Sekunde.

Das Kensington SD5010T5 EQ kostet 300 Euro und unterstützt bis zu drei 4K-Monitore – allerdings nur in Kombination mit M5 Pro oder M5 Max. Plugable geht mit dem TBT-UDH2 noch einen Schritt weiter: Der 16-Port-Dock für 350 Euro treibt zwei 8K-Displays mit 60 Hertz an und liefert satte 140 Watt Ladeleistung.

KI-Beschleuniger für den Schreibtisch

Ebenfalls am 27. Mai präsentierte OWC den Stack AI – einen Thunderbolt-5-KI-Beschleuniger, der den Grafikspeicher für große Sprachmodelle erweitert. Das Gerät soll im vierten Quartal 2026 zunächst für Windows und Linux erscheinen. Mac-Nutzer müssen sich noch gedulden: Die Kompatibilität ist für einen späteren Zeitpunkt geplant.

MacBook Pro: Redesign auf 2027 verschoben

Wer auf ein grundlegend neues MacBook Pro gehofft hat, muss sich noch gedulden. Wie bereits am 26. Mai bekannt wurde, hat Apple die Pläne für ein Redesign mit OLED-Display und erstem Touchscreen auf Anfang 2027 verschoben. Ursprünglich war die Vorstellung für Ende 2026 erwartet worden.

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Die neuen Modelle – möglicherweise unter dem Namen MacBook Ultra – sollen den M6-Chip im 2-Nanometer-Verfahren erhalten. Gerüchten zufolge setzt Apple zudem auf eine Dampfkammerkühlung, um die Abwärme leistungsstarker PCIe-Gen-5-SSDs besser abzuführen.

Creator Studio: Abo-Modell sorgt für Verwirrung

Apple hat am 27. Mai ein Support-Dokument veröffentlicht, das Kreativprofis den Unterschied zwischen den neuen Abo-Apps und den klassischen Versionen erklären soll. Der Creator-Studio-Dienst kostet 13 Euro monatlich und umfasst Final Cut Pro sowie Logic Pro mit neuem Liquid-Glass-Design. Die Icons stoßen allerdings auf Kritik – sie gelten als zu abstrakt.

Nützliche Helfer für den Alltag

Zwei neue Tools erleichtern spezielle Workflows: Mojito, eine kostenlose App vom 28. Mai, ermöglicht die schnelle Emoji-Auswahl per Tastaturkürzel – ein Feature, das seit dem Wegfall der Touch Bar schmerzlich vermisst wurde. Und das Calibrite Display Plus HL ist der erste Hardware-Kalibrator für Apple-Displays, der Helligkeiten bis zu 2.000 Nits unterstützt. Voraussetzung: macOS Tahoe 26.4 oder neuer.

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