Apple, Intel-Ära

macOS 27: Apple beendet Intel-Ära und stellt Siri radikal um

03.06.2026 - 23:23:11 | boerse-global.de

Apple stellt mit macOS 27 die Unterstützung für Intel-Macs ein. Das Update erscheint exklusiv für Macs mit M1-Chip oder neuer und läutet das Ende von Rosetta 2 ein.

macOS 27: Apple beendet Intel-Ära und stellt Siri radikal um - Bild: über boerse-global.de
macOS 27: Apple beendet Intel-Ära und stellt Siri radikal um - Bild: über boerse-global.de

Der endgültige Abschied von Intel: Mit macOS 27 zieht Apple einen Schlussstrich unter die Ära der Fremdchips. Das neue Betriebssystem erscheint exklusiv für Macs mit M1-Chip oder neuer – und besiegelt das Ende einer Übergangsphase, die 2020 begann.

Am 8. Juni 2026 wird Apple auf der Worldwide Developers Conference (WWDC) offiziell macOS 27 vorstellen. Der interne Codename lautet „Big Bear". Was auf den ersten Blick wie ein gewöhnliches Update wirkt, ist in Wahrheit eine Zäsur: Kein Intel-Mac wird die neue Software mehr unterstützen.

Welche Macs rausfliegen – und welche bleiben

Anzeige: Ihr Intel-Mac erhält kein macOS 27 mehr? Mit diesem kostenlosen Upgrade-Plan behalten Sie den Überblick: Welche Macs kompatibel sind, wie Sie Ihre Daten sicher migrieren und was Sie zu Siri 2.0 wissen müssen. Jetzt Upgrade-Plan anfordern

Die Streichliste ist lang und trifft einige der beliebtesten Modelle der vergangenen Jahre. Konkret betroffen sind:

  • Das 13-Zoll und 16-Zoll MacBook Pro von 2019 und 2020
  • Der 27-Zoll iMac von 2020
  • Der Mac Pro von 2019

Diese Rechner erhalten keine großen Betriebssystem-Updates mehr. Apple plant jedoch, für rund drei Jahre Sicherheitsupdates bereitzustellen – bis etwa 2028 oder 2029. Für Nutzer der betroffenen Intel-Maschinen heißt das: Die Systeme bleiben sicher, aber neue Funktionen gibt es nicht mehr.

Voraussetzung für macOS 27 ist mindestens ein M1-Chip. Einige Berichte deuten darauf hin, dass auch der A18 Pro aus dem iPhone-Bereich kompatibel sein könnte – eine spannende Perspektive für mobile Ableitungen der Mac-Architektur.

Das Ende von Rosetta 2 zeichnet sich ab

Mit macOS 27 beginnt auch der Abschied von Rosetta 2. Die Übersetzungsschicht, die Intel-Apps auf Apple Silicon zum Laufen bringt, wird voraussichtlich die letzte Version sein, die vollständigen Support bietet. Bereits in aktuellen macOS-26.4-Updates tauchen Warnhinweise auf: Mit dem Nachfolger macOS 28 – vermutlich 2027 oder 2028 – sollen Intel-Apps komplett ihren Dienst einstellen.

Für professionelle Anwender, die noch auf spezialisierte Intel-Software angewiesen sind, wird die Zeit langsam knapp.

Siri wird komplett neu aufgebaut

Der vielleicht spannendste Punkt von macOS 27 ist die grundlegende Neugestaltung von Siri. Der Sprachassistent wird als eigenständige App mit Chatbot-Oberfläche neu aufgelegt. Die Integration von Google Gemini und Funktionen zur Bildschirmerfassung und zum persönlichen Kontext sollen Siri endlich auf Augenhöhe mit Konkurrenten wie ChatGPT bringen.

Weitere Neuerungen im Überblick:

  • Siri Extensions ermöglichen den Einsatz verschiedener Drittanbieter-Chatbots
  • Touchscreen-Optimierung: Die Benutzeroberfläche wurde für die erwarteten Touchscreen-MacBooks angepasst
  • Stabilität als Leitmotiv: Branchenbeobachter vergleichen den Ansatz mit dem legendären Snow-Leopard-Update – weniger Schnickschnack, mehr Leistung und Zuverlässigkeit

Zeitplan: Beta im Juni, Release im September

Apple hält an seinem bewährten Rhythmus fest. Nach der Präsentation am 8. Juni erscheint sofort eine Developer-Beta. Die öffentliche Beta folgt im Juli 2026. Der finale Release für alle Nutzer ist für September 2026 geplant.

Anzeige: Rosetta 2 wird eingestellt – Ihre Intel-Apps laufen bald nicht mehr. In diesem kostenlosen Report erfahren Sie, wie Sie Ihre Software auf Apple Silicon vorbereiten und welche Alternativen es gibt. Intel-App-Checkliste jetzt sichern

Auch iOS und iPadOS streichen alte Geräte

Die Kehrtwende betrifft nicht nur den Mac. Auch iOS 27 und iPadOS 27 werden den Support für ältere Hardware einstellen. Konkret sollen die iPhone-11-Serie und das iPhone SE der zweiten Generation nicht mehr unterstützt werden. Bei den iPads trifft es das iPad der achten Generation, das iPad Air der dritten Generation und das iPad mini der fünften Generation.

Der Grund liegt auf der Hand: Die neuen KI-Workloads und die veränderte Software-Architektur verlangen nach moderner Hardware. Wer also noch auf einem älteren Gerät sitzt, sollte langsam über ein Upgrade nachdenken – der Herbst 2026 wird für viele Apple-Nutzer zur teuren Angelegenheit.

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | wissenschaft | 69479677 |