Apple, Intel-Ära

macOS 27: Apple beendet Intel-Ära endgültig zum September

03.06.2026 - 18:48:48 | boerse-global.de

Apple stellt macOS 27 exklusiv für eigene Chips vor. Die neue Siri mit KI und das Ende von Intel-Support prägen das Update.

ISG-Schmerzen: Sanfte Bewegung statt Schonung hilft - Bild: über boerse-global.de
ISG-Schmerzen: Sanfte Bewegung statt Schonung hilft - Bild: über boerse-global.de

Mit macOS 27, das unter dem Codenamen „Big Bear" entwickelt wird, stellt der Konzern sein Betriebssystem erstmals exklusiv auf Apple Silicon um. Die Vorschau soll am 8. Juni 2026 auf der WWDC erfolgen.

Das Ende einer Ära

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Nach Jahren des Übergangs ist der Schlusspunkt erreicht: macOS 27 läuft ausschließlich auf M-Serie-Chips und dem A18 Pro. Für Intel-Nutzer bedeutet das das endgültige Aus für große System-Updates. Schon macOS 26 Tahoe war der letzte Major-Release für Intel-Rechner – nun wird mindestens ein M1-Chip zur Pflicht.

Betroffen sind unter anderem:

  • Das 16-Zoll MacBook Pro von 2019
  • Das 13-Zoll MacBook Pro von 2020 (mit vier Thunderbolt-3-Anschlüssen)
  • Der iMac von 2020
  • Der Mac Pro von 2019

Wer auf diesen Maschinen bleibt, erhält voraussichtlich noch etwa drei Jahre Sicherheitsupdates für macOS 26 Tahoe – also bis 2028 oder 2029. Doch der Trost ist nur von begrenzter Dauer.

Rosetta 2: Eine Brücke, die langsam abgebaut wird

macOS 27 wird die letzte Version sein, die Rosetta 2 voll unterstützt. Die Übersetzungsschicht, die Intel-Apps auf Apple Silicon zum Laufen bringt, soll in späteren Releases nur noch ältere Spiele bedienen – bevor sie ganz verschwindet. Ein klares Signal: Apple räumt den letzten Kompatibilitätsballast aus dem Weg.

Siri bekommt ein Rundumerneuerung

Doch macOS 27 ist nicht nur ein Abschied – es bringt auch echte Neuerungen. Vor allem Siri steht im Fokus. Der Sprachassistent wird komplett neu gedacht: als eigenständige App mit Konversationsfähigkeiten.

Die neue Siri soll:

  • Den Bildschirminhalt erkennen können
  • Persönlichen Kontext besser verstehen
  • Mehrschrittige Automatisierungen über verschiedene Apps hinweg ausführen

Apple hat sich dafür offenbar ein starkes Fundament gesichert: Eine mehrjährige Partnerschaft mit Google soll Gemini-Modelle in die KI-Architektur integrieren. Das dürfte die Chat-Funktionen auf ein völlig neues Niveau heben.

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Design und Vorbereitung auf die Zukunft

Neben der KI-Offensive verfeinert Apple die Optik. Die sogenannten „Liquid Glass"-UI-Elemente werden überarbeitet – für bessere Lesbarkeit und als Vorbereitung auf künftige touchscreenfähige MacBook-Pro-Modelle. Ein weiteres Indiz, dass Apple längerfristig an einer Berührungssteuerung für den Mac arbeitet.

Zeitplan: Beta im Juni, Release im September

Der Fahrplan steht:

  • 8. Juni 2026: Ankündigung auf der WWDC
  • Sofort: Developer-Beta
  • Juli 2026: Public-Beta
  • September 2026: Finale Veröffentlichung

Parallel dazu erscheinen iOS 27 und iPadOS 27. Auch dort fallen ältere Geräte weg: das iPhone 11, das iPhone SE der zweiten Generation, das iPad der achten Generation und das iPad mini der fünften Generation erhalten keine Updates mehr.

Alte Software, neue Probleme

Doch nicht nur das Betriebssystem selbst wird zur Hürde. Microsoft hat angekündigt, dass ein digitales Zertifikat für Office auf macOS und iOS am 13. Juli 2026 ausläuft. Ältere Versionen wie Office 2019 und bestimmte Builds von Office 2021 schalten dann in den „Reduced Functionality Mode" um.

Was das bedeutet: Dokumente lassen sich nur noch öffnen, ansehen und drucken. Bearbeiten und Speichern wird unmöglich. Wer Office voll nutzen will, braucht mindestens macOS 12 Monterey oder iOS 17 – und eine aktuelle Version der Suite.

Für viele Nutzer alter Macs kommt also gleich mehrfach Ungemach: Das Betriebssystem macht dicht, und die wichtigste Bürosoftware droht zum reinen Viewer zu verkommen.

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