macOS 27 & iOS 27: Apple rüstet Kinderschutz massiv auf
26.06.2026 - 00:43:32 | boerse-global.de
Mit aktualisierten App-Richtlinien und neuen Sicherheitsfunktionen in den kommenden Betriebssystemen will Apple die Sicherheit junger Nutzer deutlich erhöhen.
Strengere Auflagen für App-Entwickler
Bereits Anfang Juni, am 8. Juni 2026, hatte Apple seine App-Review-Richtlinien und die Entwicklervereinbarung überarbeitet. Die neuen Regeln verlangen von Entwicklern umfassendere Nachweise und spezifische Schutzmechanismen für Minderjährige. Zudem müssen Anbieter künftig offenlegen, ob und wie sie künstliche Intelligenz in ihren Apps einsetzen.
Im Mittelpunkt des neuen Compliance-Rahmens stehen die Identitätsprüfung der Entwickler und die Genauigkeit der App-Metadaten. Erst wenn diese Sicherheitsstandards erfüllt sind, dürfen Anwendungen in den App Store.
macOS 27 „Golden Gate": Kinderschutz als Kernfunktion
Mit der Ankündigung von macOS 27 am 25. Juni 2026 unterstreicht Apple seinen Kurs. Das neue Betriebssystem trägt den Codenamen „Golden Gate" und enthält spezielle Werkzeuge für Kinder und Jugendliche – bereitgestellt über Apples zentrales Kinderschutzportal.
Am selben Tag veröffentlichte der Konzern die zweite Entwickler-Beta von iOS 27. Das Update bringt verfeinerte Privatsphäre-Einstellungen und ein überarbeitetes Benachrichtigungsmanagement. Besonders interessant: Siri heißt nun offiziell „Request" und erlaubt automatisierte Löschpläne für den Gesprächsverlauf. Auch die Home-App wurde aufgerüstet – mit gebündelten Benachrichtigungen und Bewegungsmeldungen, die zwischen Menschen, Tieren und Fahrzeugen unterscheiden können. Voraussetzung dafür sind die neueste Hardware und Apples KI-Funktionen.
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Deutsche Experten fordern schärfere Regeln
Der Vorstoß kommt nicht von ungefähr. Bereits am 24. Juni 2026 hatte eine deutsche Expertenkommission einen umfassenden Katalog mit 56 digitalen Sicherheitsstandards vorgelegt. Die Vorschläge sehen unter anderem ein Mindestalter von 13 Jahren für soziale Medien vor sowie gestaffelte Altersbeschränkungen, die ein abgestuftes Schutzniveau für Minderjährige schaffen sollen.
Preiserhöhungen und App-Entfernungen
Parallel zu den Software-Neuerungen zog Apple am 25. Juni 2026 bei den Hardware-Preisen nach. Grund sind anhaltende Engpässe bei Speicherchips. Der M3 Ultra Mac Studio kostet nun 5.299 Euro, der Einstiegspreis für das MacBook Neo stieg auf 699 Euro.
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Zudem entfernte Apple 16 Apps der VK Group aus dem App Store, darunter VK Messenger und VK Music. Bestehende Nutzer können die Dienste noch eingeschränkt nutzen. Internationale Aufsichtsbehörden haben bereits Nachfragen zu diesem Schritt gestellt.
