macOS 27 ab 8. Juni: Apple beendet Intel-Mac-Ära definitiv
05.06.2026 - 06:26:34 | boerse-global.de
26.3 aktualisiert. Das Update bringt wichtige Stabilitätsverbesserungen und Sicherheits-Updates – und das nur wenige Tage vor der erwarteten Ankündigung von macOS 27.
Neue Windows-11-Integration und behobene Abstürze
Die aktualisierte Software enthält ein frisches Windows-11-Standard-Image auf Basis von Build 25H2. Zudem wurden die Secure-Boot-Schlüssel auf die Microsoft-Zertifikatskette von 2023 aktualisiert. Das sorgt für Kompatibilität mit aktuellen Sicherheitsstandards.
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Besonders erfreulich für Nutzer grafikintensiver Anwendungen: Parallels hat mehrere Absturzursachen beseitigt. Auch die klassische Version von Microsoft Outlook läuft nun stabiler in der virtuellen Umgebung. Einige Funktionen wurden allerdings als veraltet markiert – sie werden in künftigen Hauptversionen voraussichtlich wegfallen.
Netzwerk- und Dateiprobleme unter macOS 26.4 behoben
Nutzer des aktuellen macOS 26.4 können aufatmen: Das Update behebt DNS-Probleme und Fehler beim Kopieren von Dateien. Für Linux-VMs gibt es ebenfalls eine wichtige Korrektur – die Netzwerkverbindung bricht nun nicht mehr ab, wenn sich das Host-Netzwerk ändert. Ein Segen für Entwickler und IT-Profis, die häufig zwischen verschiedenen Netzwerken wechseln.
WWDC26 steht bevor: Das Ende von Intel-Macs rückt näher
Das Update kommt genau richtig: Am 8. Juni 2026 startet Apples Worldwide Developers Conference. Branchenbeobachter erwarten die Vorschau auf macOS 27 – und das könnte das endgültige Aus für Intel-basierte Macs bedeuten.
Laut technischen Spezifikationen wird macOS 27 ausschließlich Apple Silicon unterstützen. Vier Intel-Modelle bleiben außen vor: der Mac Pro (2019), das 16-Zoll MacBook Pro (2019), das 13-Zoll MacBook Pro (2020) und der 27-Zoll iMac (2020). Sie erhalten mit macOS Tahoe 26 ihr letztes großes Betriebssystem-Update. Apple hat immerhin drei Jahre Sicherheits-Updates zugesagt.
Der Übergang ist bereits spürbar: Seit Mitte Mai zeigt macOS 26.5 Warnungen an, wenn Nutzer Intel-basierte Anwendungen öffnen. Und Rosetta 2, Apples Übersetzungsschicht für Intel-Apps, könnte mit macOS 28 im Herbst 2027 weitgehend eingestellt werden.
Microsoft verschärft die Gangart: Office-Einschränkungen ab Juli
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Doch nicht nur Apple setzt Mac-Nutzer unter Zugzwang. Ab dem 13. Juli 2026 greift Microsofts „Reduced Functionality Mode" für Office 2019, 2021 und Microsoft 365 auf älteren macOS-Versionen. Grund sind ablaufende Zertifikate.
Konkret bedeutet das: Macs benötigen dann mindestens macOS 12 Monterey, um Dokumente vollständig bearbeiten zu können. Wer auf einer älteren Version festhängt, kann Dateien nur noch öffnen und drucken – Bearbeiten, Speichern oder Neuerstellen ist nicht mehr möglich.
Office 2021 für Mac erhält voraussichtlich noch ein letztes Update vor dem Support-Ende am 13. Oktober 2026. Office 2019 hingegen erreichte sein Ende bereits im Oktober 2023 – hier bleibt nur der Umstieg auf ein Abo-Modell oder alternative Office-Pakete.
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