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macOS 26.5.2: Apple schließt WebKit- und WebRTC-Sicherheitslücken

29.06.2026 - 22:15:12 | boerse-global.de

Apple schließt mit macOS 26.5.2 kritische Sicherheitslücken in WebKit und WebRTC. Das Update behebt zudem Systemfehler und erscheint parallel zu iOS 26.5.2.

Apple macOS 26.5.2: Sicherheits-Patches für WebKit und WebRTC
Apple - Nahaufnahme einer Laptop-Tastatur mit verschwommenem Hintergrund und leuchtendem Apple-Logo auf dem Bildschirmdeckel, das ein Software-Update darstellt. 29.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

5.2 ausgerollt. Das Update stopft zahlreiche Sicherheitslücken und behebt Systemfehler auf allen Mac-Modellen. Parallel dazu erschienen iOS 26.5.2 und iPadOS 26.5.2.

Sicherheit im Fokus

Die neue macOS-Version mit der Build-Nummer 25F84 konzentriert sich auf Verbesserungen im Hintergrund. Neue Funktionen sucht man vergeblich. Stattdessen schließen die Patches Schwachstellen in WebKit und WebRTC – jene Komponenten, die für die Darstellung von Webinhalten zuständig sind. Branchenbeobachter hatten diese Korrekturen bereits in der Beta-Phase von iOS 26.6 entdeckt.

Das Update folgt auf Version 26.5.1, die ein spezifisches Problem behob: Rechner mit M5-Chip fuhren in Unternehmensnetzwerken unerwartet herunter. Nutzer laden das aktuelle Update kostenlos über die Systemeinstellungen herunter.

Auch die mobilen Betriebssysteme erhielten ihre Korrekturen. iOS 26.5.1 hatte zuvor Lade-Probleme beim iPhone Air und iPhone 17 beseitigt. Während die 26.5.2-Reihe nun die Stabilität verbessert, arbeitet Apple bereits am großen Wurf: iOS 27 soll in den kommenden Monaten erscheinen.

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Hardware-Krise und Chip-Engpässe

Die Software-Updates kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Apple mit massiven Lieferketten-Problemen kämpft. Das Unternehmen hat kürzlich die Preise für Macs, iPads und die Vision Pro-Brille angehoben. Grund ist eine weltweite Knappheit bei Speicherchips.

Um die Engpässe zu entschärfen, sucht Apple offenbar nach neuen Lieferanten. Konkret soll der Konzern bei der US-Regierung eine Genehmigung beantragt haben, RAM vom chinesischen Hersteller ChangXin Memory Technologies (CXMT) zu beziehen. Das Problem: CXMT steht auf einer Pentagon-Liste gesperrter Unternehmen. Eine Freigabe durch die US-Behörden ist daher zwingend erforderlich.

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Blick nach vorn

In früheren Beta-Versionen testete Apple bereits eine Funktion namens Background Security Improvements. Sie soll es ermöglichen, kritische Updates für Safari, WebKit und Systembibliotheken einzuspielen – ohne ein komplettes OS-Update. Noch befindet sich die Technologie in der Erprobung. Der heutige Release zeigt jedoch: Apples Priorität liegt auf der sofortigen Beseitigung bestehender Sicherheitsrisiken.

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