Apple, VPN-Abstürze

macOS 26.5.1: Apple stoppt VPN-Abstürze auf M5-Macs

06.06.2026 - 06:10:00 | boerse-global.de

Apple schließt mit zwei Updates schwerwiegende Lade- und Stabilitätslücken bei iPhones und M5-Macs.

Apple behebt mit iOS 26.5.1 und macOS 26.5.1 kritische Hardware-Fehler
Apple - A smartphone charging via USB-C, showing a software update screen, with a laptop in the background also displaying an update. 06.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Apple hat zwei dringende Software-Updates veröffentlicht, die schwerwiegende Hardware-Fehler der aktuellen Gerätegeneration beheben.

Die Updates iOS 26.5.1 und macOS 26.5.1 zielen auf Probleme ab, die in den vergangenen Wochen bei Nutzern aufgetreten waren. Betroffen sind vor allem die neuen iPhone-Modelle sowie Macs mit dem leistungsstarken M5-Chip.

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iPhone 17 und iPhone Air: Ladeproblem behoben

Am 1. Juni 2026 veröffentlichte Apple das Update iOS 26.5.1 speziell für die iPhone 17- und iPhone Air-Serie. Der Fehler war besonders ärgerlich: Sobald der Akku fast oder vollständig leer war, funktionierte das kabelgebundene Laden per USB-C nicht mehr.

Betroffene Nutzer standen vor einem Dilemma – einziger Ausweg war das drahtlose Laden per MagSafe. Das Update stellt nun die Zuverlässigkeit des kabelgebundenen Ladeanschlusses wieder her.

Erst vor wenigen Wochen hatte Apple mit iOS 26.5 eine umfassende Aktualisierung ausgerollt. Sie brachte unter anderem eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für RCS-Nachrichten und erweiterte Kompatibilität für Zubehör wie das Magic Keyboard und die Magic Mouse.

M5-Macs: Abstürze bei VPN-Nutzung gestoppt

Nur zwei Tage später, am 3. Juni 2026, folgte macOS 26.5.1. Dieses Update richtet sich an alle Macs mit dem M5-Chip. Der Fehler führte zu unerwarteten Systemabstürzen, sobald bestimmte netzwerkfilternde Erweiterungen aktiv waren.

Besonders häufig traten die Abstürze bei der Nutzung von VPNs auf. Ein Sicherheitsrisiko, das viele Berufstätige und Unternehmen direkt betraf.

Das Update baut auf macOS 26.5 auf, das bereits im Frühjahr erschienen war. Damals hatte Apple Probleme mit SMB-Mounts, Smart-Card-Anmeldungen und schwarzen Bildschirmen während des Update-Prozesses behoben. Neu hinzugekommen sind zudem Enterprise-Funktionen wie MDM-Migration, deklaratives App-Management und ein authentifizierter Gastmodus.

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Lieferengpässe verzögern M5 Mac Studio

Die Software-Korrekturen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Apples Hardware-Fahrplan ins Stocken gerät. Die Nachfrage nach KI-fähigen Geräten übertrifft zwar die internen Erwartungen, doch Lieferkettenprobleme bremsen den Ausbau.

Branchenkreisen zufolge könnte sich der Launch des M5 Mac Studio bis Oktober 2026 verschieben. Grund sind Engpässe bei Speicherkomponenten.

Siri-Revolution: Google Gemini als Retter in der Not

Um seine KI-Strategie voranzutreiben, arbeitet Apple an einer grundlegenden Überarbeitung des Sprachassistenten Siri. Der Start ist für September 2026 zusammen mit iOS 27 geplant.

Das Besondere: Apples interne Server konnten die Leistungsanforderungen nicht erfüllen. Deshalb wird das Unternehmen für komplexe Anfragen auf lizenzierte Google Gemini-Modelle zurückgreifen. Die Infrastruktur läuft auf Nvidia Blackwell B200 GPUs in der Google Cloud – mit vertraulicher Datenverarbeitung, um die Verschlüsselung zu gewährleisten.

WWDC 2026: iOS 27 und macOS „Big Bear" in Sicht

Vom 8. bis 12. Juni 2026 findet die Worldwide Developers Conference (WWDC) im Apple Park statt. Das Event dürfte die Bühne für iOS 27 und macOS 27 sein – letzteres trägt angeblich den Codenamen „Big Bear".

Erste Informationen deuten auf einen Fokus auf Stabilität und Fehlerbehebungen hin. Zu den erwarteten Neuerungen gehören ein visuelles Update der „Wo ist?"-App, verbesserte Sprachsteuerung für die Fotobearbeitung und ein neues Benachrichtigungssystem, das von links einblendet.

Ausblick: Falt-iPhone und neue Apple TV-Generation

Für die zweite Jahreshälfte 2026 werden weitere Hardware-Neuheiten erwartet. Dazu zählen ein faltbares iPhone Ultra mit einem Scharnier aus Flüssigmetall sowie überarbeitete Versionen des Apple TV 4K und des HomePod mini.

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