MacBook-Strategie, Apple

MacBook-Strategie: Apple streicht M6 Pro und Max, setzt auf M7

03.07.2026 - 18:39:41 | boerse-global.de

Apple legt High-End-M6-Chips auf Eis und treibt die Entwicklung des KI-fokussierten M7-Prozessors voran. Neue MacBook- und iPad-Modelle sind für 2027 geplant.

Apple streicht M6 Pro und Max: Fokus auf KI-Chip M7
MacBook-Strategie - Schlankes, futuristisches Laptop mit leuchtenden Innenkomponenten, gespiegelt auf dunkler Oberfläche, Symbol für fortschrittliche Technologie und Design. 03.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

Apple überarbeitet seine Chip-Strategie radikal. Die leistungsstarken M6 Pro und M6 Max Prozessoren werden nicht kommen.

Stattdessen setzt der Konzern voll auf die künstliche Intelligenz. Die nächste große Chip-Generation M7 soll bereits früher als geplant erscheinen. Das hat weitreichende Folgen für die MacBook-Reihe – und bringt ein völlig neues Modell ins Spiel.

Aus für die M6-Spitzenmodelle

Die Streichung der High-End-Varianten bedeutet: Der Standard-M6-Chip wird nur in einem begrenzten Rahmen ausgeliefert. Ein 14-Zoll MacBook Pro mit dem Basismodell soll im Herbst 2026 auf den Markt kommen. Branchenbeobachter rechnen mit einem vertrauten Design – das Gehäuse bleibt unverändert.

Doch wer auf Höchstleistung hofft, muss umdenken. Das neue Spitzenmodell, intern als MacBook Ultra bezeichnet, wird nicht auf M6-Technik setzen. Stattdessen kommen dort M5 Pro und M5 Max Chips zum Einsatz. Das Gerät soll erst Ende 2026 oder Anfang 2027 erscheinen. Die Gerüchteküche spricht von einem dünneren Gehäuse, einem Tandem-OLED-Display, einer Dynamic Island und Touch-Unterstützung. Der Preis? Rund 3.000 Euro dürfte das MacBook Ultra kosten.

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2027: Der große Wurf

Die eigentliche Revolution steht für das erste Halbjahr 2027 an. Apple plant einen kompletten Neustart des Einstiegs-MacBook-Pro (Codename K104). Herzstück: der M7-Prozessor.

Der M7 soll ein technischer Quantensprung werden. Gefertigt im 2-Nanometer-Verfahren, liegt der Fokus auf KI-Berechnungen. Die Speicherbandbreite beträgt satte 240 GB/s. Das Design des neuen MacBook Pro dürfte sich am MacBook Ultra orientieren – dünner, mit Dynamic Island. Ob es auch einen Touchscreen gibt? Die Quellen widersprechen sich.

Nach dem M7-Start im Frühjahr 2027 folgen im Laufe des Jahres die Varianten M7 Pro und M7 Max. Ein M7 Ultra ist für 2028 vorgesehen.

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Auch das iPad Pro bekommt ein Update

Die Hardware-Offensive 2027 erfasst auch die Tablet-Reihe. Vier neue iPad-Pro-Modelle in 11 und 13 Zoll sollen im Frühjahr 2027 erscheinen. Sie erhalten den M7-Chip – und eine technische Neuerung: Dampfkammerkühlung. Bisher setzte Apple bei iPads auf passive Kühlung. Die leistungsstärkeren Prozessoren machen nun aktivere Maßnahmen nötig.

Lieferengpässe und steigende Preise

Die Neuausrichtung fällt in eine schwierige Zeit. Ein globaler Mangel an Speicherchips droht die Produktion zu verzövern oder die Preise nach oben zu treiben.

Erste Anzeichen gibt es bereits: Der Preis für ein MacBook Pro mit 1 TB Speicher soll von umgerechnet rund 1.550 auf 1.820 Euro steigen. Sollte die DRAM-Krise bis 2027 anhalten, könnten weitere Preisanpassungen auf die Kunden zukommen – quer durch die MacBook- und iPad-Pro-Reihen.

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