MacBook Pro M4: Apple startet Verkauf ab 8. November
31.05.2026 - 18:02:46 | boerse-global.deDer US-Konzern bringt frischen Wind in sein Laptop-Portfolio: Neue MacBook-Pro-Konfigurationen mit M4-Chips kommen auf den Markt, während die Vorgänger-Modelle mit M5-Technik zu Rekordtiefstpreisen gehandelt werden. Was steckt hinter der Strategie?
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Neue M4-Modelle: Leistungssprung für Profis
Seit heute sind die Details zu den aktuellen MacBook-Pro-Modellen mit M4, M4 Pro und M4 Max bekannt. Das 14-Zoll-Einsteigermodell mit dem Basis-M4-Chip startet bei rund 1.500 Euro. Es bietet ein XDR-Display mit 120-Hertz-ProMotion-Technologie und eine Akkulaufzeit von bis zu 24 Stunden.
Wer mehr Leistung braucht, greift zu den Varianten mit M4 Pro oder M4 Max. Der M4 Pro kommt mit bis zu 14 CPU- und 20 GPU-Kernen und kostet ab etwa 1.880 Euro (14 Zoll) beziehungsweise 2.350 Euro (16 Zoll). Das Spitzenmodell M4 Max bietet bis zu 16 CPU- und 40 GPU-Kerne, unterstützt bis zu 128 Gigabyte Arbeitsspeicher und Festplatten mit bis zu 8 Terabyte. Diese Profi-Geräte verfügen über Thunderbolt-5-Anschlüsse und eine 12-Megapixel-Webcam. Der offizielle Verkaufsstart ist für den 8. November angesetzt.
M5-Modelle: Rabatte von bis zu 1.300 Euro
Während die neuen M4-Geräte in den Startlöchern stehen, purzeln die Preise für die M5-Serie. Beobachter melden historische Tiefststände bei großen Händlern. Allein beim 14-Zoll-MacBook Pro mit M5 Pro oder M5 Max betragen die Nachlässe bis zu 1.300 Euro.
Die aktuellen Schnäppchen im Überblick:
- MacBook Air M5 (13 Zoll, 16GB/512GB): rund 845 Euro
- MacBook Air M5 (15 Zoll, 16GB/512GB): rund 1.035 Euro
- MacBook Pro M5 Pro (14 Zoll, 24GB/1TB): rund 1.880 Euro
- MacBook Pro M5 Max (14 Zoll, 36GB/2TB): rund 3.150 Euro
Selbst hochspezialisierte Konfigurationen sind betroffen: Ein 16-Zoll-M5-Max-Modell mit 128 GB RAM und 2 TB Speicher wird von einem Fachhändler für rund 5.080 Euro angeboten.
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KI-Fokus und internationale Expansion
Die M5-Pro-und-Max-Modelle sind offiziell am 27. Mai in Indonesien gestartet. Apple positioniert sie als KI-Werkzeuge der Spitzenklasse: Sie können große Sprachmodelle (LLMs) lokal verarbeiten – und das bis zu viermal schneller als die M4-Vorgänger.
Der M5 Pro unterstützt bis zu 64 GB RAM mit einer Bandbreite von 307 Gigabit pro Sekunde, der M5 Max kommt auf 128 GB und 614 Gbit/s. In Indonesien liegt der Preis für das 14-Zoll-M5-Pro-Modell mit 24 GB RAM und 2 TB SSD bei umgerechnet rund 2.700 Euro.
Lieferengpässe und ein neuer Trend: "Kopflose" MacBooks
Nicht alles läuft rund im Apple-Universum. Der Mac mini mit M4-Chip ist vielerorts ausverkauft. Grund sind die hohe Nachfrage und steigende Speicherpreise. Apple beschränkt die verfügbaren Bestände offenbar auf Modelle mit mindestens 512 GB Speicher.
Die Knappheit treibt kuriose Blüten: Auf dem Gebrauchtmarkt entsteht ein Handel mit "kopflosen" MacBooks – Geräten mit defekten oder entfernten Displays, die als kompakte Server für rund um die Uhr laufende KI-Aufgaben dienen. Ein MacBook Pro mit M1 Pro und 16 GB RAM wechselt für umgerechnet etwa 420 Euro den Besitzer, die 32-GB-Version für rund 510 Euro. Experten warnen jedoch vor fehlender Garantie und möglichen Hardware-Defekten.
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