MacBook Pro: Apple rüstet erstmals Touchscreen und OLED aus
25.06.2026 - 04:07:20 | boerse-global.de
Der Konzern bricht mit jahrzehntelangen Prinzipien und rüstet seine Laptops erstmals mit Touchscreens und OLED-Displays aus. Gleichzeitig steht ein völlig neues Spitzenmodell in den Startlöchern.
Nach jahrelanger Weigerung lenkt Apple ein: Die nächste Generation des MacBook Pro soll erstmals einen Touchscreen erhalten. Branchenkreisen zufolge hat sich Samsung Display als exklusiver Lieferant der neuen OLED-Panels durchgesetzt. Die Produktion soll bereits im Juli 2026 anlaufen – pünktlich zur erwarteten Vorstellung im Herbst.
Damit vollzieht der iPhone-Konzern eine strategische Kehrtwende. Noch vor wenigen Jahren hatte Apple-Chef Tim Cook Touchscreens bei Laptops als unpraktisch abgetan. Nun dienen sie als zweites Eingabemittel neben Tastatur und Trackpad. Insider erwarten zudem, dass die beliebte Dynamic Island – bislang nur vom iPhone bekannt – erstmals auf dem Mac Einzug hält.
MacBook Ultra: Die neue Oberklasse
Doch das ist nicht alles. Am 24. Juni 2026 wurden Details zu einer vierten Modellreihe bekannt: dem MacBook Ultra. Das Flaggschiff soll im Herbst 2026 erscheinen und mit einem dünneren, leichteren Gehäuse als alle bisherigen Pro-Modelle aufwarten.
Die technische Ausstattung liest sich wie eine Wunschliste:
- 2-nm-M6-Prozessor der nächsten Generation
- Integriertes C2-Modem für eigenständige Mobilfunkverbindung
- Hochauflösendes OLED-Touchdisplay
- macOS 27 „Golden Gate“ mit touchoptimierten Bedienelementen wie einheitlichen Symbolleisten und flüssigen Schiebereglern
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Zusätzlich verdichten sich die Hinweise auf eine integrierte Aufbewahrung für den Apple Pencil. Entsprechende Patente und Designkonzepte kursieren seit Jahren – mit dem Ultra-Modell könnte der Stift endlich einen festen Platz im Laptop finden.
Leistungssprung mit Schönheitsfehler
Die Ankündigungen kommen nur wenige Monate nach dem Launch der M5-Pro- und M5-Max-Modelle im März 2026. Diese basieren auf dem N3P-Fertigungsprozess und bieten massive Leistungssteigerungen: Bei KI-Berechnungen für große Sprachmodelle erreichen sie laut ersten Tests die sechsfache Geschwindigkeit der M1-Pro-Serie.
Doch nicht alles läuft rund. In den vergangenen Wochen häuften sich Berichte über Verfärbungen bei bestimmten M5-Max-Displays. Das Problem: Unter Volllast blasen die Lüfter heiße Abluft – zwischen 40 und 55 Grad Celsius – direkt auf die Unterseite des Bildschirms. Bei einigen Geräten führte das zu lokalen Verblassungen.
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Großoffensive im Herbst
Die Weichen für den Produktionsstart sind gestellt. Im Juli beginnen Samsung und LG mit der Massenfertigung der OLED-Panels – nicht nur für die MacBooks, sondern auch für das iPhone 18 Pro und das erste faltbare iPhone Ultra. Die Bestellungen bewegen sich bereits im Millionenbereich.
Zum Herbst erwartet die Branche eine regelrechte Produktoffensive: Neben dem MacBook Ultra sollen ein MacBook Neo sowie überarbeitete Versionen von MacBook Air und MacBook Pro erscheinen. Apples Laptop-Familie wächst damit von drei auf vier Serien – ein klares Signal, dass der Konzern seine Notebook-Sparte neu aufstellt.
