MacBook, Apple

MacBook M5: Apple bringt 25.892-Punkte-Prozessor auf den Markt

14.06.2026 - 07:16:20 | boerse-global.de

Apples neue M5-Chips übertreffen Vorgänger deutlich. Das MacBook Neo als günstiger Einstieg und macOS 27 Golden Gate komplettieren das Update.

Apple M5-Serie: Neuer Leistungsgipfel für MacBook Pro und Air
MacBook - A sleek, modern laptop with a glowing screen displaying abstract code, resting on a minimalist desk in a high-tech office. 14.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Die im Juni 2026 vorgestellten Prozessoren setzen vor allem bei KI-Aufgaben und professionellen Workflows neue Maßstäbe – und erweitern das Portfolio mit einem überraschend günstigen Einstiegsgerät.

M5 Pro und Max: Sprung nach vorn

Die neuen MacBook-Pro-Modelle mit M5 Pro und M5 Max nutzen eine 3-Nanometer-N3P-Fertigung und Apples Fusion-Architektur (SoIC-mH). Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Im Geekbench-6.6-Test erreicht der M5 Pro mit 15 Kernen einen Single-Core-Wert von 4.302 Punkten und satte 25.892 Punkte im Multi-Core-Ranking. Damit liegt er rund 35 bis 36 Prozent vor dem Vorgänger M3 Max.

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Noch beeindruckender fällt der Vergleich mit älteren Generationen aus. Bei KI-gestützten Aufgaben – etwa der Ausführung großer Sprachmodelle – arbeitet der M5 Pro fast siebenmal schneller als der M1 Pro. Auch Entwickler profitieren: Die Xcode-Kompilierung beschleunigt sich um 25 Prozent gegenüber dem M4 Pro. Die Speicherbandbreite des M5 Pro liegt bei 307 GB/s.

Das Spitzenmodell M5 Max mit 18 Kernen hat sich bereits in den frühen PassMark-Rankings unter den besten 30 Prozent aller getesteten CPUs platziert.

MacBook Air mit Basis-M5

Parallel zur Profi-Reihe hat Apple auch das MacBook Air auf den M5-Standard gehoben. Die Modelle starten mit 512 GB Speicher und setzen auf eine 10-Kern-CPU sowie 10-Kern-GPU. Ein Upgrade, das vor allem Gelegenheitsnutzern und Studierenden gutkommt.

MacBook Neo: Angriff auf das Budget-Segment

Schon im März 2026 überraschte Apple mit einer strategischen Neuausrichtung: dem MacBook Neo. Das Einstiegsgerät startet bei 599 Euro (499 Euro für Bildungseinrichtungen) und zielt direkt auf den hart umkämpften Bildungsmarkt.

Angetrieben wird das Neo vom A18 Pro-Chip mit 6-Kern-CPU und 5-Kern-GPU. Es läuft mit vollem macOS, spart aber an der Ausstattung: 13-Zoll-Liquid-Retina-Display mit 60 Hz, 8 GB RAM und kein Tastatur-Hintergrundlicht. Die Akkulaufzeit beträgt rund 13,5 Stunden, ein externer Monitor wird unterstützt.

macOS 27 Golden Gate: Optimiert für M5

Mit der Entwickler-Beta von macOS 27 Golden Gate, vorgestellt auf der WWDC 2026, liefert Apple das passende Betriebssystem nach. Neue Funktionen wie eine verbesserte Suche, der „Liquid Glass“-Transparenzregler und ein spezieller Passwort-Agent sollen die M5-Architektur voll ausnutzen.

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Tests auf älterer Hardware wie dem M1 MacBook Air zeigen: macOS 27 läuft zwar noch, aber die Performance entfaltet sich erst auf den neuen Chips. Branchenbeobachter empfehlen einen Upgrade-Zyklus von vier bis fünf Jahren – der Sprung vom M1 zum M5 bringt 50 bis 60 Prozent mehr Leistung. Der Support für Intel-Macs läuft aus: Mit macOS 28 soll auch die Rosetta-Emulation enden.

Lieferverzögerungen und erste Rabatte

Während MacBook Pro und Air bereits ausgeliefert werden, gibt es bei anderen Modellen Verzögerungen. Der neue Mac Mini wird erst für Oktober oder November 2026 erwartet. Grund sind Engpässe bei Komponenten für KI-Server. Analysten rechnen mit einem Preisaufschlag von rund 100 Euro.

Im Handel zeigen sich erste Rabatte: Große Anbieter gewähren auf die High-End-Modelle mit M5 Pro bis zu 300 Euro Nachlass. Ein 18-Kern-Modell mit 48 GB RAM kostet damit 2.499 Euro.

Konkurrenz schläft nicht

Apple steht unter Druck. Windows-basierte KI-Laptops holen auf. Das Asus ZenBook A14 mit Snapdragon X Elite übertrifft in GPU-Tests einige Intel-Core-Ultra-9-Konkurrenten um 70 Prozent. Gleichzeitig bringen Intels neue „Panther Lake“-Prozessoren Geräte wie das Acer Swift Go 16 AI auf den Markt, das bis zu 20 Stunden Akkulaufzeit verspricht – eine direkte Herausforderung für Apples Effizienzvorsprung.

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