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Mac Pro eingestellt: Apple setzt auf Mac Studio und M5-Chips

Veröffentlicht am: 19.07.2026 um 17:42 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apple stellt Mac Pro ein und fokussiert auf Mac Studio. Neue M5-Chips und M7-Generation mit KI-Fokus in Entwicklung.

Apple beendet Mac-Pro-Ära und setzt auf Mac Studio mit KI-Chips
Schlanker, beleuchteter Apple Mac Studio auf dunkler Oberfläche, umgeben von leuchtenden digitalen Schaltkreisen und Datenströmen. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der legendäre Mac Pro ist Geschichte. Apple setzt künftig voll auf das Mac Studio und treibt die Entwicklung eigener KI-Chips massiv voran.

Nachdem Apple die Mac-Pro-Reihe im März 2026 offiziell eingestellt hat, steht die Strategie für professionelle Desktop-Computer nun endgültig fest. Das Mac Studio übernimmt die Rolle als Flaggschiff – und die hauseigenen Prozessoren sollen in den kommenden Jahren einen gewaltigen Sprung nach vorne machen.

Das Ende einer Ära

Der Mac Pro hatte eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Nach dem umstrittenen zylindrischen Design von 2013 kehrte Apple mit dem Tower-Format zu den Wurzeln zurück. Doch im Frühjahr 2026 war Schluss. Branchenberichten zufolge hatte der Konzern zuvor noch an zwei weiteren, deutlich leistungsstärkeren Modellen gearbeitet – doch die Pläne wurden verworfen.

Ganz aufgegeben hat Apple das Segment leistungsfähiger Workstations offenbar nicht. Aktuelle technische Hinweise aus dem Juli 2026 deuten darauf hin, dass hinter den Kulissen an einem völlig neu gestalteten, modularen und aufrüstbaren Desktop-Computer gearbeitet wird – inklusive eines neuen High-End-Displays für Profis. Fürs Erste bleibt aber das Mac Studio die erste Wahl für anspruchsvolle Nutzer.

Mac Studio mit M5: Neuer Motor für Profis

Mit dem Wegfall des Mac Pro rückt das Mac Studio automatisch an die Spitze der professionellen Hardware-Palette. Apple bereitet derzeit ein Update mit den Chips M5 Max und M5 Ultra vor. Die technischen Daten, die im Juli 2026 bekannt wurden, versprechen enorme Leistungssprünge: Der M5 Ultra könnte über eine 36-Kern-CPU und eine 80-Kern-GPU verfügen.

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Hinweise auf die unveröffentlichten Chips tauchten Mitte Juli 2026 in einer Beta-Software auf. Interne Kennungen verweisen auf den T6051 (vermutlich der M5 Max) und den T6052 (der M5 Ultra), sowie eine Standard-M5-Variante. Auffällig: Ein „M5 Pro“ fehlte in den frühen technischen Funden. Um den steigenden Bedarf an KI-Rechenleistung zu decken, hat Apple zudem seine internen Fähigkeiten durch Zukäufe gestärkt – darunter die Übernahme von Q.ai für rund zwei Milliarden Euro Mitte 2026.

Der große Sprung: Apple setzt auf M7

Apples Strategie für die eigenen Prozessoren scheint sich von einem starren Jahresrhythmus zu lösen. Branchenbeobachter gehen davon aus, dass der Konzern bei den professionellen Chips für Laptops und Desktops die M6-Generation überspringen könnte.

Während ein Standard-M6-Chip für Ende 2026 erwartet wird, soll Apple direkt zur M7-Generation für die „Pro“-, „Max“- und „Ultra“-Stufen übergehen. Die M7 Pro und Max werden für Ende 2027 erwartet, ein M7 Ultra soll 2028 folgen. Der Fokus liegt auf massiven KI-Optimierungen: Die M7-Generation soll die Speicherbandbreite von 153 GB/s auf 240 GB/s erhöhen. Der M7 Ultra wird so konzipiert, dass er an die KI-Leistung führender Hardware wie Nvidias Blackwell-Architektur heranreicht.

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macOS 27: Der endgültige Abschied von Intel

Die Hardware-Revolution wird von einem Software-Wechsel begleitet. Die öffentliche Beta von macOS 27 „Golden Gate“, die am 13. Juli 2026 erschien, bringt zahlreiche Neuerungen mit sich – darunter aktualisierte KI-Tools und eine neue Designsprache. Entscheidend: macOS 27 markiert das endgültige Ende der Unterstützung für Intel-basierte Macs. macOS 26 war die letzte Version, die die ältere Prozessorarchitektur noch unterstützte.

Weitere Veränderungen im Apple-Universum

Neben den großen strategischen Weichenstellungen gibt es eine Reihe weiterer Anpassungen:

  • Produkt-Support: Fast 20 Produkte, darunter ältere iPads und Apple TVs, nähern sich dem Status „obsolet“ – das tritt in der Regel sieben Jahre nach dem letzten Verkauf ein.
  • Product(RED): Die Produktion der (Product)RED-Geräte wurde eingestellt. Seit 2006 hatte die Partnerschaft über 250 Millionen Euro für den Global Fund eingebracht.
  • Preise: Mitte Juli 2026 wurden Preiserhöhungen für mehrere Hardware-Linien und Dienste bekannt. Das MacBook Neo und das Basis-iPad verteuerten sich um jeweils 100 Euro, das 13-Zoll MacBook Air um 200 Euro. Auch Abo-Dienste wurden angepasst – das Apple Music Familienabo kostet nun 19,99 Euro pro Monat.

Die Anpassungen werden auf gestiegene Kosten für Speicher- und Arbeitsspeicherkomponenten sowie auf den enormen Kapitalbedarf für KI-Rechenzentren zurückgeführt.

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