Mac-Offensive, Apple

Mac-Offensive bis 2028: Apple plant elf neue Modelle mit Touchscreen

Veröffentlicht am: 25.07.2026 um 03:11 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apple kündigt die größte Mac-Produktoffensive an: Elf neue Modelle bis 2028, darunter erste Touchscreen-Laptops und M6-Chips.

Apple plant elf neue Mac-Modelle bis 2028 mit Touchscreen
Schlankes, hochwertiges MacBook Pro auf einem minimalistischen Schreibtisch, das sein edles Metalldesign und schmale Ränder betont. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Apple bereitet die größte Produktoffensive seiner Mac-Geschichte vor. Bis 2028 sollen elf neue Modelle erscheinen, darunter die ersten Laptops mit Touchscreen.

M6-Chip und OLED-Technologie: Der Herbst bringt die erste Welle

Bereits im Herbst 2026 will Apple die nächste Generation seiner Prozessoren einführen. Ein neues 14-Zoll MacBook Pro sowie ein überarbeiteter iMac mit dem M6-Chip stehen auf dem Programm. Besonders bemerkenswert: Der iMac überspringt damit die M5-Generation komplett – sein letztes Update erhielt er im Oktober 2024 mit dem M4-Prozessor.

Parallel dazu hält OLED-Technologie Einzug in die Mac-Reihe. Ein High-End-Modell mit OLED-Touchscreen, schmalen Displayrändern und der Dynamic Island soll zwischen Ende 2026 und Anfang 2027 erscheinen. Das Gerät wird voraussichtlich mit macOS 27.1 ausgeliefert, das für Ende Oktober erwartet wird.

Aktuelle Spitzenleistung: M5 Pro und M5 Max im Einsatz

Die angekündigten Neuerungen folgen auf die erfolgreiche Einführung der M5 Pro- und M5 Max-Chips im März 2026. Diese Prozessoren basieren auf einer Fusion-Architektur aus zwei 3nm-Dies und sind seit dem 11. März in den MacBook Pro-Modellen verfügbar.

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Der M5 Pro bietet eine 18-Kern-CPU und eine bis zu 20-Kern-GPU – eine 20-prozentige Grafikverbesserung gegenüber dem Vorgänger. Der M5 Max kommt mit bis zu 40 GPU-Kernen und 128 GB RAM, was die Raytracing-Leistung um 30 Prozent steigert. Beide Chips verfügen über eine 16-Kern-Neural Engine und unterstützen Thunderbolt 5.

Zum Marktstart im Frühjahr kostete das Einstiegs-MacBook-Pro mit M5 Pro umgerechnet rund 2.000 Euro, die M5-Max-Version startete bei etwa 3.300 Euro. Zeitgleich erschien ein aktualisiertes MacBook Air mit 512 GB Basisspeicher und Wi-Fi 7.

Desktop und Einsteiger: Mac mini, Studio und das „MacBook Neo“

Auch bei den Desktop-Modellen tut sich etwas. Mac mini und Mac Studio sollen Updates mit M5 Pro, M5 Max und M6-Konfigurationen erhalten – der genaue Zeitplan hängt jedoch von der Stabilität der Speicherlieferkette ab.

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Für das Jahr 2027 ist zudem ein neues „MacBook Neo“ in der Entwicklung. Es soll den A19 Pro-Chip nutzen – denselben Prozessor, der auch in künftigen High-End-iPhones erwartet wird – und über 12 GB RAM verfügen. Ein M6-betriebenes MacBook Air folgt Anfang 2027, eine OLED-Version des Air ist für 2028 oder später geplant.

Marktentwicklung und Kostendruck

Die umfangreichen Hardware-Updates kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die Mac-Verkäufe bereits das dritte Jahr in Folge wachsen. Als Treiber gilt die steigende Nachfrage nach lokaler KI-Verarbeitung – ein Bereich, in dem Apples eigene Chips klare Vorteile bieten.

Parallel zum Mac-Roadmap arbeitet Apple an der Kostenstruktur für andere Flaggschiff-Produkte. Berichten zufolge fordert das Unternehmen eine 20-prozentige Preissenkung für OLED-Panels des iPhone 18 Pro Max, das im September 2026 zu einem erwarteten Preis von rund 1.300 Euro auf den Markt kommen soll. Diese Verhandlungen mit den Display-Lieferanten dürften auch die Kosten künftiger OLED-MacBooks beeinflussen – je günstiger die Technologie wird, desto schneller kann sie sich in der gesamten Produktpalette verbreiten.

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