Mac-Offensive, Apple

Mac-Offensive: Apple plant elf neue Modelle bis 2028

Veröffentlicht am: 24.07.2026 um 05:33 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apple kündigt eine groß angelegte Erneuerung seiner Mac-Reihe an. Elf neue Modelle mit M6-Chip und OLED sollen ab Herbst 2026 erscheinen.

Apple plant umfassende Mac-Offensive mit elf neuen Modellen
Schlankes, modernes MacBook Pro auf einem minimalistischen Schreibtisch in einem hellen Büro. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der iPhone-Konzern will innerhalb von zwei Jahren praktisch jeden Mac neu auflegen. Insgesamt elf neue Modelle sind in der Pipeline.

Neustart im Herbst 2026

Den Auftakt machen zwei zentrale Updates im Herbst dieses Jahres. Allen voran ein neues 14-Zoll MacBook Pro mit dem hauseigenen M6-Chip (Codename J804). Parallel dazu bringt Apple den iMac auf den neuesten Stand – die erste grundlegende Überarbeitung des All-in-One-Rechners seit dem M4-Modell vom Oktober 2024.

Der neue iMac (Codename J833 und J834) hält allerdings am bewährten 24-Zoll-LCD-Display fest. Wer auf modernere Bildschirmtechnik hofft, muss sich gedulden.

High-End mit OLED und Dynamic Island

Zwischen Ende 2026 und Anfang 2027 sollen die Profi-Notebooks folgen. Apple testet demnach 14- und 16-Zoll MacBook Pro mit deutlich flacherem Gehäuse, OLED-Touchscreens und einer Art Dynamic Island, wie sie bereits aus dem iPhone bekannt ist. Angetrieben werden diese Modelle von den Chips M5 Pro und M5 Max.

Die Entwicklung läuft parallel zu macOS 27.1, das für Ende Oktober erwartet wird.

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Weiter in der Zukunft liegen OLED-Upgrades für die Einsteigerklasse: Ein MacBook Air mit OLED kommt frühestens 2028. Ein OLED-iMac steckt noch in der Entwicklungsphase – ein konkreter Termin steht nicht fest.

Lieferengpässe bremsen Desktop-Modelle

Anders sieht es bei den Desktop-Rechnern aus. Der Mac mini (mit M5 Pro und M6) sowie das Mac Studio (M5 Max und M5 Ultra) kämpfen mit Verzögerungen. Grund ist eine globale Knappheit bei Speicher und Spezialprozessoren.

KI-Unternehmen saugen große Teile der verfügbaren Kapazitäten an Hochleistungs-RAM und Silizium ab. Die Folge: Aktuelle Lieferzeiten für Mac Studio und Mac mini liegen bei zehn bis 14 Wochen. Um die Produktion zu sichern, fertigt Apple den Mac mini seit Februar in einem Werk im texanischen Houston.

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Vom Einstiegsmodell bis zum Flaggschiff

Die neue Hardware-Generation bringt verschiedene Stufen der Apple-Eigenentwicklung:

  • M6-Familie: Herzstück der neuen Pro-Modelle
  • MacBook Neo: Ein neues Einsteiger-Notebook mit A19 Pro-Chip, mehr Arbeitsspeicher und frischen Farben
  • M7-Generation: Für 2027 geplant, die Pro- und Max-Varianten könnten Ende 2027 oder Anfang 2028 kommen

Die aggressive Produktoffensive fällt in eine phase starken Wachstums: Apple verzeichnet das dritte Jahr in Folge steigende Mac-Verkäufe. Haupttreiber ist die wachsende Nachfrage nach KI-fähiger Hardware.

Doch die Lieferketten-Probleme haben Spuren hinterlassen. Im Juni zog Apple die Preise an: Der iMac startet nun bei umgerechnet rund 1.400 Euro, das 13-Zoll MacBook Air bei etwa 1.200 Euro. Hochgerüstete 16-Zoll MacBook Pro erreichen Konfigurationen für fast 9.400 Euro.

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