M7-Chip: Apple rüstet MacBook und iPad mit KI-Prozessor auf
02.07.2026 - 14:31:32 | boerse-global.de
Der iPhone-Konzern bereitet eine neue Produktwelle für 2027 vor – mit frischem Design und KI-Chips.
Apple arbeitet an einer grundlegenden optischen Neugestaltung seines Einstiegs-MacBook Pro sowie an internen Upgrades für die iPad-Pro-Reihe. Beide Produktlinien sollen in der ersten Jahreshälfte 2027 auf den Markt kommen. Das geht aus aktuellen Branchenberichten hervor.
Neues Gesicht für das 14-Zoll-MacBook Pro
Das Herzstück der überarbeiteten Laptop-Reihe ist ein neu gestaltetes 14-Zoll-MacBook Pro mit dem Codenamen K104. Dieses Modell soll in der ersten Jahreshälfte 2027 erscheinen und Designelemente von den High-End-Modellen mit Touchscreen und OLED-Technologie übernehmen, die bereits für Ende 2026 bis Anfang 2027 erwartet werden. Insidern zufolge könnte das neue Design auch die Dynamic Island integrieren.
Doch schon vor diesem großen Redesign plant Apple einen Zwischenschritt: Ein weiteres 14-Zoll-MacBook Pro (Codename J804) soll bereits Ende 2026 kommen. Es behält das aktuelle Gehäuse bei, wird aber vom M6-Chip angetrieben. Die M6-Generation scheint damit nur eine kurze Lebensdauer zu haben – Apple will offenbar schnell zur M7-Architektur übergehen.
M7-Chip: KI im Fokus
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Der M7-Prozessor, der für die erste Jahreshälfte 2027 angekündigt ist, markiert einen strategischen Wandel bei Apple. Der Chip wurde von Grund auf für spezialisierte KI-Workloads entwickelt und soll maschinelle Lernaufgaben deutlich effizienter bewältigen als seine Vorgänger.
Die technischen Daten des M7 versprechen eine Speicherbandbreite von 240 GB/s – ein Anstieg von 56 Prozent im Vergleich zur M5-Generation. Während der Standard-M7 Anfang 2027 erwartet wird, sollen die leistungsstärkeren Versionen M7 Pro und M7 Max in der zweiten Jahreshälfte folgen. Der M7 Ultra ist für 2028 geplant.
iPad Pro mit neuer Kühltechnologie
Parallel testet Apple vier neue iPad-Pro-Modelle in den Größen 11 und 13 Zoll für eine Markteinführung im Frühjahr 2027. Eine äußere Neugestaltung steht nicht an, dafür aber bedeutende interne Verbesserungen.
Erstmals kommt bei den Tablets eine Dampfkammerkühlung (Vapor Chamber Cooling) zum Einsatz. Diese Technologie soll die Wärmeentwicklung der schnelleren Prozessoren besser in den Griff bekommen. Die neuen iPads werden entweder mit dem M6 oder M7 ausgestattet sein und könnten zeitgleich mit neuen iPhone-Modellen erscheinen.
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Preise steigen, Lieferketten bleiben Risiko
Die anstehende Produktwelle folgt auf jüngste Preisanpassungen. Am 25. Juni stiegen die Kosten für mehrere Hardware-Konfigurationen. So verteuerte sich das MacBook Pro mit 1 TB Speicher von 1.699 auf 1.999 Euro. Auch beim iPad Pro zogen die Preise an: Das 11-Zoll-Modell kostet nun 1.199 statt 999 Euro, die 13-Zoll-Version 1.499 statt 1.299 Euro.
Trotz des klaren Fahrplans gibt es Unsicherheiten. Branchenanalysten warnen vor anhaltenden Engpässen bei Speicher und chipfertigung, die den Zeitplan gefährden könnten. Sollten die Lieferkettenprobleme bestehen bleiben, könnte sich die Markteinführung der M7-Geräte und des neu gestalteten MacBook Pro über die erste Jahreshälfte 2027 hinaus verzögern.
