M6-Strategie: Apple überspringt Pro/ Max und konzentriert sich auf KI
27.06.2026 - 06:37:55 | boerse-global.de
Apple konzentriert sich auf KI und überspringt erstmals High-End-Varianten seiner M6-Prozessorfamilie.
Der Technologieriese plant einem Bericht zufolge einen radikalen Strategiewechsel bei seinen hauseigenen Chips. Statt die leistungsstarken Versionen des M6 – Pro, Max und Ultra – auf den Markt zu bringen, will das Unternehmen alle Ressourcen in die Entwicklung der nächsten Generation stecken. Das Ziel: die Hardware für künstliche Intelligenz auf dem Gerät selbst deutlich zu beschleunigen.
Basis-M6 bleibt im Zeitplan
Der Einstiegs-Chip mit dem Codenamen „Komodo" soll wie geplant im Herbst 2026 erscheinen. Er wird im 2-Nanometer-Verfahren von TSMC gefertigt und bietet bis zu 12 GPU-Kerne bei einer Speicherbandbreite von 200 GB/s. Branchenbeobachter schätzen, dass Apple durch den Verzicht auf die komplexeren M6-Varianten den Marktstart der M7-Serie um rund ein halbes Jahr vorziehen kann.
M7-Serie: KI im Fokus
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Die beschleunigte Entwicklung der M7-Generation dreht sich vor allem um lokale KI-Verarbeitung. Der Basis-M7 soll bereits in der ersten Jahreshälfte 2027 auf den Markt kommen – mit 240 GB/s Speicherbandbreite, ein Plus von 20 Prozent gegenüber dem M6.
Die weiteren Modelle folgen gestaffelt:
- M7 Pro und M7 Max: Ende 2027
- M7 Ultra: Frühestens 2028
Für Profi-Anwender bedeutet das: Wer auf ein neues MacBook Pro oder Mac Studio mit dem nächsten großen Architektur-Sprung wartet, muss sich länger gedulden.
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M5 Ultra als Übergangslösung
Bevor die M7-Ära beginnt, bekommen High-End-Nutzer aber noch ein Update: Der M5 Ultra bleibt in Entwicklung und soll noch dieses Jahr in einem überarbeiteten Mac Studio erscheinen. Interne Tests zeigen eine Konfiguration mit rund 36 CPU- und 80 GPU-Kernen bei bis zu 768 GB Arbeitsspeicher. Damit schafft Apple eine leistungsstarke Brücke für Power-User, bis die M7-Reihe 2027 startet.
