M6-Chip, Apple

M6-Chip: Apple streicht Pro und Max für KI-fokussierte M7

29.06.2026 - 23:31:57 | boerse-global.de

Apple beendet Entwicklung der M6 Pro- und Max-Chips zugunsten einer KI-optimierten M7-Serie. Die Preise für Mac und iPad steigen deutlich.

Apple fokussiert Chip-Entwicklung auf KI und stoppt M6 Pro und Max
M6-Chip - Nahaufnahme eines futuristischen Computerchips, der mit komplexen blauen und violetten neuronalen Netzwerkmustern leuchtet und KI sowie Technologie symbolisiert. 29.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Apple konzentriert seine Chip-Entwicklung künftig voll auf Künstliche Intelligenz – und streicht dafür gleich zwei Prozessor-Varianten.

Der iPhone-Konzern überarbeitet seine Silizium-Strategie grundlegend. Wie aus Industriekreisen bekannt wurde, hat Apple die Entwicklung der Pro- und Max-Varianten für die kommende M6-Chip-Generation gestoppt. Stattdessen fließen alle Ressourcen in eine speziell für KI-Anwendungen optimierte M7-Serie. Ein Schritt, der die gesamte Produkt-Roadmap des Konzerns durcheinanderwirbelt.

M6 nur noch als Basismodell

Die M6-Familie wird es nur noch in einer abgespeckten Version geben. Der Basis-Chip mit dem internen Codenamen „Komodo" soll noch im Laufe dieses Jahres erscheinen. Er wird voraussichtlich über 12 GPU-Kerne verfügen und eine Speicherbandbreite von rund 200 GB/s bieten.

Auf die leistungsstärkeren M6 Pro und M6 Max verzichtet Apple komplett. Das beschleunigt den Zeitplan für die M7-Serie erheblich. Der Standard-M7 ist bereits für die erste Jahreshälfte 2027 angekündigt – gefertigt wird er wohl im Intel-18A-P-Verfahren, die Bandbreite steigt auf rund 240 GB/s.

Die stärkeren Geschwister folgen später: M7 Pro und M7 Max sind für Ende 2027 geplant, das absolute Spitzenmodell M7 Ultra soll erst 2028 auf den Markt kommen.

M5 Ultra als Übergangslösung

Bis dahin muss eine letzte, hochgezüchtete Version der M5-Serie die Lücke füllen. Ein neues Mac Studio mit M5 Ultra wird noch 2026 erwartet. Die Testmuster sollen mit 36 CPU-Kernen und 80 GPU-Kerne arbeiten. Der Clou: Bis zu 768 GB Unified Memory – ein enormer Sprung, der speziell für rechenintensive KI-Modelle gedacht ist. Um die Abwärme in den Griff zu bekommen, bekommt das Mac Studio ein verbessertes Kühlsystem.

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Preise steigen deutlich

Die KI-Offensive hat ihren Preis – im wahrsten Sinne des Wortes. Apple hat weltweit die Preise für Mac, iPad, HomePod und Vision Pro um zehn bis 20 Prozent angehoben. Grund ist eine massive Knappheit bei Speicherchips, ausgelöst durch den weltweiten KI-Boom. Der Einstiegspreis für das Mac Studio steigt auf 2.499 Euro.

Die Kostenexplosion verschiebt auch andere Prestigeprojekte. Ein Touchscreen-MacBook mit OLED-Display und M7-Chip gilt frühestens 2027 als realistisch. Ebenfalls in der Pipeline bis dahin: ein faltbares iPhone und AirPods mit integrierten Kameras.

Software zieht nach

Die Hardware-Revolution wird von einem Software-Update begleitet. Die Beta von iOS 27 zeigt, wie aggressiv Apple auf KI setzt. Das hat Folgen für ältere Geräte: watchOS 27 wird voraussichtlich die Apple Watch Series 6 bis 8, die zweite Generation der SE sowie die erste Ultra-Version nicht mehr unterstützen.

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