M4-Chip, Apple

M4-Chip: Apple rüstet iMac und Mac Mini für KI-Workloads auf

30.06.2026 - 12:37:53 | boerse-global.de

Apples neue Desktop-Modelle mit M4-Chip bieten mehr Leistung, kosten aber rund 20 Prozent mehr. OLED-Displays sind für 2027 geplant.

Apple iMac und Mac Mini: M4-Chip treibt Leistung und Preise an
M4-Chip - Schlankes Apple iMac- und Mac Mini-Setup auf modernem Schreibtisch mit leuchtenden Bildschirmen und abstrakten Daten. 30.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Der US-Konzern positioniert seine aktuellen Desktop-Modelle iMac und Mac Mini als Hochleistungswerkzeuge für anspruchsvolle Arbeitsumgebungen. Im Zentrum steht der hauseigene M4-Chip.

M4-Prozessor als Herzstück

Die neuesten iMac- und Mac Mini-Modelle nutzen den M4-Chip mit einer 10-Kern-CPU und einer 16-Kern-Neural Engine. Diese Architektur soll komplexe Berechnungen und KI-Workloads deutlich beschleunigen. Die Speicherbandbreite von 120 GB/s ermöglicht einen schnelleren Datenzugriff für kreative und technische Anwendungen.

Der iMac bietet ein 4,5K-Retina-Display mit P3-Farbraumunterstützung und ist mit bis zu 32 GB Arbeitsspeicher konfigurierbar. Der Mac Mini geht noch weiter: Hier sind bis zu 48 GB RAM möglich, zudem unterstützt das Gerät bis zu drei externe Monitore gleichzeitig – ein entscheidender Vorteil für Multitasking-Profis.

Preisschub belastet Kunden

Bereits Anfang Juni 2026 hatte Apple deutliche Preiserhöhungen durchgesetzt. Grund sind gestiegene Kosten für DRAM-Chips und Speicherkomponenten. Im Schnitt verteuerten sich die Geräte um 20 Prozent.

Die konkreten Aufschläge fallen je nach Modell unterschiedlich aus: Das MacBook Air kostet 200 Euro mehr, die 14-Zoll- und 16-Zoll-MacBook-Pro-Modelle verteuerten sich um 300 bis 400 Euro. Besonders heftig traf es das Mac Studio mit M3-Ultra-Chip: Der Preis stieg von 3.999 auf 5.299 Euro. Auch die iPad-Reihe blieb nicht verschont – iPad Air und iPad Pro wurden um 150 bis 200 Euro teurer.

Händler beobachten nun gespannt, ob Apple bei iPhone und Apple Watch nachzieht, falls die Komponentenpreise hoch bleiben.

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OLED-Displays: Der nächste große Sprung

Einem Bericht von TrendForce vom 29. Juni 2026 zufolge plant Apple einen grundlegenden Wechsel der Display-Technologie. Künftige Geräte sollen OLED-Panels erhalten, die 95 Prozent des BT.2020-Farbraums abdecken – ein deutlich größeres Farbspektrum als der aktuelle DCI-P3-Standard.

Um diese Farbreinheit und Effizienz zu erreichen, sind fortschrittliche Materialien wie Hyperfluoreszenz und MR-TADF nötig. Der Rollout beginnt demnach zwischen Ende 2026 und Anfang 2027 mit dem MacBook Pro, gefolgt von iPad Pro und später dem iMac. Branchenkenner betonen: Kein kommerziell erhältliches OLED-Panel erreicht derzeit den vollen BT.2020-Standard.

Mac Studio: Altes Design bis 2028

Gerüchten zufolge könnte das Mac Studio sein aktuelles Gehäusedesign bis 2028 behalten. Ein M5-Ultra-Modell wird noch 2026 im bekannten Design erwartet. Ein grundlegendes Redesign sei frühestens mit dem M7-Ultra-Chip geplant – dann sollen größere Kühlsysteme für anspruchsvolle KI-Workloads und eine Speicherbandbreite von 240 GB/s nötig werden.

Sicherheitsupdate und KI-Trends

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Parallel zu den Hardware-Neuigkeiten veröffentlichte Apple macOS 26.5.2 mit 29 Sicherheitsfixes für Kernel und WebKit. Zwar wurden keine aktiven Angriffe gemeldet, doch Sicherheitsexperten raten zur sofortigen Installation.

Während die Branche über den Nutzen von KI-Agenten diskutiert, baut Google sein Angebot aus: Der Konzern hat in Google Meet eine Funktion gestartet, bei der die KI Gemini Gespräche transkribiert und automatisch Zusammenfassungen sowie Aktionspunkte erstellt – verfügbar für Abonnenten der Business-Tarife.

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