Apple, Hardware-Support

iPhone X obsolet: Apple beendet Hardware-Support im August

Veröffentlicht am: 07.09.2026 um 12:30 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apple beendet den Hardware-Service für iPhone X und ältere MacBooks. Software bleibt begrenzt nutzbar, Batteriereparaturen sind teils möglich.

Apple erklärt iPhone X und mehrere MacBooks für obsolet
Eine leere, minimalistische Werkbank aus gebürstetem Aluminium in einem hellen, neutralen Raum. Illustration mit AI erstellt.

Die Einstufung von Hardware als „obsolet“ markiert im Produktlebenszyklus von Technologieunternehmen einen entscheidenden Wendepunkt. Für Nutzer bedeutet dieser Schritt das Ende des offiziellen Hardware-Supports und den Wegfall der Versorgung mit originalen Ersatzteilen.

Jüngste Aktualisierungen der entsprechenden Gerätelisten zeigen, dass nun auch wegweisende Modelle wie das iPhone X sowie mehrere MacBook-Varianten aus den Jahren 2017 und 2018 diesen Status erreicht haben.

Erweiterung der Liste veralteter Produkte im Spätsommer 2026

Im August 2026 wurde das iPhone X offiziell als obsolet eingestuft. Damit endet die Ära des Geräts, das bei seiner Einführung das Design der Smartphone-Sparte maßgeblich veränderte. Parallel dazu erhielt das 15-Zoll MacBook Pro aus dem Jahr 2018 den gleichen Status. Apple stellt für diese Geräte keinen Hardware-Service mehr bereit; auch autorisierte Dienstleister können keine Ersatzteile mehr über die offiziellen Kanäle beziehen.

Ende August 2026 wurde diese Liste um weitere mobile Rechner ergänzt. Davon betroffen sind das 13-Zoll MacBook Air aus dem Jahr 2018 sowie zwei Varianten des 13-Zoll MacBook Pro: das Modell von 2018 mit vier Thunderbolt-3-Anschlüssen und das Modell von 2017 mit zwei Thunderbolt-3-Anschlüssen. Auch für diese Geräte sind reguläre Reparaturen über den Hersteller oder zertifizierte Partner nicht mehr möglich.

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Auswirkungen auf Software-Unterstützung und Reparaturfähigkeit

Trotz der Einstellung des Hardware-Supports bleiben die betroffenen Geräte funktionsfähig, sofern keine Defekte vorliegen. Allerdings sind die Möglichkeiten zur Software-Aktualisierung begrenzt. Für das iPhone X stellt die Version iOS 16.7.16 den finalen Softwarestand dar. Bei den genannten MacBook-Modellen bildet macOS 15.7.7 die Grenze der Betriebssystem-Unterstützung.

Ein wichtiger Aspekt für Besitzer der betroffenen MacBooks ist eine spezifische Ausnahmeregelung bei der Reparaturpolitik. Während allgemeine Hardware-Komponenten nicht mehr ersetzt werden, können Batterien bis zu 10 Jahre nach dem Ende des offiziellen Verkaufszeitraums repariert oder getauscht werden. Dies setzt jedoch voraus, dass die entsprechenden Ersatzteile lokal verfügbar sind.

Außerhalb dieser Sonderregelung sind Nutzer bei Defekten auf den Gebrauchtmarkt oder Drittanbieter angewiesen, die keine offiziellen Ersatzteile mehr erhalten.

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Rückblick auf den Produktzyklus und technische Besonderheiten

Das iPhone X war bereits im September 2018 mit der Veröffentlichung der Nachfolgemodelle XS, XS Max und XR aus dem offiziellen Sortiment genommen worden. Im freien Handel war es jedoch weiterhin präsent; so wurde das Modell mit 64 Gigabyte Speicherplatz im Oktober 2018 bei Drittanbietern beispielsweise für 7099 CNY gelistet.

Die nun als obsolet geführten MacBook-Pro-Modelle von 2018 markierten seinerzeit technologisch einen Wendepunkt durch die Einführung des T2-Sicherheitschips. Diese Neuerung brachte jedoch auch spezifische Risiken für die Datensicherheit mit sich. Branchenberichte wiesen darauf hin, dass mit dieser Generation der dedizierte Port zur Datenwiederherstellung vom Logic Board entfernt wurde.

Im Falle eines Defekts des Logic Boards ist eine Datenrettung ohne ein aktuelles Backup daher kaum möglich. Die Einstiegspreise für diese Geräteklasse lagen im Jahr 2018 bei 1.799 US-Dollar für die 13-Zoll-Variante und 2.499 US-Dollar für das 15-Zoll-Modell. Mit dem Erreichen des Status „obsolet“ wird die Instandhaltung dieser technisch komplexen Geräte nun signifikant erschwert.

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