iPhone X: Apple erklärt Kultkamera offiziell für obsolet
Veröffentlicht am: 14.08.2026 um 12:30 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Der Technologieriese Apple hat am 13. August 2026 die Liste seiner unterstützten Hardware aktualisiert und dabei zwei prägende Gerätegenerationen in die Kategorie der „obsoleten“ Produkte überführt. Davon betroffen sind das im Jahr 2017 eingeführte iPhone X sowie das 15-Zoll-MacBook Pro aus dem Jahr 2018. Diese Einstufung markiert das Ende des offiziellen Hardware-Supports durch den Hersteller und seine autorisierten Servicepartner.
Ende der offiziellen Reparaturmöglichkeiten
Mit der Einstufung als obsolet stellt Apple den gesamten Hardware-Service für die betroffenen Modelle ein. Dies bedeutet, dass in Apple Stores sowie bei autorisierten Dienstleistern keine Reparaturen mehr durchgeführt werden können. Zudem ist es diesen Betrieben ab sofort nicht mehr möglich, offizielle Ersatzteile für das iPhone X oder das 15-Zoll-MacBook Pro (2018) beim Hersteller zu bestellen.
Die Definition für diesen Status folgt einer festgeschriebenen Unternehmensrichtlinie. Demnach gelten Produkte als obsolet, wenn Apple den Vertrieb des jeweiligen Modells vor mehr als sieben Jahren eingestellt hat. Im Falle des iPhone X erfolgte die Einstellung des offiziellen Verkaufs im September 2018, womit die siebenjährige Frist nun abgelaufen ist.
In Ausnahmefällen könne der Service für bestimmte Komponenten auf bis zu 10 Jahre verlängert werden, sofern die entsprechenden Teile noch verfügbar sind. Grundsätzlich müssen sich Besitzer dieser Geräte nun jedoch für Instandsetzungen vollständig auf unabhängige Drittanbieter verlassen.
Meilenstein der Smartphone-Geschichte erreicht Support-Ende
Das iPhone X nahm bei seiner Vorstellung im Jahr 2017 eine Sonderstellung im Portfolio des Unternehmens ein. Es wurde im September 2017 präsentiert und kam im November 2017 als erstes Modell auf den Markt, das auf ein nahezu randloses Vollbild-Design setzte und die biometrische Gesichtserkennung Face ID einführte. Zudem war es das erste iPhone, das mit einem OLED-Display ausgestattet wurde.
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Auch softwareseitig nähert sich das Gerät dem Ende seines Lebenszyklus. Das iPhone X ist auf die Betriebssystem-Generation iOS 16 beschränkt und erhält keine Aktualisierungen auf neuere Hauptversionen mehr. Als finale Version für dieses Modell wird iOS 16.7.16 geführt. Während die Geräte weiterhin funktionsfähig bleiben, fehlen ihnen damit sowohl neue Sicherheitsfunktionen als auch aktuelle Software-Features späterer Betriebssystem-Iterationen.
Einschränkungen für das MacBook Pro von 2018
Parallel zum iPhone X wurde auch das 15-Zoll-MacBook Pro des Modelljahres 2018 auf die Liste der obsoleten Produkte gesetzt. Dieses Notebook war seinerzeit mit Intel-Core-Prozessoren der achten Generation ausgestattet worden. Für dieses Modell markiert macOS Sequoia in der Version 15.7.7 die letzte kompatible Software-Stufe.
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Wie beim iPhone X bedeutet der Status auch hier, dass Besitzer bei Defekten an der Hauptplatine, dem Display oder der Tastatur keine Unterstützung mehr über die offiziellen Apple-Kanäle erwarten können.
Branchenexperten weisen darauf hin, dass die Geräte zwar im Alltag noch genutzt werden können, die Beschaffung von Original-Ersatzteilen jedoch zunehmend schwierig werden dürfte, da Apple die Produktion und Bevorratung für diese Baureihen nun offiziell beendet hat. Damit vollzieht Apple den nächsten Schritt beim Generationswechsel seiner Hardware und konzentriert die Service-Ressourcen auf aktuellere Produktlinien.
