iPhone X: Apple erklärt Kultgerät offiziell für obsolet
Veröffentlicht am: 15.08.2026 um 01:43 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Der US-Technologiekonzern Apple hat am 13. August 2026 weitreichende Änderungen am Support-Status seiner Hardware vorgenommen. Das Unternehmen führt das iPhone X sowie das 15-Zoll-MacBook Pro aus dem Jahr 2018 nun offiziell in der Liste der herstellereigenen „obsoleten“ Produkte. Dieser Schritt markiert das Ende des regulären Lebenszyklus für diese Geräteklassen in Bezug auf die offizielle Hardware-Unterstützung durch den Hersteller.
Ende der Hardware-Unterstützung und Ersatzteilversorgung
Mit der Einstufung als obsolet stellt Apple den gesamten Hardware-Service für die betroffenen Modelle ein. Laut Branchenberichten bedeutet dies, dass ab sofort weder Apple selbst noch autorisierte Service-Provider Reparaturen an diesen Geräten durchführen oder Ersatzteile dafür beziehen können. Für Besitzer eines iPhone X oder eines entsprechenden MacBook Pro aus dem Jahr 2018 wird die Instandhaltung damit deutlich erschwert.
Während die Geräte technisch gesehen weiterhin funktionsfähig bleiben, sind Nutzer im Falle eines Defekts künftig auf Drittanbieter angewiesen. Experten weisen darauf hin, dass Reparaturen nun vermehrt den Rückgriff auf Gebrauchtteile oder Komponenten von nicht autorisierten Herstellern erfordern werden.
Eine Ausnahme bildet jedoch der Batterieservice für das MacBook Pro 2018: Für dieses Modell soll ein Austausch des Akkus laut Apple-Richtlinien noch bis zu zehn Jahre nach dem letzten offiziellen Verkauf des Geräts möglich sein, sofern die entsprechenden Teile verfügbar sind.
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Software-Status und technischer Rückblick
Die Entscheidung zur Einstellung des Hardware-Supports folgt auf die bereits zuvor erfolgte Begrenzung der Software-Aktualisierungen. Für das iPhone X, das ursprünglich im November 2017 auf den Markt kam und damals als Jubiläumsmodell das Design der Smartphone-Sparte maßgeblich veränderte, bleibt die letzte unterstützte Betriebssystem-Version iOS 16.7.16. Das MacBook Pro aus dem Jahr 2018 verbleibt auf dem Stand von macOS 15.7.7.
Interessanterweise behalten ältere Modelle wie das iPhone 7 und das iPhone 6s vorerst weiterhin den Status „vintage“. In dieser Kategorie bietet Apple unter Vorbehalt der Teileverfügbarkeit noch begrenzte Reparaturmöglichkeiten an. Das iPhone X hingegen überspringt diese Zwischenstufe direkt in den Status der vollständigen Obsoleszenz.
Branchenkontext und künftige Entwicklungen
Die Einstufung des iPhone X als obsolet wird in der Branche als Ende einer Ära gewertet, da das Gerät bei seiner Einführung den Verzicht auf den physischen Home-Button und die Einführung der Face-ID-Technologie einläutete. Während Apple den Support für dieses historische Modell nun offiziell beendet, richten Analysten ihren Blick bereits auf kommende Produktzyklen.
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In Marktkreisen wird bereits über ein mögliches umfassendes Redesign der iPhone-Serie spekuliert, das zum 20. Jubiläum der Produktreihe im Jahr 2027 erscheinen könnte. Offizielle Bestätigungen für solche Pläne liegen jedoch noch nicht vor.
Für Nutzer der nun als obsolet markierten Geräte bedeutet die aktuelle Entscheidung primär die Notwendigkeit, langfristig über eine Neuanschaffung nachzudenken, da die Sicherheitsarchitektur der veralteten Softwareversionen und die mangelnde Hardware-Versorgung zunehmende Risiken im täglichen Betrieb darstellen können.
