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iPhone Ultra: Apple startet Foldable-Smartphone im September

Veröffentlicht am: 31.07.2026 um 06:33 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apples erstes faltbares iPhone Ultra kommt im September 2026. Die Smart Glasses verzögern sich bis Ende 2027 wegen Datenschutzbedenken.

Apple iPhone Ultra: Faltbares Smartphone mit 7,8-Zoll-Display und Titan-Scharnier
Ein faltbares Smartphone mit Titangehäuse liegt auf einem Schreibtisch in einer modernen, professionellen Arbeitsumgebung. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der US-Technologiekonzern Apple bereitet laut aktuellen Berichten den Einstieg in den Markt für faltbare Smartphones vor. Das intern unter dem Projektnamen V68 geführte Vorhaben, das in Branchenkreisen als iPhone Fold Ultra oder iPhone Ultra bezeichnet wird, soll voraussichtlich im September 2026 offiziell vorgestellt werden. Zeitgleich wird bekannt, dass sich die Entwicklung der geplanten Smart Glasses aufgrund von Datenschutzbedenken und technischen Herausforderungen bis Ende 2027 verzögern dürfte.

Technische Spezifikationen und Design des iPhone Ultra

Das erste faltbare Smartphone aus Cupertino soll über ein 7,8-Zoll-Display verfügen, das im aufgeklappten Zustand ein 4:3-Format aufweist. Damit entsprächen die Dimensionen in etwa dem Wettbewerbsmodell Samsung Galaxy Z Fold8. Besonderes Augenmerk legt Apple laut Berichten auf ein Gehäuse aus Titan und ein spezielles Titan-Scharnier, um die Falte im Display zu minimieren.

In technischer Hinsicht soll das Gerät mit dualen 48-Megapixel-Kameras ausgestattet sein. Auffällig ist der Verzicht auf die Gesichtserkennung Face ID; stattdessen werde ein Touch-ID-Sensor im Power-Button integriert. Als Betriebssystem wird iOS 27 erwartet, das spezifische Multitasking-Funktionen für das faltbare Display bereithalten soll. Preislich wird das iPhone Ultra im Premium-Segment verortet. Schätzungen gehen von einem Verkaufspreis zwischen 2.000 und 2.500 US-Dollar aus. In anderen Märkten wird ein Preisniveau von umgerechnet rund 1.930 bis 2.310 US-Dollar für möglich gehalten.

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Herausforderungen in der Produktion und Zeitplan

Obwohl die offizielle Ankündigung für September 2026 gemeinsam mit der iPhone-18-Pro-Serie erwartet wird, gibt es Hinweise auf mögliche Produktionsschwierigkeiten. Berichten zufolge habe Foxconn die Leitung der Entwicklung und Fertigung übernommen. In der laufenden Testphase (Engineering Test Phase) könnten jedoch Verzögerungen auftreten, die den tatsächlichen Verkaufsstart beeinflussen. Während eine Präsentation am 9. September 2026 im Raum steht, wird der Beginn des Verkaufs für den 18. September 2026 in Betracht gezogen. Die Standardmodelle iPhone 18 und 18e sollen erst Anfang 2027 folgen.

Markterwartungen und Wettbewerbssituation

Branchenanalysten prognostizieren dem neuen Formfaktor ein erhebliches Marktpotenzial. Laut Counterpoint könne Apple bereits im ersten Jahr nach der Markteinführung rund 25 Prozent des globalen Anteils an faltbaren Geräten erobern. IDC-Daten zufolge wird der Markt für Foldables im Jahr 2026 um 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr wachsen, nachdem im Jahr 2025 schätzungsweise 20,6 Millionen Einheiten ausgeliefert wurden.

Durch den Markteintritt von Apple wird eine Verschiebung der Marktanteile erwartet: Der Anteil von Samsung könnte von 40 Prozent auf 32 Prozent sinken, während Apple mit 25 Prozent und Huawei mit 24 Prozent folgen könnten. Bis zum Jahr 2029 könnten faltbare Geräte mehr als 10 Prozent des gesamten Marktwerts für Smartphones ausmachen.

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Verzögerungen bei Smart Glasses wegen Datenschutz

Parallel zu den Fortschritten beim iPhone Ultra gibt es neue Details zur geplanten Einführung von Smart Glasses. Entgegen ursprünglicher Erwartungen verschiebt Apple die Enthüllung voraussichtlich auf die Entwicklerkonferenz WWDC im Juni 2027. Ein kommerzieller Verkaufsstart wird erst für das späte Jahr 2027 prognostiziert.

Hintergrund der Verzögerung sind primär Datenschutzbedenken. Apple habe sich entschieden, auf eine Gesichtserkennung zu verzichten und die Datenverarbeitung verstärkt lokal auf dem Gerät durchzuführen. Zudem werde die KI nicht mit Aufnahmen der Nutzer trainiert. Es bestehe zudem die Möglichkeit, dass die Videoaufzeichnungsfunktion eingeschränkt oder vollständig entfernt wird, um die Privatsphäre Dritter zu schützen. Damit differenziere sich Apple deutlich von Wettbewerbsprodukten wie den Meta Ray-Ban Glasses, die in diesem Bereich unter Druck geraten seien.

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