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iPhone Ultra: Apple präsentiert erstes Foldable am 9. September

Veröffentlicht am: 07.09.2026 um 16:42 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apple bereitet ein faltbares iPhone und den CEO-Wechsel zu John Ternus vor, während Fertigungsprobleme die Lieferziele erschweren könnten.

Apple iPhone Ultra: Faltstart und Führungswechsel im September
Ein technisches Scharnier aus gebürstetem Metall, das in eine Glasoberfläche eingelassen ist. Illustration mit AI erstellt.

Für das am 9. September 2026 angesetzte Apple-Event wird die Präsentation des ersten faltbaren Smartphones des Konzerns, des iPhone Ultra, erwartet. Die Veranstaltung markiert zudem einen historischen Führungswechsel in Cupertino: John Ternus übernimmt das Amt des CEO von Tim Cook, der fortan als Executive Chairman fungiert.

Dieser Wechsel erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem das Unternehmen nach Erreichen einer Marktkapitalisierung von 5 Billionen US-Dollar im Juli 2026 vor den Herausforderungen der KI-Ära und komplexer Produktentwicklungen steht.

Technische Spezifikationen und Scharnierinnovationen

Das iPhone Ultra wird als Book-Style-Foldable mit einem 7,8-Zoll-Innendisplay und einem 5,5-Zoll-Außendisplay beschrieben. Im Inneren soll der neue A20-Pro-Chip arbeiten, der im 2-Nanometer-Verfahren gefertigt wird. Dieser Chip verspricht laut Branchenberichten eine Leistungssteigerung von 18 Prozent sowie eine um 30 Prozent verbesserte Effizienz im Vergleich zu Vorgängermodellen.

Zur weiteren Ausstattung gehören voraussichtlich 12 GB RAM und ein C2-Modem. Interessanterweise soll Apple beim Ultra-Modell auf Touch ID statt Face ID setzen und eine 48-Megapixel-Dual-Kamera verbauen, während ein Teleobjektiv ersten Analysen zufolge fehlen könnte.

Besonderes Augenmerk liegt auf der Reduzierung der Displayfalte. Durch den Einsatz eines Flüssigmetall-Scharniers, doppeltem ultradünnen Glas – das in der Mitte weiter verjüngt wurde – und optisch klarem Klebstoff soll der Falz auf unter 0,15 Millimeter reduziert werden. Analysten berichteten vorab, dass Quellen aus dem Umfeld der Entwicklung die Haltbarkeit dieses Scharniers ausdrücklich gelobt hätten.

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Preisgestaltung im Luxussegment

Die Markteinführung des iPhone Ultra wird voraussichtlich mit einem hohen Einstiegspreis einhergehen, da die Komponentenkosten um 10 bis 20 Prozent gestiegen sein sollen. Analysten von Bloomberg taxieren den Preis auf etwa 2.000 US-Dollar, während andere Schätzungen, unter anderem von TrendForce, eine Spanne von 2.099 bis 2.299 US-Dollar für das Einstiegsmodell nennen. Spitzenmodelle könnten demnach die Marke von 3.000 US-Dollar überschreiten.

Durchgesickerte Preislisten von Vodafone Australia geben zudem einen detaillierten Einblick in die mögliche internationale Preisstruktur. Demnach könnte das Modell mit 256 GB Speicher für 3.699 AU-Dollar angeboten werden. Für die Varianten mit 512 GB und 1 TB Speicher werden Preise von 4.199 AU-Dollar beziehungsweise 4.699 AU-Dollar genannt.

Produktionsengpässe gefährden ambitionierte Lieferziele

Trotz der bevorstehenden Ankündigung mehren sich Berichte über signifikante Herausforderungen in der Fertigung. Nachdem im August 2026 eine zusätzliche Testproduktion gestartet wurde, soll die aktuelle Tagesproduktion weiterhin nur im dreistelligen Bereich liegen – weit unter den zehntausenden Einheiten, die zur Erreichung des Jahresziels von 8 bis 10 Millionen Stück erforderlich wären.

Als Hauptgründe für die Verzögerungen werden Qualitätsprobleme bei der Display-Ebenheit sowie Schwierigkeiten mit der Scharnier-Haltbarkeit angeführt. Während einige Experten vor Versorgungsengpässen bei den 2nm-Chips warnen, sieht Bloomberg-Analyst Gurman derzeit keine größeren Verzögerungen für den Marktstart.

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Strategischer Wendepunkt für den Foldable-Markt

Der Einstieg von Apple könnte die Wahrnehmung von faltbaren Geräten bei den Verbrauchern grundlegend verändern. Während IDC für das Jahr 2026 einen Rückgang der weltweiten Smartphone-Auslieferungen um 16,7 Prozent prognostiziert, soll das Segment der Foldables um 12,6 Prozent wachsen.

Marktforscher von Counterpoint erwarten, dass Apple bereits im ersten Jahr 6 Millionen Einheiten ausliefern und damit einen Marktanteil von 25 Prozent erreichen könnte.

Bis 2027 wird ein Anstieg auf 40 Prozent Marktanteil prognostiziert. Wettbewerber wie Samsung begrüßen den Markteintritt Apples als Impulsgeber für den gesamten Wettbewerb, wenngleich Analysten auf das Risiko einer Kannibalisierung bestehender Apple-Produktlinien hinweisen.

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