iPhone Ultra: Apple plant faltbares Handy mit nur 4,5 mm Dicke
Veröffentlicht am: 02.09.2026 um 00:14 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Der Technologieriese Apple plant Berichten zufolge die Einführung eines neuen High-End-Smartphones, das trotz einer extrem geringen Bautiefe von lediglich 4,5 Millimetern die MagSafe-Technologie für kabelloses Laden unterstützen soll.
Wie Mark Gurman von Bloomberg am 1. September 2026 berichtete, wird das kommende iPhone Ultra damit dünner ausfallen als das iPhone Air, dessen Gehäusedicke mit 5,6 Millimetern angegeben wird. Die technische Umsetzung des magnetischen Ladesystems in einem derart schmalen Formfaktor gilt als bedeutender Fortschritt in Apples Hardware-Entwicklung.
Kompaktes Design und faltbares Display
Das iPhone Ultra wird als faltbares Gerät positioniert, das im geöffneten Zustand eine Dicke von 4,5 bis 4,8 Millimetern aufweist. Zusammengeklappt soll das Gehäuse etwa 9 Millimeter messen. Als Material für den Rahmen kommt laut aktuellen Informationen Titan zum Einsatz, was die Stabilität des filigranen Geräts gewährleisten soll. Apple habe demnach erhebliche Ressourcen in die Haltbarkeit der Konstruktion investiert.
Die Display-Konfiguration umfasst laut Branchenexperten ein äußeres Display mit einer Diagonale von 5,3 bis 5,5 Zoll sowie ein faltbares Innen-Display, das im ausgeklappten Zustand 7,8 Zoll misst.
Bei dem internen Panel handelt es sich voraussichtlich um ein LTPO-OLED-Display mit einer Bildwiederholrate von 120 Hz, das nahezu ohne sichtbare Falte auskommen soll. Im Gegensatz zu aktuellen Pro-Modellen verzichtet Apple beim Ultra-Modell offenbar auf Face ID und setzt stattdessen auf einen Touch-ID-Sensor, der im Power-Button integriert ist.
Hardware-Spezifikationen und Kamera-System
Im Inneren des Geräts soll der neue A20 Pro-Chip für die notwendige Rechenleistung sorgen, unterstützt von 12 GB RAM. Für die Konnektivität ist ein C2-Modem vorgesehen. Die Akkukapazität wird mit 5.800 mAh angegeben, was angesichts der dünnen Bauweise bemerkenswert ist.
Bei der Kameraausstattung geht Apple beim iPhone Ultra einen anderen Weg als bei der Pro-Serie. Das Gerät soll über ein Dual-Kamerasystem verfügen, das aus einem Weitwinkel- und einem Ultraweitwinkelobjektiv mit jeweils 48 Megapixeln besteht.
Auf ein Teleobjektiv wird zugunsten des flachen Designs verzichtet. Zum Vergleich bietet das ebenfalls erwartete iPhone 18 Pro zwar ein Teleobjektiv, eine variable Blende und Face ID, weist jedoch einen traditionellen Formfaktor auf.
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Software-Integration und Marktpositionierung
Apple setzt beim iPhone Ultra stark auf die Synergie von Hardware und Software. Mit dem kommenden Betriebssystem iOS 27 sollen dynamische Layouts eingeführt werden, die eine nahtlose Anpassung der Apps an das faltbare Display ermöglichen. Branchenbeobachter gehen davon aus, dass Apple hierdurch die Skalierungsprobleme umgehen könnte, die bei Konkurrenzprodukten mit Android-Betriebssystem teilweise noch bestehen.
Mark Gurman sieht den primären Einsatzzweck des Geräts beim Web-Browsing, der Videowiedergabe und als hochwertigen Sucher für die Kamera. Erste Renderbilder, die ein rotes Modell zeigten, wies Gurman unterdessen zurück; diese stammten von Xiaomi und spiegelten nicht das Design von Apple wider.
In sozialen Medien kursierende Videos von angeblichen Prototypen zeigten zudem Geräte mit sichtbaren Displayfalten, die jedoch aus inoffiziellen Quellen in China stammen sollen.
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Preise und Verfügbarkeit
Die Markteinführung des iPhone Ultra ist mit einem hohen Preisniveau verbunden. Die Erwartungen liegen bei einem Einstiegspreis von über 2.000 US-Dollar.
Konkrete Preisschätzungen nennen 2.320 US-Dollar für die Variante mit 256 GB Speicher, 2.610 US-Dollar für 512 GB und bis zu 2.900 US-Dollar für die 1-TB-Version. In Indien wird ein Preis von etwa 2.21.900 Rupien für das Modell mit 12 GB RAM und 256 GB Speicher erwartet.
Die offizielle Vorstellung des neuen Portfolios wird für den 9. September 2026 antizipiert. Analysten wie Ming-Chi Kuo prognostizieren eine Verkaufsstrategie, die an das iPhone X erinnert: Während die Präsentation im September erfolgt, wird mit einer Auslieferung erst im vierten Quartal 2026 gerechnet.
Zudem wird die Verfügbarkeit zum Verkaufsstart aufgrund der komplexen Fertigung voraussichtlich sehr begrenzt sein; die Produktionszahlen werden auf etwa 8 bis 10 Millionen Einheiten geschätzt.
