iPhone Ultra: Apple bringt Falt-Smartphone im September 2026
10.06.2026 - 21:15:02 | boerse-global.de
iOS 27 verrät: Das „iPhone Ultra" kommt noch dieses Jahr.
Die erste Beta von iOS 27, veröffentlicht am 8. Juni, enthält deutliche Hinweise auf ein faltbares Apple-Gerät. Entwickler fanden in den Tiefen des Codes gleich mehrere neue Befehle, die ein flexibles Display voraussetzen. Damit zeichnet sich ab: Der iPhone-Konzern steigt noch 2026 in den Markt der Klapp-Smartphones ein.
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Software-Code verrät die Falt-Mechanik
Bei der Analyse des iOS-27-Quellcodes am 9. Juni stießen Tüftler auf bisher unbekannte Systembefehle. Begriffe wie „foldState", „angleDegrees" und „mechanicalAngleDegrees" tauchen erstmals auf. Sie erlauben es dem Betriebssystem, den Öffnungswinkel eines Geräts zu erkennen und den Bildschirminhalt entsprechend anzupassen. Ein neuer Systemschlüssel fragt zudem ab, wie viele Displays ein Gerät besitzt.
Auch macOS 27 liefert Hinweise: Die iPhone-Spiegelung unterstützt nun Auflösungen, die denen eines iPads entsprechen. Apples Botschaft an Entwickler während der WWDC war klar: Programmiert für variable Bildschirmgrößen. Branchenkenner erinnert das an die Vorbereitungen vor dem Launch des iPhone 6 oder der Vision Pro – auch damals legte das Betriebssystem das Fundament, bevor die Hardware folgte.
Technische Daten: Titan, 7,8 Zoll und ein neuer Chip
Bereits am 7. Juni kursierten Bilder von Attrappen im Netz. Sie zeigen ein „Book-Fold"-Design, ähnlich der Samsung Galaxy Z Fold-Serie. Das Gerät, in Zuliefererkreisen „iPhone Ultra" genannt, soll ein 7,8 Zoll großes OLED-Innendisplay und einen 5,5 Zoll Außenbildschirm bieten.
Die Hülle besteht vermutlich aus Titan, das Scharnier aus einer Flüssigmetall-Legierung für höhere Haltbarkeit. Im Inneren werkelt der A20-Chip samt C2-Modem. Die Kamera? Ein 48-Megapixel-Dual-System mit Haupt- und Ultraweitwinkel. Anders als die aktuellen Pro-Modelle könnte das Falt-iPhone auf Touch ID im Einschaltknopf setzen – Face ID entfällt.
Der Preis dürfte es in sich haben: Über 2.000 US-Dollar (rund 1.850 Euro) wird erwartet. Marktforscher von TrendForce prognostizieren Apple einen Marktanteil von rund 20 Prozent am Faltsegment nach dem Launch.
Siri AI: Nur mit viel Arbeitsspeicher
iOS 27 bringt zudem eine grundlegend überarbeitete Sprachassistentin: Siri AI, entwickelt mit Google. Sie nutzt Gemini-Modelle für kontextbezogene Aufgaben und visuelle Intelligenz per Kamera. Der Haken: Die volle KI-Power braucht ordentlich Hardware.
Apples KI-Funktionen sind gestaffelt. Die Top-Features erfordern mindestens 12 Gigabyte RAM – das haben voraussichtlich nur das iPhone 18 Pro, iPhone 17 Pro und das „iPhone Air". Geräte mit 8 GB RAM wie das iPhone 17 oder iPhone 15 Pro müssen auf Apples Private Cloud Compute ausweichen. Die Entwickler-Beta von iOS 27 ist seit dem 8. Juni verfügbar. Siri AI startet vorerst nicht in der EU und China.
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Zeitplan und Führungswechsel
Der Launch des faltbaren iPhones ist für Anfang September geplant – wahrscheinlich der 8. oder 9. September 2026. Dann sollen auch das iPhone 18 Pro und die Apple Watch Serie 12 vorgestellt werden. Wegen der komplexen Produktion könnte das Falt-iPhone allerdings erst im Dezember ausgeliefert werden.
Der September markiert auch eine historische Zäsur: Tim Cook tritt als CEO zurück, Nachfolger John Ternus übernimmt just dann, wenn die neue Hardware auf den Markt kommt. Und die Zukunft? Apples Smart-Glasses-Projekt liegt derzeit auf Eis – ein günstigeres Modell wird frühestens Ende 2027 erwartet.
