iPhone-Rabatte: Apple senkt Preise für Plus-Modelle deutlich
28.05.2026 - 12:39:31 | boerse-global.deIn mehreren Ländern sind die Plus-Varianten der Modelle 14 bis 16 nun deutlich günstiger zu haben.
Weltweite Rabattaktionen laufen an
Seit Ende Mai 2026 senken Apple und seine Handelspartner die Preise für mehrere iPhone-Plus-Generationen. Betroffen sind Modelle vom iPhone 14 Plus bis zum iPhone 16 Plus. Parallel dazu hat Apple die offiziellen Inzahlungnahmewerte angehoben und startet aggressive Werbekampagnen in Asien und Nordamerika.
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In Südostasien sind die Preisnachlässe besonders deutlich. In Vietnam kostet das iPhone 14 Plus mit 128 Gigabyte Speicher umgerechnet rund 370 Euro, die 256-GB-Version liegt bei etwa 405 Euro. Das iPhone 15 Plus startet bei rund 660 Euro, das aktuelle iPhone 16 Plus bei etwa 735 Euro. Die Händler bewerben die Geräte als kostengünstige Alternative zum teuren iPhone 17 Pro Max – dank großer Displays und einer Akkulaufzeit von 26 bis 27 Stunden Videowiedergabe.
In Mexiko trieben Aktionen wie der „Julio Regalado 2026" und der „Hot Sale" den Preis des iPhone 16 Plus von umgerechnet rund 880 Euro auf etwa 750 Euro nach unten. Ähnliche Entwicklungen gab es in Indien: Dort wurde das iPhone 16 Plus am 27. Mai für umgerechnet rund 850 Euro gelistet. Indische Händler gewährten zudem einen Rabatt von umgerechnet rund 175 Euro auf das Standard-iPhone 16 mit A17-Chip und ProMotion-Display.
In Indonesien zeigte sich ein gemischtes Bild. Schwankungen des Dollarkurses ließen die Preise für das iPhone 15 und die Standard-iPhone-16-Reihe um umgerechnet rund 55 Euro steigen. Das iPhone 16e verbilligte sich dagegen in seiner höchsten Speicherstufe um rund 170 Euro.
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Höhere Ankaufpreise für alte iPhones
Apple hat am 27. Mai auch die offiziellen Inzahlungnahmewerte in den USA angehoben. Besitzer aktueller Modelle erhalten nun mehr Geld beim Tausch:
- iPhone 16 Plus: 425 Euro (zuvor 415 Euro)
- iPhone 16 Pro Max: 635 Euro (zuvor 625 Euro)
- iPhone 16 Pro: 510 Euro (zuvor 500 Euro)
- iPhone 16: 420 Euro (zuvor 395 Euro)
- iPad Pro: 630 Euro (zuvor 610 Euro)
- Mac Studio: 955 Euro (zuvor 890 Euro)
Während Apple die Werte für eigene Geräte anhob, sanken die Angebote für konkurrierende Android-Flaggschiffe. Ein Samsung Galaxy S23 Ultra wird nun mit umgerechnet rund 185 Euro bewertet, ein Google Pixel 8 Pro mit rund 150 Euro.
Strategische Neuausrichtung im Schwellenmarkt
Die Preisnachlässe fallen zeitlich mit ersten Berichten über Apples Strategie für die iPhone-17-Serie zusammen. In China senkte Apple die Preise für das iPhone 17 vor dem großen Shopping-Fest 618, um der Konkurrenz durch lokale Marken und Huawei die Stirn zu bieten. In Indien erreichte das iPhone 17e am 26. Mai mit umgerechnet rund 655 Euro seinen niedrigsten je notierten Preis.
Die Verkaufszahlen des ersten Quartals 2026 zeigen: Das iPhone 17 war mit sechs Prozent aller weltweiten Smartphone-Auslieferungen das meistverkaufte Modell. Apple und Samsung hielten mit jeweils 21 Prozent Marktanteil gleichauf – trotz eines Rückgangs des globalen Smartphone-Marktes um drei Prozent im Jahresvergleich. Branchenbeobachter warnen jedoch: Die massiven Preisnachlässe könnten künftige Verkäufe kannibalisieren.
Neben den Verbraucherpreisen arbeitet Apple offenbar an einer vorläufigen Partnerschaft mit Intel, um seine Chip-Produktion zu diversifizieren. Die Apple-Aktie notierte Ende Mai bei umgerechnet rund 282 Euro – ein Plus von 13,7 Prozent in den vergangenen 30 Tagen. Auffällig: In den letzten drei Monaten gab es erhebliche Insider-Verkäufe, die Analysten als Risikofaktor werten.
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