iPhone-Lücke usbliter8: Apple kann Exploit in A12/ A13 nicht schließen
Veröffentlicht: 13.07.2026 um 15:23 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Der Exploit namens „usbliter8“ sitzt im Boot-ROM der Chipsätze A12 und A13. Betroffen sind die iPhone-11-Serie, das iPhone XS und XR sowie das iPhone SE der zweiten Generation. Auch die Apple Watch Series 4 und 5 sowie bestimmte iPads sind verwundbar.
Warum Apple die Lücke nicht schließen kann
Der Fehler steckt im SecureROM – einem Speicherbereich, der bereits bei der Chip-Herstellung festgeschrieben wird. Apple kann keinen Software-Patch nachliefern, um die Lücke dauerhaft zu schließen.
Für einen Angriff braucht es allerdings physischen Zugriff auf das Gerät. Der Angreifer muss es in den DFU-Modus (Device Firmware Update) versetzen. Remote-Angriffe über das Internet sind nach aktuellem Kenntnisstand ausgeschlossen.
Sicherheitsexperten raten betroffenen Nutzern, auf neuere Hardware umzusteigen. In Fachkreisen wird diskutiert, ob der Exploit die Entwicklung von Jailbreaks für iOS 27 begünstigen könnte.
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Apples Software-Offensive
Während die Hardware-Lücke ungelöst bleibt, hat Apple mehrere Software-Updates veröffentlicht. Mit iOS 26.5.2 schloss der Konzern Ende Juni mehr als 25 Schwachstellen – darunter Speicherfehler im Kernel und in WebKit. Bei der Identifizierung eines dieser Fehler half ein KI-Modell des Anbieters Anthropic.
Bereits zuvor hatten die Updates iOS 26.4.2 und iOS 26.5.2 eine Lücke mit der Kennung CVE-2026-28950 gestopft. Diese Schwachstelle im Benachrichtigungsdienst ermöglichte es, gelöschte Signal-Nachrichten aus Protokollen wiederherzustellen – ein Verfahren, das auch Ermittlungsbehörden wie das FBI genutzt haben sollen.
Klage gegen OpenAI und Abschied von Tim Cook
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Die Entdeckung der Prozessor-Lücke fällt in eine Zeit intensiver Veränderungen bei Apple. Anfang Juli reichte der Konzern Klage gegen OpenAI und zwei ehemalige Mitarbeiter ein. Den Ex-Angestellten wird vorgeworfen, systematisch Geschäftsgeheimnisse und vertrauliche Dokumente zum Hardware-Design gestohlen zu haben.
Zudem steht ein Wechsel an der Konzernspitze bevor. Apple bestätigte, dass CEO Tim Cook zum 1. September 2026 zurücktritt. In Europa kämpft das Unternehmen weiterhin mit regulatorischen Hürden durch den Digital Markets Act. Die Folge: Angekündigte KI-Funktionen für Siri bleiben vorerst für Nutzer in der EU gesperrt.
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