iPhone Fold: Apple enthüllt Design für erstes Falthandy
08.06.2026 - 08:40:53 | boerse-global.de
Apple steigt in den Faltmarkt ein – und das Design überrascht.
Neue Leaks enthüllen, wie sich Apple sein erstes faltbares Smartphone vorstellt. Am 7. Juni 2026 veröffentlichte der Branchenkenner Sonny Dickson Bilder einer Attrappe des „iPhone Fold" – in manchen Kreisen auch als iPhone Ultra bezeichnet. Das Gerät unterscheidet sich deutlich von der aktuellen iPhone-Ästhetik.
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Buch-Design statt Klapphandy
Apple setzt auf ein sogenanntes Passport-Format: Das Gerät ist breiter und kürzer als herkömmliche Smartphones. Die Attrappe zeigt ein 5,5-Zoll-Außendisplay und ein 7,8-Zoll-OLED-Innendisplay im 4:3-Format – das entspricht in etwa der Bildschirmfläche eines iPad Mini.
Das Gehäuse besteht aus Titan und ist nur 4,5 Millimeter dünn. Ein zentraler Knick im Inneren ist sichtbar, die Falztiefe wird auf 0,15 Millimeter geschätzt, der Faltwinkel liegt unter 2,5 Grad. Erstmals verbaut Apple bei einem iPhone eine runde Punch-Hole-Kamera für Selfies im Inneren.
Kamera und Sicherheit: Weniger ist mehr
Die Rückseite zeigt eine horizontale Dual-Kamera – ähnlich den Gerüchten um ein „iPhone Air". Ein Teleobjektiv fehlt. Der Blitz sitzt unterhalb eines Mikrofonports, insgesamt sieben Mikrofonbohrungen zählt das Gehäuse.
Überraschend: Face ID fehlt. Stattdessen setzt Apple auf Touch ID im Einschaltknopf. Die Lautstärketasten wandern an die Oberkante oder auf die gleiche Seite wie der Power-Button. Der bekannte Action-Button fehlt in dieser Version.
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Innenleben: Rekord-Akku und 2-Nanometer-Chip
Unter der Haube soll ein A20-Pro-Prozessor im 2-Nanometer-Verfahren arbeiten. 12 Gigabyte RAM und bis zu 1 Terabyte Speicher stehen zur Wahl. Der Akku wäre mit 5.400 bis 5.800 Milliamperestunden der größte, den Apple je in ein iPhone eingebaut hat – nötig für die zwei Displays.
Die Produktion läuft zunächst nur in Weiß an. Ein schwarzes Modell ist angedacht, doch die hohen Komponentenkosten und die komplexe Falttechnik zwingen Apple zu Zurückhaltung. Die erste Charge soll auf rund 11 Millionen Einheiten begrenzt sein.
Preis und Marktstart
Die aktuellen Leaks decken sich mit CAD-Zeichnungen aus dem März 2026 – die Attrappen gelten als glaubwürdig. Branchenbeobachter rechnen mit einer offiziellen Vorstellung im September 2026, parallel zur iPhone-18-Reihe.
Der Preis dürfte die 2.000-Euro-Marke überschreiten. Apple positioniert das iPhone Fold als Premium-Produktivitätsgerät – eine Nische, in der Samsung mit der Galaxy-Z-Fold-Serie bereits seit Jahren Maßstäbe setzt. Ob Apple hier mithalten kann, wird sich zeigen.
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