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iPhone Air: Apple erhöht Preis um elf Prozent in Japan

Veröffentlicht am: 21.07.2026 um 15:03 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apple hebt iPhone-Preise in Japan um bis zu elf Prozent an. Grund ist der schwache Yen. Auch in Indien könnten Erhöhungen folgen.

Apple erhöht iPhone-Preise in Japan drastisch wegen Yen-Schwäche
Futuristischer Smartphone-Bildschirm mit leuchtenden KI-Elementen, abstrakten digitalen Währungssymbolen und Asien-Umriss im Hintergrund. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Besonders hart trifft es das neue iPhone Air: Die 256-GB-Version kostet nun umgerechnet rund 1.100 Euro – ein Plus von elf Prozent.

Yen-Verfall treibt die Kosten

Statt 159.800 Yen werden nun 177.800 Yen fällig. Auch die Modelle iPhone 17 Pro Max und das Standard-iPhone 17 verteuerten sich um zehn Prozent. Hauptgrund ist die anhaltende Schwäche der japanischen Währung. Ende Juni lag der Kurs bei 162,83 Yen pro US-Dollar – ein historisch schwacher Wert.

Die Preisanpassungen beschränken sich nicht auf Japan. Auch in Indonesien zogen die Kosten an. Branchenbeobachter rechnen mit ähnlichen Schritten in Indien, wo die Geräte zwischen fünf und zehn Prozent teurer werden könnten. Neben Wechselkursschwankungen treiben dort steigende Speicherchip-Preise die Kalkulation.

KI-Offensive erfordert leistungsstarke Hardware

Parallel zu den Preiserhöhungen treibt Apple seine Software-Entwicklung voran. Am Wochenende veröffentlichte der Konzern den Release Candidate von iOS 26.6 sowie die vierte Beta von iOS 27. Das große Update bringt eine grundlegend überarbeitete Siri-Version mit, die auf Apple Intelligence setzt.

Die neuen KI-Funktionen stellen hohe Anforderungen an die Hardware. Die leistungsfähigsten On-Device-Features benötigen entweder ein iPhone 17 Pro oder das iPhone Air. Das ist kein Zufall: Apple positioniert das Air-Modell gezielt als Plattform für künstliche Intelligenz.

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Technische Daten und Zukunftspläne

Das iPhone Air kommt mit einem 6,5 Zoll großen OLED-Display und dem A19 Pro-Chip. Die Kamera löst mit 48 Megapixeln auf, der Akku hält bis zu 27 Stunden Videowiedergabe durch. In den USA startet das Gerät bei 999 Dollar.

Interessant: Apple arbeitet offenbar an einer Technologie namens PrismML, die große Sprachmodelle von 54 auf vier Gigabyte komprimieren kann. Sollte das gelingen, könnten künftig auch günstigere iPhones von den KI-Features profitieren.

Bereits für das Frühjahr 2027 wird ein iPhone Air 2 erwartet. Es soll einen elf Prozent größeren Akku und eine zweite 48-Megapixel-Kamera erhalten.

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Auch Dienste werden teurer

Nicht nur die Hardware, auch die digitalen Services kosten mehr. In Deutschland stieg der Apple Music-Preis auf 11,99 Euro für Einzelpersonen und 19,99 Euro für Familien. Die iCloud+-Abos verteuerten sich in acht Ländern um bis zu 55 Prozent – darunter Japan, Ägypten und die Philippinen. Grund seien gestiegene Lizenzkosten.

Treue Kunden trotz höherer Preise

Die Preissteigerungen scheinen der Kundentreue kaum zu schaden. Im ersten Quartal 2026 waren 87 Prozent der iPhone-Käufer Wiederholungstäter – ein Anstieg von drei Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Nur zwölf Prozent der Neukunden wechselten von Android zu Apple.

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