iPhone 20 Pro: Apple testet 6,96-Zoll-OLED und Quad-Curved-Display
Veröffentlicht am: 14.08.2026 um 23:12 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Berichte über die Entwicklung künftiger Smartphone-Generationen bei Apple deuten auf weitreichende Designänderungen für das Jahr 2027 hin. Wie Informationen des Insiders Digital Chat Station von Anfang August 2026 belegen, testet der US-Konzern derzeit neue OLED-Panels für das iPhone 20 Pro und das iPhone 20 Pro Max. Diese Modelle, die intern unter den Bezeichnungen V73 und V74 geführt werden, sollen pünktlich zum 20. Jubiläum des iPhones auf den Markt kommen.
Größere Displays und veränderte Seitenverhältnisse
Den vorliegenden Informationen zufolge plant Apple eine erneute Vergrößerung der Bildschirmdiagonalen. Während die aktuellen Modelle iPhone 17 Pro und iPhone 17 Pro Max über Displays mit 6,3 Zoll beziehungsweise 6,9 Zoll verfügen, sollen die Nachfolger des Jahres 2027 jeweils um etwa 0,1 Zoll wachsen. Für das iPhone 20 Pro ist ein 6,4-Zoll-OLED-Panel vorgesehen, während das iPhone 20 Pro Max mit einem 6,96-Zoll-Panel ausgestattet werden soll.
Diese neuen Displays nutzen laut Branchenberichten ein Seitenverhältnis von 9:21. Ein wesentliches Merkmal der kommenden Generation sei zudem ein nahezu randloses Design.
Dieser Effekt soll durch ein sogenanntes „Quad-Curved“-Display erzielt werden. Dabei handelt es sich technisch um ein flaches OLED-Panel, das mit einer speziellen Glasabdeckung kombiniert wird. Diese nutzt optische Brechung, um das Licht so zu lenken, dass der Eindruck eines bis an die Gehäusekanten reichenden Bildschirms entsteht.
In diesem Zusammenhang wird in der Branche über den möglichen Marketingbegriff „Liquid Glass Display“ spekuliert, wobei eine offizielle Bestätigung hierfür noch aussteht.
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All-Glass-Design und Rückkehr zu gestalterischen Wurzeln
Mark Gurman von Bloomberg bestätigte Mitte August, dass Apple weiterhin an einem All-Glass-Design für die Gerätegeneration 2027 arbeitet. Damit verfolgt das Unternehmen offenbar Pläne weiter, die bereits seit längerer Zeit als Vision des ehemaligen Chefdesigners Jony Ive gelten: ein Smartphone, das optisch wie ein einzelnes Glasblatt wirkt.
Die aktuellen Entwürfe sehen Glasflächen auf der Vorder- und Rückseite vor, die durch ein schmales Metallband in der Mitte strukturell verbunden sind. Ein früherer, radikalerer Designansatz sei zwischenzeitlich verworfen worden. Mit diesen Informationen widerspricht Bloomberg den Einschätzungen eines Analysten von Jefferies, der zuvor über eine mögliche Absage oder eine zeitliche Verzögerung des umfassenden Redesigns berichtet hatte.
Fertigungspartner und technische Neuerungen
Bei der Produktion der neuen Displaykomponenten setzt Apple dem Vernehmen nach auf die Zusammenarbeit mit Samsung Display. Neben den optischen Veränderungen soll die Generation des Jahres 2027 auch technologische Verbesserungen im Inneren bieten. Dazu gehören laut Berichten optimierte Kühlsysteme sowie die Integration von Solid-State-Buttons, die herkömmliche mechanische Tasten ersetzen könnten.
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Die technologischen Innovationen und das neue Gehäusekonzept könnten sich zudem auf die Preisgestaltung auswirken. Branchenexperten halten es für möglich, dass der Preis für das iPhone 20 Pro die Schwelle von 2.060 US-Dollar überschreiten wird. Da das Jahr 2027 das 20-jährige Bestehen des iPhones markiert, wird erwartet, dass Apple dieses Jubiläum mit einer besonders tiefgreifenden Überarbeitung der Hardware feiert.
