iPhone 20: Apple setzt auf Glas-Design für Jubiläumsmodell 2027
Veröffentlicht am: 11.08.2026 um 09:02 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Der Technologiekonzern Apple setzt seine Pläne für ein besonderes iPhone-Modell zum 20-jährigen Jubiläum im September 2027 fort. Wie Bloomberg am 11. August 2026 berichtete, hält das Unternehmen trotz technologischer Herausforderungen an einem Design mit einem hohen Glasanteil fest. Ein ursprünglich angedachtes, radikaleres „All-Glass“-Konzept, bei dem das gesamte Gehäuse aus Glas bestanden hätte, sei jedoch aufgrund von Problemen bei der Materialverbindung (Bonding) und der allgemeinen Haltbarkeit verworfen worden.
Strategische Designentscheidung für das 20. Jubiläum
Das für 2027 geplante Jubiläums-Modell wird laut Branchenberichten unter den Codenamen V73 und V74 entwickelt. Das aktuelle Design sieht gebogenes Glas auf der Vorder- und Rückseite sowie an den Seitenflächen vor. Um die strukturelle Integrität zu gewährleisten, soll in der Mitte des Gehäuses ein Metallrahmen zum Einsatz kommen.
Damit weicht Apple von früheren Entwürfen ab, die ein sogenanntes „Quad-Curved“-Display mit einer Optik aus flüssigem Glas (Liquid-Glass) vorsahen. Diese verworfenen Konzepte beinhalteten zudem ein vollständig randloses Display, eine unter dem Bildschirm verbaute Face-ID-Sensorik sowie eine Audioausgabe über Vibrationen des Gehäuses. Für das finale Jubiläums-Modell im Jahr 2027 werden nun zwei verschiedene Gehäusegrößen erwartet, womit Apple eine andere Strategie verfolgt als beim iPhone X, das zum zehnten Jubiläum nur in einer Variante erschien.
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Kontroverse Markteinschätzungen und Kursreaktionen
Die Berichterstattung von Bloomberg widerspricht jüngsten Einschätzungen des Finanzhauses Jefferies. Der Analyst Edison Lee hatte am 10. August 2026 die Apple-Aktie auf „Underperform“ herabgestuft und das Kursziel von $285,56 auf $263,66 gesenkt. Als Begründung für die Herabstufung nannte der Analyst eine angebliche Absage des Glas-Projekts durch Apple, bedingt durch eine geringe Produktionsausbeute und drastisch steigende Kosten für Bauteile.
Nach diesem Downgrade am 10. August verzeichnete die Apple-Aktie zeitweise einen Rückgang von 2,1 % und schloss den Handelstag schließlich bei $308,26 ab, was einem Minus von 1,53 % entspricht. Die Marktkapitalisierung des Unternehmens belief sich zu diesem Zeitpunkt auf $4,499 Billionen. Bloomberg betont hingegen, dass die Roadmap für das Jubiläums-Gerät unverändert bleibe.
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Technologische Hürden und wirtschaftliche Rahmenbedingungen
Zusätzlich zu den Designentscheidungen sieht sich Apple mit einem schwierigen Marktumfeld bei den Komponentenkosten konfrontiert. Berichten zufolge steigen die Kosten für DRAM-Speicher im Zeitraum von 2025 bis 2027 um voraussichtlich 370 %. Dies könnte Auswirkungen auf die Preisgestaltung zukünftiger Modelle haben. Für das Jubiläums-Modell mit Glas-Design wird bereits ein geschätzter Verkaufspreis von $2.060 diskutiert.
Trotz dieser Kostenfaktoren entwickelte sich das Kerngeschäft zuletzt positiv; so stieg der Umsatz in der iPhone-Sparte jüngst um 22 %. Bevor das Jubiläums-Gerät im Jahr 2027 erscheint, wird für September 2026 die Markteinführung des iPhone 18 Pro sowie des ersten faltbaren iPhones (Foldable) erwartet. Für künftige Generationen werden zudem Technologien wie kundenspezifische Micro-Curved-OLED-Panels und Solid-State-Haptic-Buttons gehandelt, die den Weg für das randlose Design ebnen sollen.
