iPhone 20: Apple plant radikalen Neustart zum 20. Geburtstag
Veröffentlicht am: 28.07.2026 um 15:33 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Zum 20. Geburtstag des iPhones plant Apple eine grundlegende Neuerfindung seines Erfolgsprodukts. Das Jubiläumsmodell soll 2027 erscheinen – mit einem Design, das alles Bisherige in den Schatten stellt.
Die Gerüchteküche brodelt: Branchenbeobachter und Zulieferer zeichnen das Bild einer echten Revolution. Das „iPhone 20" – so der vorläufige Arbeitstitel – soll komplett aus Glas bestehen. Kein Rahmen, keine sichtbaren Übergänge, sondern ein einziges, nahtloses Gehäuse. Der radikalste Designwechsel seit dem iPhone X vor zehn Jahren.
Das „Liquid Glass Display" – Glas wie flüssig
Im Zentrum der Neuerung steht ein Display, das die Grenzen zwischen Bildschirm und Gehäuse verschwimmen lässt. Das sogenannte „Liquid Glass Display" soll an allen vier Seiten sanft auslaufen – wie ein Wassertropfen, der sich auf einer Oberfläche formt.
Zwei Größen sind im Gespräch: eine kompakte Variante mit 6,3 Zoll und ein großes Modell mit 6,9 Zoll. Letzteres könnte Apple als 7-Zoll-Display vermarkten. Die Ränder sollen auf nur 1,1 Millimeter schrumpfen – ein neuer Rekord. Spezielle optische Tricks sollen den Übergang vom Screen zum Rahmen praktisch unsichtbar machen.
Schluss mit Knöpfen: „Project Bongo"
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Die mechanischen Tasten haben ausgedient. Unter dem Codenamen „Project Bongo" arbeitet Apple an haptischen Alternativen. Statt zu drücken, spürt der Nutzer ein feines Feedback – ähnlich wie beim Taptic Engine der aktuellen MacBooks. Die Sensoren reagieren selbst dann, wenn das Gerät ausgeschaltet ist.
Doch ein reines Glashaus birgt Risiken. Hitzeentwicklung ist die Achillesferse jedes Smartphones. Deshalb setzt Apple offenbar auf einen inneren Rahmen aus Aluminium. Das Leichtmetall leitet Wärme effizient ab – besser als das bei den Pro-Modellen verwendete Titan.
Der Streit um die Kamera: Unsichtbar oder nicht?
Ein Knackpunkt bleibt die Frontkamera. Kann Apple sie wirklich unter dem Display verstecken? Die Experten sind sich uneinig.
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Display-Analyst Ross Young von DSCC ist skeptisch. Zwar könnte Face ID unter dem Display schon beim iPhone 18 Pro Einzug halten. Eine vollständig unsichtbare Selfie-Kamera sei aber selbst 2027 noch nicht marktreif. Die Alternative: ein stark verkleinertes Dynamic Island oder eine winzige Lochblende im Display.
Die Produktion läuft an
Die Zulieferer stellen sich bereits jetzt auf die neuen Anforderungen ein. Die Fertigung eines nahtlosen Glasgehäuses erfordert völlig neue Produktionsstraßen. Anders als bei den aktuellen Modellen – die wie ein Sandwich aus Vorder- und Rückseite bestehen – muss das iPhone 20 aus einem Stück geformt werden.
Apple scheint entschlossen: Das Jubiläumsmodell soll ein Statement setzen. So wie einst das iPhone X die Ära des Home-Buttons beendete, könnte das iPhone 20 den Beginn einer neuen Design-Ära markieren. Die Frage ist nur: Sind die technischen Hürden bis 2027 wirklich überwindbar?
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