iPhone 18 Pro Max: Speicherkosten treiben Preis auf 1.750 Euro
Veröffentlicht: 10.07.2026 um 14:13 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Eine Analyse von Counterpoint Research zeigt: Die Herstellungskosten für das iPhone 18 Pro Max könnten um umgerechnet rund 275 Millionen Euro steigen – getrieben durch explodierende Preise für Speicherchips.
Speicherkosten explodieren – NAND und DRAM als Kostentreiber
Der Hauptgrund für den Kostenanstieg liegt im Speicherbereich. Für die 1-Terabyte-Version des iPhone 18 Pro Max müssen allein für den NAND-Flash-Speicher mehr als 230 Euro pro Gerät einkalkuliert werden. Zusammen mit dem Arbeitsspeicher (DRAM) summiert sich der Speicheranteil auf rund 370 Euro pro Smartphone.
Zum Vergleich: Noch vor zwei Jahren kosteten vergleichbare Speicherkomponenten nur einen Bruchteil. Die NAND-Preise haben sich laut Branchenkreisen vervierfacht, DRAM ist ähnlich stark gestiegen. Der Grund: Künstliche Intelligenz treibt die Nachfrage nach Hochleistungsspeichern massiv in die Höhe, während die Produktionskapazitäten knapp bleiben. Fast die Hälfte der gesamten Materialkosten entfällt damit auf den Speicher.
2-Nanometer-Chip und neue Kamera treiben Kosten weiter
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Doch nicht nur der Speicher verteuert das iPhone. Apples neuer A20-Pro-Chip, gefertigt im 2-Nanometer-Verfahren, bringt ebenfalls Mehrkosten. Zwar bleiben die reinen Prozessorkosten laut Analysten relativ stabil, doch die aufwendige Verpackungstechnologie und der Umstieg auf den kleineren Fertigungsprozess schlagen zu Buche.
Auch die Kamera wird teurer: Eine variable Blende soll Einzug halten, was die Komponentenkosten leicht nach oben treibt. Ein kleiner Lichtblick: Die Displaykosten könnten im Vergleich zur aktuellen iPhone-17-Serie sinken.
Was bedeutet das für den Endkunden?
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Apple wird die höheren Kosten voraussichtlich an die Kunden weitergeben. Branchenbeobachter rechnen mit einem durchschnittlichen Preisanstieg von rund 185 Euro für die Pro-Serie. Die 1-Terabyte-Version des iPhone 18 Pro Max könnte sogar die volle Kostensteigerung von 275 Euro tragen – und damit bei stolzen 1.750 Euro liegen.
Doch selbst mit diesen Preiserhöhungen dürften Apples Gewinnmargen unter Druck geraten. Entscheidet sich der Konzern für eine moderate Preisanpassung von 185 Euro, während die Spitzenmodelle 275 Euro teurer in der Produktion werden, schrumpft der Stückgewinn. Das wäre eine ungewohnte Entwicklung für ein Unternehmen, das traditionell mit hohen Margen arbeitet – ähnlich wie bei den jüngsten Preisanpassungen für Mac und iPad.
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