iPhone 18 Pro: Lackprobleme bei vier Farben trotz A20-Chip
16.06.2026 - 04:07:45 | boerse-global.de
Apple steht vor einer Zerreißprobe: Das iPhone 18 Pro soll technisch glänzen – doch die Haltbarkeit der Gehäuse bereitet Sorgen.
Branchenbeobachter und Leaker schlagen Alarm. Am 15. Juni 2026 mehrten sich die Hinweise, dass das kommende iPhone 18 Pro mit denselben Lackproblemen zu kämpfen haben könnte wie sein Vorgänger. Während Apple angeblich an einem verfeinerten Herstellungsprozess arbeitet, warnen andere Quellen vor Farbabblätterungen und Verfärbungen.
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Aluminium-Gehäuse: Fortschritt oder Rückschritt?
Der chinesische Leaker Fixed Focus Digital berichtet, dass Apple beim iPhone 18 Pro erneut auf eine Aluminiumlegierung setzt – wie schon beim iPhone 17 Pro. Das Problem: Die neuen Farbvarianten Dark Cherry, Light Blue, Dark Gray und Silver sollen anfällig für Lackabplatzungen sein.
Die Warnung kommt nicht von ungefähr. Beim Vorgänger verfärbte sich die Variante „Cosmic Orange" innerhalb weniger Wochen in Richtung Roségold. Apple stufte die Abnutzung in vielen Fällen als normalen Verschleiß ein – sehr zum Ärger der Kunden.
Doch es gibt auch Hoffnung. Der koreanische Leaker yeux1122 berichtet von einem optimierten Aluminium-Prozess. Demnach setzt Apple auf niedrigere Temperaturen und weniger elektrochemische Schritte. Das soll die Korrosionsbeständigkeit verbessern, die Oberfläche härten und gleichzeitig die Produktionskosten senken.
Technisches Innenleben: A20 Pro und Kamera-Revolution
Trotz der Zweifel am Äußeren: Innen soll das iPhone 18 Pro Maßstäbe setzen. Der neue A20 Pro-Chip wird im 2-Nanometer-Verfahren gefertigt und soll eine 15 Prozent höhere Leistung bieten. Er treibt voraussichtlich die erweiterten Apple-Intelligence-Funktionen an.
Die Kamera erhält ein echtes Upgrade: Apple plant eine variable Blende für die Hauptkamera. Nach der Übernahme von Lux Optics sollen professionelle Software-Features Einzug halten. Ein verbessertes Teleobjektiv mit größerer Blende verspricht bessere Aufnahmen bei schwachem Licht. Weitere Gerüchte: eine 24-Megapixel-Frontkamera und ein etwas kleineres Dynamic Island.
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Neue Strategie: Zwei Launch-Wellen
Apple ändert offenbar seinen Veröffentlichungsrhythmus. Lin En-ping, Chef des Objektivzulieferers Largan Precision, bestätigte indirekt eine Verschiebung: Ein großer US-Kunde habe den Launch eines neuen Modells auf das erste Quartal 2027 verlegt.
Analysten sehen darin eine zweigeteilte Strategie:
- September 2026: iPhone 18 Pro, iPhone 18 Pro Max und ein neues Falt-iPhone („iPhone Ultra" oder „iPhone Fold")
- März 2027: Standard-iPhone 18 und ein günstigeres Modell („iPhone 18e" oder „iPhone Air")
Die Pro-Modelle starten voraussichtlich bei 999 Euro (umgerechnet), bieten 12 GB RAM, 256 GB Basisspeicher und Displays mit 2.000 Nits Helligkeit. Die gestaffelte Einführung soll die Lieferkette entlasten und die Nachfrage über das ganze Jahr verteilen.
