Apple, Standard-Modelle

iPhone 18 Pro: Apple verzögert Standard-Modelle bis Frühjahr 2027

24.06.2026 - 12:03:49 | boerse-global.de

Apple bringt iPhone 18 Pro im September, günstigere Modelle folgen 2027. Technische Neuerungen und deutliche Preissteigerungen zeichnen sich ab.

iPhone 18 Pro: Späterer Launch und höhere Preise für Apple-Fans
Apple - A sleek, futuristic smartphone, resembling an iPhone 18 Pro Max, with a glowing screen displaying abstract AI data, in a high-tech setting. 24.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Der nächste Apple-Kracher kommt später – und teurer als je zuvor. Die Pro-Modelle des iPhone 18 sollen im September 2026 erscheinen, während die günstigeren Varianten erst im Frühjahr 2027 folgen.

Apple verändert seine Launch-Strategie grundlegend. Statt alle Modelle gleichzeitig auf den Markt zu bringen, konzentriert sich der Konzern aus Cupertino offenbar auf das Premium-Segment. Das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max kommen wie gewohnt im September. Die Standardversion und das neue Modell „18e" lassen dagegen bis zum Frühjahr 2027 auf sich warten.

Technische Revolution unter der Haube

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Das Herzstück des Pro Max ist der A20 Pro-Chip, gefertigt im 2-Nanometer-Verfahren. Der Sprung bringt mehr Effizienz und genug Rechenleistung für anspruchsvolle KI-Funktionen direkt auf dem Gerät. Damit das klappt, stockt Apple den Arbeitsspeicher auf 12 Gigabyte RAM auf – ein deutlicher Sprung nach oben.

Das Display nutzt modernste LTPO+-Panels. Besonders spannend: Die Dynamic Island soll um 35 bis 50 Prozent schrumpfen. Branchenbeobachter sehen darin den ersten Schritt zu einer Kamera unter dem Display, die Face ID dann komplett unsichtbar macht.

Der Akku wächst auf 5.200 mAh – ein kräftiger Zuwachs für die Pro-Max-Version. Beim Funk setzt Apple auf ein eigenes C2-Modem sowie Unterstützung für Wi-Fi 7 und Bluetooth 6.

Kamera: Drei Mal 48 Megapixel und variable Blende

Die Kamera bleibt das wichtigste Verkaufsargument. Das iPhone 18 Pro Max bekommt eine dreifache 48-Megapixel-Einheit. Neu ist eine variable Blende beim Hauptobjektiv – eine Funktion, die Profis seit Jahren von Systemkameras kennen.

Der Preis für diese Technik: Der Kamerabuckel wächst um rund zwei Millimeter auf insgesamt 11,54 Millimeter. Dazu kommen ein helleres Teleobjektiv, ein möglicher neuer Stapelsensor von Samsung und eine 24-Megapixel-Selfie-Kamera vorne.

Das Gehäuse besteht aus eloxiertem Aluminium. Vier Farben stehen zur Wahl: Silber, Dunkelgrau, Hellblau und ein neues Dark Cherry.

Deutliche Preissprünge erwartet

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Die Rechnung für all diese Neuerungen dürfte saftig ausfallen. Grund sind stark gestiegene Komponentenpreise. Allein die Speicherchips für 256 Gigabyte sollen statt 13 nun rund 145 Euro kosten. Das variable Blenden-System schlägt mit 50 Prozent Mehrkosten zu Buche.

In den USA soll das iPhone 18 Pro (256 GB) zwischen 1.299 und 1.399 Dollar kosten – das wären 200 bis 300 Dollar mehr als beim Vorgänger. Das Pro Max startet bei geschätzten 1.399 bis 1.499 Dollar. Die 2-Terabyte-Version könnte sogar die 2.000-Dollar-Marke knacken.

Für den deutschen Markt dürften die Preise entsprechend höher ausfallen. Analysten betonen: Apple steht mit diesen Anstiegen nicht allein da. Auch Samsung kämpft mit steigenden Kosten für High-End-Chips und Speicher.

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