iPhone 18 Pro: Apple rüstet Kamera radikal auf, wird deutlich dicker
18.06.2026 - 10:56:48 | boerse-global.de
Die nächste iPhone-Generation bekommt eine grundlegende Kamera-Überholung – und wird deutlich dicker.
Aktuelle Leaks aus der Zuliefererkette deuten auf einen massiven Hardwaresprung beim iPhone 18 Pro hin. Im Zentrum steht ein völlig neu gestaltetes Kamerasystem mit variabler Blende. Auch das Dynamic Island soll endlich schrumpfen. Die Änderungen sind so tiefgreifend, dass Apple die Gehäusedicke spürbar erhöhen muss.
Angesichts der komplexen neuen Kameratechnik und Hardware-Begriffe verlieren selbst erfahrene Nutzer leicht den Überblick. Dieses kostenlose Lexikon erklärt Ihnen die 53 wichtigsten Apple-Fachbegriffe verständlich und kompakt. Gratis iPhone-Lexikon jetzt anfordern
Kamera-Buckel wächst auf 11,5 Millimeter
Die Dummy-Modelle, die im Juni 2026 aufgetaucht sind, zeigen einen deutlich massiveren Kamerabuckel als beim Vorgänger. Die Gesamtdicke des iPhone 18 Pro Max steigt inklusive Kamera-Ausbuchtung auf 13,77 Millimeter – beim iPhone 17 Pro Max waren es noch 12,92 Millimeter. Allein die Kameraplattform misst nun 11,54 Millimeter, die einzelnen Linsendurchmesser wachsen auf 16,5 Millimeter.
Der Grund: Apples erster Einsatz einer variablen Blende im iPhone. Die 48-Megapixel-Hauptkamera soll Werte zwischen f/1.6 und f/4.0 abdecken können. Konkurrenten wie Samsung oder Huawei nutzten diese Technik bereits 2018 und 2019 – für Apple wäre es ein Novum. Als Zulieferer für die Aktuatoren ist Sunny Optical im Gespräch, die Modulmontage übernimmt demnach LG Innotek ab Sommer 2026.
Doch damit nicht genug: Auch die Ultraweitwinkel-Kamera und das Periskop-Teleobjektiv setzen auf 48 Megapixel. Letzteres soll einen optischen Zoom zwischen 5x und 8x bieten. Ein zweites Teleobjektiv mit größerer Blende könnte zudem die Lichtausbeute bei Dunkelheit verbessern.
Dynamic Island schrumpft um ein Drittel
Das markante Dynamic Island – seit dem iPhone 14 Pro eine Designkonstante – wird endlich kleiner. Die Breite reduziert sich von 20,7 auf 13,5 Millimeter, ein Minus von 35 Prozent. Möglich macht das die Integration der Face-ID-Sensoren unter dem Display. Diese Neuerung bleibt den Pro-Modellen vorbehalten; das Standard-iPhone 18 behält voraussichtlich die breitere Aussparung.
Das 6,9 Zoll große LTPO+-OLED-Display erreicht eine Spitzenhelligkeit von 3.000 Nits. Entwickler, die frühe Builds von iOS 27 analysieren, berichten zudem von einer runden Siri-Animation statt der bisher pillenförmigen Darstellung – ein Hinweis auf die veränderte Bildschirm-Geometrie.
A20 Pro: 2-Nanometer-Chip mit Effizienzsprung
Unter der Haube arbeitet der A20 Pro, Apples erster Chip im 2-Nanometer-Verfahren. Die Leistung steigt um 15 Prozent, die Energieeffizienz sogar um 30 Prozent. Dazu gesellen sich 12 Gigabyte LPDDR6-RAM und Speicheroptionen bis zu 2 Terabyte.
Bei der Konnektivität setzt Apple auf das hauseigene C2-5G-Modem und integrierte Satelliten-Internet-Funktionen. Der Akku des Pro Max wächst auf 5.100 bis 5.200 Milliamperestunden – das klingt nach einem deutlichen Laufzeitplus. Das Ladegerät liefert künftig 40 Watt per Kabel und 25 Watt über MagSafe.
Ob variable Blende oder LTPO-Display – die Apple-Welt nutzt ständig neue Fachwörter, die für Einsteiger oft wie Fachchinesisch klingen. Sichern Sie sich dieses kostenlose PDF-Lexikon, um die wichtigsten 53 Begriffe der iPhone-Welt endlich sicher zu verstehen. Die 53 wichtigsten Apple-Begriffe hier kostenlos sichern
iPhone Ultra: Apples erstes Foldable?
Die Leaks vom 16. Juni 2026 bringen zudem ein viertes Modell ins Spiel: das iPhone Ultra. Dabei soll es sich um Apples erstes Book-Style-Foldable handeln – also ein aufklappbares Gerät wie Samsungs Galaxy Z Fold. Das innere OLED-Display misst 7,8 Zoll, das äußere 5,5 Zoll.
Ob das Ultra noch im September 2026 erscheint oder später kommt, ist unklar. Fest steht: Die Preise werden deutlich über denen der Pro-Modelle liegen. Für den indischen Markt kursieren Einstiegspreise von umgerechnet rund 1.500 Euro für das Pro und 1.650 Euro für das Pro Max (jeweils 256 Gigabyte). Das Ultra dürfte die 2.000-Euro-Marke deutlich überschreiten.
Die Farbpalette der Pro-Reihe umfasst voraussichtlich Dark Cherry, Light Blue, Dark Gray und Silver. Der Launch ist für September 2026 geplant.
