Apple, A20-Chip

iPhone 18 Pro: Apple präsentiert A20-Chip und eigenes 5G-Modem

Veröffentlicht am: 04.08.2026 um 21:32 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apples kommende iPhone-18-Pro-Serie setzt auf 2-Nanometer-Chips, variable Kamera-Blenden und eigene 5G-Modems. Höhere Preise erwartet.

iPhone 18 Pro: Apples 2-Nanometer-Chip und eigene Modems im Anmarsch
Schlankes Premium-Smartphone in der Hand vor minimalistischem Hightech-Hintergrund. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Apple bereitet den Start der iPhone-18-Pro-Serie für September vor – mit revolutionärer Chip-Technologie und ersten eigenen Modems.

Der US-Konzern steht vor einem der bedeutendsten Produktzyklen seiner jüngeren Geschichte. Branchenberichte vom August 2026 verdichten sich: Die iPhone-18-Pro-Modelle sollen bereits im nächsten Monat vorgestellt werden und einen Technologiesprung markieren, der die Messlatte für die gesamte Smartphone-Branche neu setzt. Im Zentrum steht der Umstieg auf 2-Nanometer-Prozessoren und zunehmend hauseigene Komponenten.

Chip-Revolution mit Preisaufschlag

Das Herzstück der neuen Flaggschiffe bildet der A20-Pro-Chip, gefertigt im 2-Nanometer-Verfahren beim Auftragsfertiger TSMC. Die Umstellung hat ihren Preis: Branchenkenner rechnen mit bis zu 50 Prozent höheren Herstellungskosten allein für den Siliziumkern. Dafür dürften die Pro-Modelle mit 12 Gigabyte Arbeitsspeicher und modernsten Verpackungstechniken aufwarten, die Leistung und Effizienz gleichermaßen steigern sollen.

Auch optisch verändert sich die Front: Die Dynamic Island soll rund 35 Prozent kleiner ausfallen als in den Vorgängergenerationen. Die Pro-Serie setzt zudem auf die neue LTPO+-Displaytechnologie. Weil die verbauten Komponenten mehr Platz benötigen und die Wärmeabfuhr verbessert werden muss, wird das Gehäuse voraussichtlich minimal dicker – auch die Rückseite mit dem Ceramic Shield wurde überarbeitet.

Kamera-Innovation mit variabler Blende

Ein lang erwartetes Feature hält endlich Einzug: Die 48-Megapixel-Hauptkamera erhält ein variables Blendensystem. Damit lässt sich die Schärfentiefe künftig deutlich besser steuern, ebenso der Lichteinfall bei schwierigen Bedingungen. Was Fotografie-Enthusiasten seit Jahren fordern, setzt Apple nun offenbar in die Praxis um.

Die leistungshungrige Hardware verlangt nach mehr Energie. Der Akku des iPhone 18 Pro Max soll auf 5.200 bis 5.500 mAh wachsen – ein Plus von rund zehn Prozent gegenüber früheren Modellen. Neue Farbvarianten wie Dark Cherry, Light Blue (oder Cloud Blue), Silver und Dark Grey sollen das Design abrunden.

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Eigene Modems: Der große Unabhängigkeitsschritt

Mit dem C2-Modem vollzieht Apple einen weiteren Schritt weg von Zulieferern wie Qualcomm. Der hauseigene Baustein übernimmt die 5G-Konnektivität inklusive mmWave-Unterstützung und integriert spezielle Satellitenfunktionen. Ein zusätzlicher N2-Chip soll die lokale Funkkommunikation und Effizienz verbessern.

Software-Seitig starten die Geräte mit iOS 27, das eine grundlegend überarbeitete Siri-Oberfläche und die nächste Generation der KI-Suite namens Apple Intelligence 2.0 mitbringen dürfte.

iPhone Ultra und neue Preisdimensionen

Das September-Event könnte zur Bühne für mehr als nur die klassischen Smartphones werden. Gerüchten zufolge plant Apple ein faltbares „iPhone Ultra" mit einem Einstiegspreis von umgerechnet rund 1.800 Euro. Ebenfalls erwartet: Apple Watch Series 12, Apple Watch Ultra 4 und möglicherweise neue AirPods Pro mit integrierten Kameras.

Die steigenden Komponentenkosten schlagen sich offenbar auf die Preise nieder. Für das iPhone 18 Pro werden in den USA Einstiegspreise zwischen 1.299 und 1.399 Dollar erwartet. In Indien soll das Pro-Modell umgerechnet etwa 1.500 Euro kosten, das Pro Max sogar bis zu 1.850 Euro. Auch in Deutschland dürften die Preise entsprechend anziehen – ein Faktor, der angesichts der angespannten Konsumstimmung für Diskussionen sorgen könnte.

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EU-Sonderweg: Zwischenablage für Windows

Auf Druck des Digital Markets Act (DMA) reagiert Apple mit einer ungewöhnlichen Kooperation. Nach einer Anfrage von Microsoft im Juni 2026 arbeitet der Konzern an einer funktionsübergreifenden Zwischenablage: Nutzer sollen künftig Inhalte zwischen iPhone und Windows-PC kopieren und einfügen können.

Die Technik nutzt das AccessorySetupKit und setzt auf Bluetooth Low Energy sowie Peer-to-Peer-WLAN mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Ein Meilenstein wird für Herbst 2027 erwartet, die vollständige Integration in iOS 28 könnte 2028 für in der EU registrierte Konten folgen. Für europäische Nutzer, die zwischen Apple- und Microsoft-Ökosystemen pendeln, wäre das ein spürbarer Komfortgewinn – und ein weiteres Zeichen, dass die Regulierung aus Brüssel die Produktentwicklung in Cupertino konkret beeinflusst.

Die Standardmodelle der iPhone-18-Reihe – darunter ein mögliches „Air 2" und ein „18e" – lassen sich mit ihrem für März 2027 erwarteten Release noch etwas Zeit. Der Fokus der kommenden Wochen liegt eindeutig auf den Pro-Modellen, die Apple erneut als Innovationsführer positionieren dürften. Ob die technischen Neuerungen die höheren Preise rechtfertigen, wird sich zeigen – spannend wird es allemal.

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