iPhone 18 Pro: Apple plant dickeres Design mit 5.567 mAh Akku
Veröffentlicht: 10.07.2026 um 18:25 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Entgegen weit verbreiteter Spekulationen wird Apple seine iPhones ab 2027 nicht mit einer abnehmbaren Rückseite ausstatten müssen. Die europäische Batterieverordnung (Regulation 2023/1670) sieht Ausnahmen vor – und Apples aktuelle Bauweise erfüllt diese Kriterien.
Ausnahmen für wasserdichte Premium-Geräte
Die EU-Verordnung schreibt grundsätzlich vor, dass Unterhaltungselektronik ab Anfang 2027 über austauschbare Akkus verfügen muss. Doch für hochwertige Smartphones gibt es Ausnahmeregelungen. Apples iPhones qualifizieren sich dafür durch ihre hohe Wasser- und Staubschutzklasse sowie die langlebigen Akkus.
Konkret bedeutet das: Apple muss das schlanke Profil seiner Geräte nicht opfern. Der Hersteller setzt stattdessen auf interne Reparierbarkeit. Das aktuelle iPhone Air – mit nur 5,64 Millimetern das dünnste Modell – zeigt, wohin die Reise geht. Techniker bewerteten seine Reparierbarkeit mit 7 von 10 Punkten. Der Akku mit 12,26 Wh ist durch elektrisch lösbaren Klebstoff gesichert, das Gehäuse lässt sich von zwei Seiten öffnen.
Nintendo zieht Konsequenzen – und baut um
Andere Hersteller trifft die Regulierung härter. Nintendo stellt den Verkauf der ursprünglichen Switch-Familie in Europa bis Mitte Februar 2027 ein. Der Grund: Die Akkus entsprechen nicht mehr den neuen EU-Vorgaben.
Für den europäischen Markt entwickelt Nintendo eine angepasste Version der kommenden Switch 2, die im Herbst 2026 erscheinen soll. Das Besondere: Ein wechselbarer Akku wird serienmäßig verbaut. Der Preis: Die Kapazität sinkt leicht von 5.220 mAh auf 5.172 mAh, das Gewicht steigt um rund zehn Gramm. Auch Zubehör wie Pro Controller und Joy-Cons erhalten ab Ende 2026 austauschbare Batterien.
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iPhone 18 Pro: Dicker, aber nicht aufklappbar
Während die EU kein Klappgehäuse fordert, plant Apple für die nächste Generation dennoch tiefgreifende Änderungen. Das für September 2026 erwartete iPhone 18 Pro soll deutlich dicker werden – möglicherweise bis zu 10,9 Millimeter. Das wäre ein Zuwachs von fast zwei Millimetern.
Der Grund: Eine mechanische Blende für die Kamera und vor allem größere Akkus. Laut Zuliefererinformationen könnte das iPhone 18 Pro Max in der eSIM-Version auf 5.567 mAh kommen. Zum Vergleich: Aktuelle Modelle liegen bei rund 4.700 mAh. Angetrieben werden die Geräte vom neuen A20-Chip in 2-Nanometer-Technologie.
Ob das ebenfalls gemunkelte Falt-iPhone „Ultra" noch 2026 erscheint, ist unklar. Berichten zufolge könnten Lieferengpässe den Start verschieben.
Apple Intelligence: EU bleibt außen vor
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Nicht nur bei der Hardware gibt es Reibungen mit Brüssel. Auch bei Software-Funktionen zeigt Apple die Grenzen auf. Die neuen Apple Intelligence-Funktionen – darunter die überarbeitete Siri und visuelle Suchwerkzeuge – werden mit iOS 27 nicht auf iPhones und iPads in der EU erscheinen.
Apple begründet den Schritt mit Bedenken zur Privatsphäre. Die Interoperabilitätsvorgaben des Digital Markets Act (DMA) ließen sich aus Sicht des Konzerns nicht mit den eigenen Datenschutzstandards vereinbaren. Auf Macs und Vision Pro sollen die Funktionen in Europa dagegen wie geplant starten.
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