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iPhone 18 Pro: Apple plant 300-Dollar-Preissprung ab September

Veröffentlicht am: 01.08.2026 um 13:52 Uhr | Redaktion boerse-global.de

GF Securities stuft Apple auf „Halten“ herab. Steigende Komponentenpreise dürften die iPhone-18-Pro-Modelle deutlich verteuern.

Apple-Aktie: Analyst senkt Rating wegen steigender iPhone-18-Pro-Kosten
Ein modernes High-End-Smartphone auf einer dunklen, reflektierenden Oberfläche in professioneller Studiobeleuchtung. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der Analyst Jeff Pu vom Wertpapierhandelshaus GF Securities hat die Einstufung für die Apple-Aktie von „Kaufen“ auf „Halten“ herabgestuft. Grund für diese vorsichtigere Einschätzung sind Erwartungen massiv steigender Komponentenkosten für die kommenden Smartphone-Modelle des US-Technologiekonzerns. Für das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max prognostiziert der Experte einen Preisanstieg von 250 bis 300 US-Dollar im Vergleich zu den Vorgängermodellen.

Analysten erwarten deutlichen Preissprung

Nach Einschätzung von GF Securities könnten die Verkaufspreise für die Pro-Serie deutlich steigen. Während das iPhone 17 Pro noch ab 1.099 US-Dollar angeboten wurde, wird für das iPhone 18 Pro ein Startpreis von 1.399 US-Dollar erwartet. Das größere iPhone 18 Pro Max könnte demnach ab 1.499 US-Dollar erhältlich sein, was einer deutlichen Steigerung gegenüber dem bisherigen Einstiegspreis von 1.199 US-Dollar entspricht.

Auch andere Marktforschungsinstitute wie IDC und Counterpoint Research beobachten diese Tendenz. Counterpoint geht für das Pro-Max-Modell von einem durchschnittlichen Anstieg von etwa 200 US-Dollar aus. In einigen Märkten wie Indien könnten die Preise für Spitzenmodelle mit einem Terabyte Speicherplatz laut Marktbeobachtern sogar um bis zu 26.000 Rupien steigen. Hintergrund dieser Preispolitik sei der Versuch Apples, die eigenen Gewinnmargen angesichts der teureren Hardware-Komponenten zu schützen.

Kostentreiber Chip-Produktion und Speicherpreise

Als Hauptursache für die Preissteigerungen gelten die Fertigungskosten für den neuen A20-Chip. Dieser wird im fortschrittlichen 2-Nanometer-Verfahren bei TSMC produziert. Schätzungen zufolge liegen die Produktionskosten für diesen Prozessor um rund 50 Prozent über denen der Vorgängergeneration. Zudem soll die neue WMCM-Technologie (Wafer-Level Multi-Chip Module) zum Einsatz kommen, um Leistung und Effizienz weiter zu steigern.

Parallel dazu warnte Apple-CEO Tim Cook in einer aktuellen Telefonkonferenz vor massiven Lieferengpässen und steigenden Preisen bei Speicherbausteinen. Die Kosten für NAND-Flash-Speicher haben sich Berichten zufolge verdreifacht. Für die Unterstützung neuer Funktionen im Bereich der künstlichen Intelligenz unter iOS 27 plant Apple zudem den Einsatz von schnellerem LPDDR5X-Arbeitsspeicher mit einer Kapazität von 12 Gigabyte, was die Materialkosten weiter in die Höhe treibt.

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Technische Spezifikationen und neues Modem-Design

Das iPhone 18 Pro soll weiterhin mit einem 6,3-Zoll-Display ausgestattet sein, während das Pro Max über eine Bildschirmdiagonale von 6,9 Zoll verfügt. Eine signifikante optische Änderung betrifft die „Dynamic Island“, die durch technologische Optimierungen um etwa 35 Prozent schmaler werden soll – von bisher 20,76 Millimetern auf 13,49 Millimeter. Bei der Hauptkamera wird der Einsatz einer variablen Blende erwartet, was die fotografische Flexibilität bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen erhöhen dürfte.

Ein weiterer strategischer Wechsel zeichnet sich bei der Mobilfunktechnologie ab. Laut Angaben des Chipherstellers Qualcomm wird der Anteil ihrer Modems in den Apple-Geräten ab dem vierten Quartal 2026 rapide sinken. Es wird erwartet, dass Apple im iPhone 18 Pro verstärkt auf sein eigenentwickeltes C2-Modem (Codename Ganymede) setzt. Dieser in einem 4-Nanometer-Verfahren gefertigte Chip soll auch satellitengestütztes Internet unterstützen. Während in den USA zunächst noch vereinzelt Qualcomm-Komponenten verbaut werden könnten, sollen internationale Modelle bereits vollständig auf die Apple-eigene Lösung umgestellt werden.

Strategische Marktausrichtung und Redesign-Pläne bis 2027

Die Markteinführung der neuen Pro-Modelle wird für September erwartet, während die Standardmodelle der Serie voraussichtlich erst im Frühjahr 2027 folgen werden. Experten wie Dipanjan Chatterjee vom Analysehaus Forrester warnen jedoch, dass die Kombination aus hohen Preisen und einem weitgehend unveränderten Gehäusedesign die Upgrade-Zyklen der Kunden verlängern könnte.

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Branchenberichten zufolge plant Apple ein umfassendes Redesign erst für das Jahr 2027 zum 20. Jubiläum des iPhones. Für diese Generation seien Innovationen wie ein vollständig gläsernes Gehäuse, Face-ID unter dem Display und haptische Tasten im Rahmen des „Project Bongo“ vorgesehen. Bis dahin fokussiert sich das Unternehmen primär auf die interne Hardware-Modernisierung und die Integration leistungsfähigerer Batterien, wobei das iPhone 18 Pro Max eine Kapazität von bis zu 5.567 Milliamperestunden erreichen könnte.

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