iPhone 18 Pro: Apple plant 30% mehr Effizienz mit A20-Chip
Veröffentlicht am: 19.08.2026 um 21:52 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Der Technologiekonzern Apple hat am 18. August 2026 weitreichende Änderungen an seinem Smartphone-Portfolio vorgenommen. Neben der Einstellung des Supports für bestimmte ältere iPhone-Modelle gab das Unternehmen Einblicke in die Leistungssteigerungen der kommenden iPhone-18-Pro-Serie.
Während ältere Generationen aus der offiziellen Unterstützung fallen, bereitet Apple mit neuen Software-Betas und Hardware-Innovationen den Marktstart der nächsten Flaggschiff-Generation vor.
Software-Updates und Neuerungen in iOS 27
Parallel zur Support-Einstellung veröffentlichte Apple am 18. August 2026 die iOS 27 Public Beta 4 (Build 24A5418b), welche identisch mit der zeitgleich bereitgestellten Developer Beta 6 ist. Diese Version führt neue visuelle Elemente ein, darunter sogenannte Liquid-Glass-Icons sowie ein neues Game-Center-Icon.
Zu den funktionalen Erweiterungen gehören umfassende Siri-AI-Upgrades, die nun in 17 Sprachen – darunter auch britisches Englisch – verfügbar sind. Des Weiteren beinhaltet das Update Überarbeitungen der Screen-Time-Funktionen und Leistungsverbesserungen für Geräte ab dem iPhone 11.
Die Beta-Version adressiert zudem technische Fehler. So wurde ein Problem mit der Benutzeroberfläche bei angehefteten Nachrichten (Messages-UI-Bug) sowie Hänger in Shortcuts im Zusammenhang mit HealthKit behoben. Auf einem iPhone 17 Pro Max umfasst das Update etwa 1,31 GB.
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Zu den weiteren sichtbaren Änderungen zählen ein fettgedrucktes Batterie-Symbol, ein 5G-Plus-Indikator für den britischen Markt sowie optimierte Benachrichtigungsanimationen. Messungen mit Geekbench ergaben für die aktuelle Testversion Werte von 3192 Punkten im Single-Core- und 8849 Punkten im Multi-Core-Bereich. Die finale, stabile Version von iOS 27 wird für Mitte September 2026 erwartet.
Hardware-Ausblick auf die iPhone-18-Pro-Serie
Für den im September 2026 erwarteten Launch des iPhone 18 Pro zeichnen sich signifikante Hardware-Upgrades ab. Im Zentrum steht der neue A20-Pro-Chip, der im 2-Nanometer-Verfahren (GAA) von TSMC gefertigt wird.
Erste Daten deuten darauf hin, dass dieser Prozessor eine um 18 Prozent höhere Geschwindigkeit und eine um 30 Prozent gesteigerte Energieeffizienz im Vergleich zum Vorgänger A19 Pro erreichen könnte.
Branchenbeobachter merken jedoch an, dass sich diese Prozentzahlen primär auf die Zielvorgaben des TSMC-Fertigungsprozesses beziehen und die tatsächliche Chip-Leistung noch variieren kann. Schätzungen gehen von einem Leistungszuwachs der CPU um 15 Prozent und der GPU um 20 bis 30 Prozent aus.
Die technologische Weiterentwicklung schlägt sich in den Produktionskosten nieder. Berichten zufolge steigen die Materialkosten (BOM) um bis zu 40 Prozent, was unter anderem auf die Chipkosten von etwa 280 US-Dollar pro Einheit zurückzuführen ist. Dies entspricht einer Steigerung von 80 Prozent gegenüber dem A19-Chip.
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In der Folge rechnen Marktbeobachter mit einer Preiserhöhung für Endkunden zwischen 100 und 300 US-Dollar. Ein Startpreis von 1.399 US-Dollar für das iPhone 18 Pro wird in Branchenkreisen als wahrscheinlich erachtet.
Design und Modellstrategie für 2026 und 2027
Trotz der inneren Neuerungen soll das äußere Design des iPhone 18 Pro weitgehend unverändert bleiben. Zu den geplanten Detailverbesserungen gehören eine verkleinerte Dynamic Island, ein vereinfachter Kamera-Button sowie der Einsatz einer variablen Blende im Kamerasystem. Die Akkukapazität beim Pro-Max-Modell soll um etwa 10 Prozent steigen.
Die Modellplanung sieht vor, dass im September 2026 zunächst die High-End-Geräte iPhone 18 Pro, Pro Max und möglicherweise ein Ultra-Modell erscheinen. Ein faltbares iPhone Ultra könnte dabei preislich bei über 2.000 US-Dollar liegen.
Die Standard-Modelle, darunter das iPhone 18, das iPhone 18e und ein neues Air 2, werden laut aktuellen Informationen hingegen erst im Frühjahr 2027 auf den Markt kommen.
