Apple, DRAM-Engpässen

iPhone 18 Pro: Apple kämpft mit DRAM-Engpässen zum Herbststart

Veröffentlicht am: 08.08.2026 um 08:33 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Speichermangel gefährdet pünktlichen iPhone-18-Pro-Start. Apple sucht neue Lieferanten, während Analysten deutliche Preisaufschläge für die Flaggschiffe erwarten.

iPhone 18 Pro: DRAM-Engpass droht Lieferketten und treibt Preise
Nahaufnahme eines hochwertigen Smartphones auf einer reflektierenden Oberfläche, umgeben von technischer Industrie-Ästhetik. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Berichte vom 7. August 2026 warnen vor einer angespannten Versorgungslage bei der kommenden Smartphone-Generation von Apple. Verbraucher, die den Erwerb eines iPhone 18 Pro planen, müssen sich demnach auf knappe Bestände und mögliche Lieferverzögerungen zum Marktstart im Herbst einstellen. Grund für die prognostizierten Engpässe ist eine branchenweite Knappheit bei DRAM-Speichermodulen, die insbesondere die High-End-Modelle des Herstellers betrifft.

DRAM-Knappheit verzögert Fertigstellung bei TSMC

Die Verfügbarkeit des iPhone 18 Pro sowie des iPhone 18 Pro Max könnte zum geplanten Verkaufsstart im September 2026 deutlich eingeschränkt sein. Während die Produktion der neuen A20-Pro-Prozessoren auf Basis des N2-Node bei TSMC reibungslos verlaufe, bilde die Beschaffung des notwendigen Arbeitsspeichers das zentrale Hindernis. Aktuellen Informationen zufolge lagern beim Auftragsfertiger TSMC bereits Prozessoren im Wert von rund 1 Mrd. US-Dollar, die aufgrund fehlender DRAM-Komponenten nicht im sogenannten WMCM-Packaging (Wafer-Level Multi-Chip Module) fertiggestellt werden können.

Apple bemühe sich derzeit intensiv darum, zusätzliche Lieferungen von mobilem DRAM von etablierten Partnern wie Micron, SK Hynix und Samsung zu sichern. Darüber hinaus werde laut Branchenberichten geprüft, ob der chinesische Anbieter CXMT als weitere Bezugsquelle für den Speicherbedarf infrage kommt.

Konzentration der Nachfrage auf die Pro-Modelle

Die angespannte Liefersituation wird durch eine strategische Entscheidung in der Produktplanung verschärft. In diesem Herbst sollen ausschließlich die Pro-Modelle sowie das neue faltbare iPhone Ultra auf den Markt kommen. Die Veröffentlichung des Standardmodells iPhone 18 wurde hingegen auf Anfang 2027 verschoben. Diese zeitliche Staffelung führt dazu, dass sich die gesamte Nachfrage zum traditionellen Launch-Zeitraum auf die teureren Pro-Modelle konzentriert.

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Insgesamt plane Apple ein Volumen von 200 Millionen Einheiten über die gesamte iPhone-18-Linie hinweg. Während der Anteil des iPhone Ultra auf unter 10 Prozent geschätzt wird, entfällt das restliche Volumen gleichmäßig auf die anderen Modellvarianten. Apple-CEO Tim Cook verwies in diesem Zusammenhang bereits auf signifikante Einschränkungen in der Lieferkette.

Erhebliche Preissteigerungen für neue Flaggschiffe erwartet

Zusätzlich zu den Verfügbarkeitsproblemen zeichnen sich deutliche Preissteigerungen ab. Branchenanalysten rechnen mit einem globalen Preisanstieg von etwa 100 bis 200 US-Dollar. Für die Pro-Modelle könnten die Aufschläge sogar bis zu 300 US-Dollar betragen. Besonders kostspielig soll das faltbare iPhone Ultra werden, für das ein Preis von bis zu 2.500 US-Dollar im Raum steht. Für den indischen Markt wird ein Startpreis von etwa 1.54.900 INR für das iPhone 18 Pro Max erwartet.

Trotz dieser Herausforderungen zeigt sich das Management von Apple zuversichtlich, die anfängliche Nachfrage bedienen zu können. Dennoch wird davor gewarnt, dass insbesondere bei Online-Bestellungen mit verlängerten Lieferzeiten zu rechnen sei.

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Technische Neuerungen und Zeitplan für das September-Event

Trotz der Produktionshürden bereitet Apple das traditionelle September-Event vor, das voraussichtlich am 8. oder 9. September 2026 stattfinden wird. In Japan wird mit einem Vorbestellungsstart am 11. September und einer allgemeinen Verfügbarkeit ab dem 18. September geglaubt.

Zu den erwarteten technischen Spezifikationen des iPhone 18 Pro Max zählen ein 6,9-Zoll-LTPO-OLED-Display mit 120 Hz und der im 2-Nanometer-Verfahren gefertigte A20-Pro-Chip. Die markante „Dynamic Island“ am oberen Bildschirmrand soll um etwa ein Drittel verkleinert werden. Zudem werden eine 48-Megapixel-Dreifachkamera sowie eine Kamera mit variabler Blende und ein vergrößerter Akku erwartet. Farblich soll das neue Line-up unter anderem Varianten in Dark Cherry, Light Blue, Dark Grey und Silber umfassen.

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