iPhone 18 Pro: Apple Intelligence belegt 14 GB – doppelt so viel wie ältere Modelle
Veröffentlicht am: 22.09.2026 um 11:22 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Apple hat in einem Support-Dokument präzisiert, wie viel Gerätespeicher Apple Intelligence unter iOS 27 tatsächlich beansprucht. Auf den aktuellsten iPhone-Modellen – iPhone 18 Pro, iPhone 18 Pro Max, iPhone Duo, iPhone 17 Pro, iPhone 17 Pro Max und iPhone Air – können demnach bis zu 14 Gigabyte des internen Speichers für die KI-Funktionen reserviert werden. Das ist ein deutlicher Sprung gegenüber dem Vorjahreswert.
Deutlich mehr Speicherbedarf als bei älteren Modellen
Bei allen anderen kompatiblen iPhones – iPhone 15 Pro, iPhone 15 Pro Max, der iPhone 16-Serie sowie dem iPhone 17 – bleibt der Bedarf laut Apple unverändert bei bis zu 8 Gigabyte.
Die zusätzlichen 6 Gigabyte auf den neuesten Geräten begründet Apple mit leistungsfähigeren On-Device-Modellen der Reihe AFM Core Advanced. Diese ermöglichen anpassbare KI-Stimmen für Siri, bei denen Tonlage, Ausdruck und Sprechtempo individualisierbar sind, sowie eine verbesserte Diktiergenauigkeit.
Der höhere Speicherbedarf beschränkt sich nicht auf iPhones. Auch iPads mit M4- oder neueren Chips und mindestens 12 Gigabyte Arbeitsspeicher sowie Macs mit M3 oder neuer und ebenfalls mindestens 12 Gigabyte Arbeitsspeicher benötigen laut Apple bis zu 14 Gigabyte. Ältere unterstützte iPads und Macs mit M1- oder M2-Chips kommen weiterhin mit bis zu 8 Gigabyte aus.
Die Apple Vision Pro mit M5-Chip reiht sich mit bis zu 14 Gigabyte ebenfalls in die obere Kategorie ein, während gekoppelte Apple Watch-Modelle ab Series 9, Ultra 2 sowie die Watch SE 3 lediglich bis zu 1,5 Gigabyte zusätzlich beanspruchen, sofern sie mit einem kompatiblen iPhone verbunden sind.
Variabler Verbrauch und ungeklärte Detailfragen
Wie viel Speicher im Alltag tatsächlich belegt wird, hängt laut Apple von Gerät, Systemversion, eingestellter Sprache und den genutzten Funktionen ab. Einfache Anfragen verarbeitet das iPhone demnach direkt auf dem Gerät, komplexere Anfragen können dagegen an Apples Private-Cloud-Compute-Infrastruktur ausgelagert werden.
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Offen bleibt laut den vorliegenden Angaben, ob ein Deaktivieren von Apple Intelligence die zugehörigen Modelldateien vollständig vom Gerät entfernt – Apples Support-Artikel dokumentiert dies nicht. Ebenfalls unpraktikabel: Eine externe USB-C-SSD kann den Speicherbedarf von 14 Gigabyte nicht kompensieren, da die Modelle lokal auf dem internen Speicher liegen müssen.
Rechnerisch entsprechen die 14 Gigabyte etwa 5,5 Prozent der Kapazität eines 256-Gigabyte-iPhones und rund 11 Prozent eines 128-Gigabyte-Modells. Das iPhone 18 Pro startet bei 256 Gigabyte Speicher.
In sozialen Netzwerken wird bereits davor gewarnt, dass der reale Verbrauch inklusive Systemdateien und Caches noch höher ausfallen könnte und ein 256-Gigabyte-Modell dadurch knapp werden könnte. Apple selbst rät angesichts des durch Apple Intelligence sinkenden verfügbaren Speichers zum Aufräumen des Geräts oder zur Nutzung von Cloud-Speicher.
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Siri AI vorerst nur eingeschränkt verfügbar
Mit iOS 27 wurde parallel Siri AI eingeführt, das auch für iPadOS 27 und macOS 27 ausgerollt wurde. Die Funktion ist standardmäßig deaktiviert und muss über eine Beta-Option aktiv eingeschaltet werden.
Die Aktivierung setzt Englisch als Systemsprache voraus, zudem gibt es aufgrund der schrittweisen Einführung eine Warteliste von bis zu einigen Tagen. In der EU steht Siri AI auf iPhones derzeit gar nicht zur Verfügung; Nutzer können bei Bedarf zur klassischen Siri-Version zurückkehren.
Einzelne KI-Funktionen wie Nachrichten-, E-Mail- und Benachrichtigungszusammenfassungen, priorisierte Benachrichtigungen sowie smarte Antworten in Mail lassen sich separat deaktivieren, zudem kann Siri AI komplett über die Bildschirmzeit-Funktion blockiert werden.
Für Siri AI, Fotobearbeitung, Image Playground sowie Cloud-Modelle der AFM-3-Reihe in Kurzbefehlen können zudem tägliche Nutzungslimits gelten – ein erweiterter Zugang soll künftig kostenpflichtig werden, konkrete Tarife nannte Apple bislang nicht.
Laut Apple werden Anfragen an Siri AI serverseitig nicht gespeichert; bei Verarbeitung über Private Cloud Compute sollen persönliche Daten weder für Apple noch für Dritte zugänglich gemacht werden. Unterstützt werden mit dem Rollout mehrere Sprachen, Russisch zählt bislang nicht dazu.
