iPhone 18 Pro: Apple hebt Preise um 185 Euro an
28.06.2026 - 13:34:34 | boerse-global.de
Die Preise für Apples Mac- und iPad-Modelle sind bereits gestiegen – nun droht auch der nächste iPhone-Generation ein kräftiger Aufschlag. Grund ist eine globale Speicherknappheit, die die Produktionskosten in die Höhe treibt.
Speicherkrise treibt Kosten
Am 25. Juni 2026 hatte Apple die Preise für Macs und iPads um 15 bis 20 Prozent angehoben. Jetzt zeichnet sich ab: Die iPhone-18-Reihe wird im September ebenfalls teurer. Branchenanalysten und Zuliefererberichte deuten auf deutliche Preissprünge hin, insbesondere bei den Pro-Modellen.
Haupttreiber ist der explosionsartige Anstieg der Komponentenkosten. Vor allem DRAM-Speicher und KI-fähige Prozessoren verteuern die Fertigung massiv. Apple-CEO Tim Cook bezeichnete Preiserhöhungen angesichts dieser Engpässe als unvermeidbar. Allein die Materialkosten für das iPhone 18 Pro sollen um umgerechnet rund 140 Euro pro Gerät gestiegen sein.
Preise: Was auf Käufer zukommt
Die Marktforscher von IDC haben ihre Prognosen nach oben korrigiert. Sie rechnen mit einem Aufschlag von rund 185 Euro für die Pro-Modelle. Demnach könnte das iPhone 18 Pro zwischen 1.160 und 1.205 Euro kosten, das Pro Max zwischen 1.250 und 1.300 Euro. Andere Berichte gehen von einem moderateren Anstieg um etwa 46 Euro für die Basismodelle aus. Zum Vergleich: Das aktuelle iPhone 17 Pro startet bei 1.020 Euro, das Pro Max bei 1.115 Euro.
Der Speichermarkt hat sich seit der Flaute 2022/2023 dramatisch gedreht. Damals fuhren Hersteller wie Micron noch Verluste ein und strichen Investitionen zusammen. Bis 2027 könnten Speicherkosten satte 45 Prozent der gesamten Materialkosten eines iPhones ausmachen – vor Jahren waren es gerade einmal zehn Prozent.
KI braucht mehr Leistung
Das iPhone 18 Pro wird rund 185 Euro teurer – Grund ist eine globale Speicherkrise. Mit unserer kostenlosen Checkliste prüfen Sie in 5 Minuten, ob sich der Aufschlag für Sie lohnt oder ob das aktuelle Pro-Modell die klügere Wahl ist. Entscheidungs-Checkliste anfordern
Der Preisschock hängt eng mit den Hardware-Anforderungen von Apple Intelligence zusammen. Bei der Vorstellung von iOS 27 am 8. Juni 2026 wurde klar: Die KI-Modelle auf dem Gerät benötigen deutlich mehr Arbeitsspeicher, um flüssig zu laufen.
Laut dem Lieferketten-Analysten Ming-Chi Kuo behalten iPhone 18 Pro und Pro Max 12 Gigabyte RAM. Die Standardmodelle iPhone 18 und 18e – für das Frühjahr 2027 erwartet – erhalten ein Upgrade auf 9 Gigabyte, ein Plus gegenüber den aktuellen 8 Gigabyte. Verbaut wird voraussichtlich der A20-Chip, der mit sechs oder acht Speicherbausteinen arbeitet, um die Leistungsanforderungen zu erfüllen.
Wer jetzt noch zögert: Das iPhone 17 Pro Max bleibt mit seinem rund 5.000 mAh starken Akku und der bestätigten Kompatibilität zu iOS 27 eine solide Wahl. Allerdings werden rund 54 Prozent aller seit 2022 ausgelieferten iPhones ein Hardware-Upgrade benötigen, um die neuen Siri-KI-Funktionen voll nutzen zu können.
Gestaffelter Start und neue Modelle
Apple hält am bewährten Rhythmus fest. Die iPhone 18 Pro und Pro Max kommen im September 2026 auf den Markt. Dann werden die aktuellen Pro-Modelle vom Markt genommen. Zeitgleich soll auch ein faltbares iPhone vorgestellt werden – zu Preisen zwischen 1.850 und 2.800 Euro.
Stehen Sie vor der Wahl: Jetzt das iPhone 17 Pro sichern oder auf das teurere 18er warten? Die kostenlose Checkliste zeigt Ihnen die entscheidenden Unterschiede und hilft Ihnen, die richtige Entscheidung zu treffen. Checkliste per E-Mail sichern
Das Standard-iPhone 18 und die neue 18e-Variante folgen voraussichtlich im Frühjahr 2027. Um die Kosten in den Griff zu bekommen, setzt Apple verstärkt auf Eigenentwicklungen. Die hauseigenen C-Serie-Modems sollen die 5G-Effizienz verbessern und die Abhängigkeit von Drittanbietern reduzieren. Zudem gibt es Hinweise, dass Apple seine Lieferkette um neue Partner erweitert – darunter möglicherweise der chinesische Speicherhersteller CXMT.
Aktuell haben Käufer noch Zugriff auf das iPhone 17 Pro mit Titanrahmen, 120-Hertz-Display und 48-Megapixel-Dreifachkamera. Das iPhone 18 Pro Max soll zwar eine variable Blende und ein dickeres Gehäuse für einen größeren Akku bekommen – doch die Preisschere könnte viele dazu bewegen, noch vor dem September-Wechsel zuzuschlagen.
