iPhone 18 Pro: Apple hebt Preis um 100 Dollar auf 1.199 Dollar
Veröffentlicht am: 24.08.2026 um 20:22 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Steigende Komponentenkosten bringen Apple offenbar dazu, die Preise für die kommende iPhone-18-Pro-Reihe anzuheben. Bloomberg-Analyst Mark Gurman bezeichnete eine Preiserhöhung als „unvermeidlich“. Damit würde Apple einem Trend folgen, dem Samsung und Google bereits gefolgt sind: Beide Hersteller hatten ihre Preise um rund 100 US-Dollar erhöht.
Konkrete Preisszenarien
Nach aktuellen Erwartungen könnte der Basispreis des iPhone 18 Pro bei 1.199 US-Dollar liegen – ein Anstieg von 9 Prozent gegenüber dem iPhone 17 Pro, das bei 1.099 US-Dollar startete.
Analysten rechnen entweder mit einer Erhöhung um 100 US-Dollar auf rund 1.199 US-Dollar oder mit einem Aufschlag von 250 bis 300 US-Dollar bei den Pro-Modellen. Unklar bleibt bislang, ob Apple die Basispreise stabil hält und stattdessen nur die Preise für höhere Speicherstufen anhebt.
Regional zeichnen sich unterschiedliche Ausschläge ab: In Südkorea wird ein Preis von über 2 Millionen Won (umgerechnet etwa 1.440 US-Dollar) erwartet, was 400.000 Won mehr wäre als beim iPhone 17 Pro, das bei 1,55 Millionen Won lag.
In Indien könnten die Preise um 20.000 bis 28.700 Rupien steigen, wobei das iPhone 18 Pro bei rund 1,64 Lakh Rupien und das Pro Max bei etwa 1,79 Lakh Rupien liegen könnte.
Speicherkosten als Haupttreiber
Grund für die erwarteten Aufschläge sind laut Marktbeobachtern vor allem die Kosten für Speicherchips. Laut TrendForce liegen die Komponentenkosten für das 256-GB-Modell des iPhone 18 Pro im dritten Quartal 2026 um 38 Prozent höher als beim Vorgängermodell.
Speicher mache mittlerweile 34 Prozent der Gesamtkosten aus – gegenüber nur 10 Prozent ein Jahr zuvor. Tim Cook bezeichnete die Entwicklung der Speicherpreise als „Jahrhundertflut“; DRAM- und NAND-Preise seien im ersten Quartal 2026 um mehr als 80 Prozent gestiegen.
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Auch Counterpoint Research bestätigt den Trend: Die Komponentenkosten für das 1-TB-Modell des iPhone 18 Pro Max lägen bei 900 US-Dollar, verglichen mit 550 US-Dollar beim iPhone 17 Pro Max. Insgesamt sollen die Materialkosten des iPhone 18 Pro Max laut Schätzungen rund 300 US-Dollar höher liegen als beim Vorgänger.
Zusätzlich treibt der neue TSMC-2nm-Chip A20 Pro die Kosten in die Höhe. Immerhin könnte Apple bei OLED-Panels sparen: Für das iPhone 18 Pro Max wurden Panelpreise von rund 66,50 US-Dollar ausgehandelt, 20 Prozent niedriger als beim Vorgängermodell.
Apple hatte bereits vor zwei Monaten, im Juni 2026, die Preise für Mac und iPad im Schnitt um 23 Prozent angehoben – beim MacBook Air um 200 US-Dollar, beim Mac Studio um 500 US-Dollar und beim iPad Air um 150 US-Dollar.
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Mögliche Reaktionen des Unternehmens
Apple könnte laut Beobachtern entweder geringere Margen akzeptieren oder die Preise erhöhen. Diskutiert wird zudem, dass das Unternehmen einen Teil der Mehrkosten selbst absorbieren und parallel ein neues Upgrade-Abonnementprogramm einführen könnte, um Kunden den Kauf zu erleichtern.
Das Unternehmen selbst warnte bereits vor Druck auf die Bruttomargen durch die steigenden Speicherkosten. Der Speicheranteil an den Gesamtkosten soll bis zur ersten Hälfte 2027 sogar auf über 40 Prozent steigen.
Zeitplan für die Vorstellung
Die iPhone-18-Pro-Familie wird voraussichtlich am 9. September 2026 vorgestellt. Vorbestellungen sollen ab dem 12. September möglich sein, die Markteinführung ist für den 18. September vorgesehen. Eine offizielle Ankündigung des September-Events wurde für den 24. oder 25. August erwartet – basierend auf dem Muster der vergangenen vier Jahre, in denen Apple seine Events jeweils etwa zwei Wochen im Voraus angekündigt hatte.
