Apple, Einstiegspreis

iPhone 18 Pro: Apple hebt Einstiegspreis auf 1.199 Dollar

Veröffentlicht am: 19.09.2026 um 15:23 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apple verlangt für iPhone 18 Pro und Pro Max jeweils 100 US-Dollar mehr. Umfragen zeigen zugleich wachsendes Interesse an den Spitzenmodellen.

Apple iPhone 18 Pro: Höhere Preise treffen auf starke Nachfrage
Ein minimalistischer Innenraum mit klaren Linien, poliertem Beton und abstrakten Glasprismen, die sanftes Licht reflektieren. Illustration mit AI erstellt.

Die Neuausrichtung von Apples Smartphone-Strategie festigt den Trend zu vierstelligen Einstiegspreisen im Premium-Sektor. Mit der Einführung der iPhone-18-Serie markiert der Hersteller aus Cupertino eine deutliche Verschiebung in das Luxus-Segment. Laut Berichten von Mitte September 2026 steigen die Preise für die Flaggschiff-Modelle iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max um jeweils 100 US-Dollar gegenüber ihren Vorgängern.

Preisstruktur und technische Spezifikationen der Pro-Serie

Das iPhone 18 Pro wird demnach ab einem Basispreis von 1.199 US-Dollar angeboten, während das iPhone 18 Pro Max bei 1.299 US-Dollar startet. In der höchsten Ausstattungsvariante mit 2 Terabyte Speicherplatz erreichen die Geräte Preise von 2.399 US-Dollar beziehungsweise 2.499 US-Dollar für das Max-Modell. Das neue faltbare iPhone Duo wird ab 1.999 US-Dollar gelistet.

Technisches Herzstück der neuen Generation ist der A20 Pro Chip, der im 2-Nanometer-Verfahren gefertigt wird. Branchenberichten zufolge bietet dieser eine bis zu 20 Prozent schnellere CPU-Leistung und eine um 40 Prozent gesteigerte GPU-Performance im Vergleich zum A19 Pro.

Die Grafikeinheit soll zudem eine um 40 Prozent bessere Dauerleistung erbringen. Das iPhone 18 Pro Max erreicht laut Herstellerangaben eine Video-Wiedergabedauer von bis zu 45 Stunden, was einer Steigerung von sechs Stunden entspricht.

Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt auf der Kamera-Hardware. Das Pro Max verfügt erstmals über eine vierstufige variable Blende (f/1.48 bis f/4.0) und bietet professionelle Kontrollmöglichkeiten für ISO, Blende und Weißabgleich. Das Teleobjektiv wurde durch einen 48-Megapixel-Sensor ersetzt, der einen achtfachen optischen Zoom ermöglicht.

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Beim iPhone 18 Pro kommt eine 48-Megapixel-Fusion-Hauptkamera mit sechs Laser-Blendenstufen zum Einsatz. Das Display des Pro-Modells erreicht eine Spitzenhelligkeit von 3.000 Nits, während das Gehäuse nun 211 Gramm wiegt und auf Aluminium statt Titan setzt.

Marktanalyse und Konsumentenverhalten

Trotz der gestiegenen Preise deutet die Marktnachfrage auf ein anhaltendes Interesse am Premium-Segment hin. Eine Umfrage von Evercore ISI unter fast 4.000 US-Konsumenten ergab, dass 53 Prozent der kaufwilligen iPhone-Nutzer planen, ein Modell der 18-Pro-Serie zu erwerben.

Im Vorjahr lag dieser Wert im Schnitt bei 51 Prozent. Besonders das iPhone 18 Pro Max gewinnt an Bedeutung: 32 Prozent der Befragten favorisieren das größte Modell, gegenüber 29 Prozent im Vorjahr.

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Analysten von Evercore ISI erwarten einen Anstieg des durchschnittlichen Verkaufspreises (ASP) um 28 Prozent. Als Hauptgrund für den Neukauf nannten 67 Prozent der Befragten das Alter ihres aktuellen Geräts. Der durchschnittliche Wechselzyklus hat sich demnach von 26,5 auf 23,5 Monate verkürzt.

Erste Schätzungen von Counterpoint Research für den indischen Markt belegen zudem eine zum Launch-Tag deutlich höhere Nachfrage als beim Vorgängermodell, wobei Steigerungsraten zwischen 15 und 28 Prozent beobachtet wurden. In Indien liegen die Einstiegspreise bei 164.900 Rupien für das Pro und 179.900 Rupien für das Pro Max.

Wettbewerb im High-End-Bereich

Apple sieht sich in diesem Preissegment einem verstärkten Wettbewerb gegenüber. Google positioniert das Pixel 11 Pro ab 1.099 US-Dollar, was ebenfalls einer Erhöhung um 100 US-Dollar entspricht. Das Pixel verfügt über ein 6,3-Zoll-OLED-Display mit 3.600 Nits und eine 50-Megapixel-Hauptkamera.

Samsung tritt mit dem Galaxy S26 Ultra an, das preislich mit 1.299 US-Dollar auf Augenhöhe mit dem iPhone 18 Pro Max liegt. Das Samsung-Flaggschiff nutzt einen Snapdragon 8 Elite Gen 5 Prozessor und eine 200-Megapixel-Hauptkamera. In ersten Vergleichen punktet das iPhone bei Design und Kamera-Farbgebung, während das Galaxy-Modell Vorteile bei der Detailschärfe und dem Display-Konzept verbucht.

Im Bereich der Foldables steht das iPhone Duo, dessen Vorverkauf für Mitte Oktober erwartet wird, dem Samsung Galaxy Z Fold 8 gegenüber. Samsung konnte in Südkorea nach der Apple-Keynote einen Anstieg der Fold-8-Verkäufe um 10 Prozent im Wochenvergleich verzeichnen. Mit einem US-Preis von 1.899 US-Dollar ist das Samsung-Foldable etwa 100 US-Dollar günstiger als das iPhone Duo.

Zusätzliche Konkurrenz erwächst durch den chinesischen Hersteller OPPO, der für Ende September den China-Launch des Find X10 Pro Max angekündigt hat. Dieses Gerät soll mit einer Triple-200-Megapixel-Kamera und dem MediaTek Dimensity 9600 Pro Chip im 2-Nanometer-Verfahren ausgestattet sein, wobei die internationale Preisgestaltung noch nicht final bestätigt wurde.

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