Apple, Preise

iPhone 18 Pro: Apple erhöht Preise um bis zu 200 Euro

29.06.2026 - 13:24:50 | boerse-global.de

Analysten prognostizieren deutliche Preisanstiege für Apples Premium-Smartphones aufgrund gestiegener Komponentenkosten.

iPhone 18 Pro: Preiserhöhung um bis zu 200 Euro erwartet
Apple - Ein modernes Smartphone auf einem Podest aus Euro-Münzen und -Banknoten, das Preiserhöhungen symbolisiert. 29.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Die kommende iPhone 18 Pro-Serie könnte bis zu 200 Euro mehr kosten als ihre Vorgänger. Das geht aus aktuellen Marktanalysen hervor, die einen klaren Trend zu höheren Einstiegspreisen bei den Premium-Modellen sehen.

Preissprung für die Profi-Modelle

Die Marktforscher von IDC rechnen mit einem Aufschlag von umgerechnet rund 185 Euro für das iPhone 18 Pro und Pro Max. Der Einstiegspreis für das Pro-Modell könnte damit zwischen 1.160 und 1.210 Euro liegen. Beim iPhone 18 Pro Max wären je nach Speicherausbau sogar 1.300 bis 1.400 Euro möglich.

Die Analysten von J.P. Morgan zeigen sich für die Standardmodelle zurückhaltender. Sie erwarten einen Anstieg von maximal 50 Euro. Möglich machen soll das ein hauseigenes C-Serie-Modem, das die Produktionskosten zumindest teilweise auffängt.

Warum Apple die Preise anziehen muss

Apple-Chef Tim Cook hatte Preiserhöhungen zuletzt als unvermeidbar bezeichnet. Der Grund: Die Kosten für zentrale Komponenten sind massiv gestiegen. Ein anhaltender Chipmangel und teurere Speichermodule setzen den Konzern unter Druck.

Die kommende Pro-Serie setzt auf den A20 Pro-Chip mit 2-Nanometer-Technologie von TSMC. Der unter dem Codenamen „Borneo" entwickelte Prozessor soll 15 Prozent mehr CPU-Leistung und 30 Prozent mehr Effizienz bieten. Hinzu kommen 12 Gigabyte Arbeitsspeicher bei den Pro-Modellen – ein weiterer Kostentreiber.

Anzeige

Das iPhone 18 Pro könnte bis zu 200 Euro teurer werden. Mit dem kostenlosen Preis-Check sehen Sie auf einen Blick, ob sich der Aufpreis für Sie lohnt – inklusive Vergleich aller Modelle und Spartipps. Kostenlosen Preis-Check anfordern

Die gestiegenen Kosten sind bereits sichtbar. Am 27. Juni 2026 zog Apple die Preise für das BasisiPad von 325 auf 417 Euro an. Beim Mac Studio M3 Ultra stieg der Preis sogar von 3.715 auf 4.925 Euro.

Technische Details und Design-Leaks

Ein Datenleck bei Tata Electronics, einem Apple-Zulieferer in Indien, hat offenbar technische Details der neuen Modelle enthüllt. Die geleakten Dokumente sollen Platinen-Schematics sowie den A20 Pro-Chip und ein neues C2-Modem bestätigen.

Laut Branchenanalyst Ming-Chi Kuo gibt es zudem Unterschiede beim Arbeitsspeicher: Während die Pro-Modelle 12 GB erhalten, sollen das Standard-iPhone 18 und das erwartete iPhone 18e mit 9 GB auskommen. Weitere Gerüchte deuten auf eine verkleinerte Dynamic Island, Face ID unter dem Display und eine 24-Megapixel-Frontkamera hin.

Gestaffelter Start im Herbst

Anzeige

Stehen Sie vor der Wahl zwischen iPhone 18 Pro und Standard? Die kostenlose Checkliste zeigt, welche Features den höheren Preis rechtfertigen und wo Sie sparen können. Checkliste per E-Mail sichern

Apple plant offenbar eine zweigeteilte Markteinführung. Das iPhone 18 Pro und Pro Max sollen im September 2026 vorgestellt werden. Ein mögliches Faltmodell, das Gerüchten zufolge über 1.860 Euro kosten könnte, wird ebenfalls für den Herbst erwartet.

Das Standard-iPhone 18 sowie mögliche „Air"- oder „18e"-Varianten sollen erst in der ersten Jahreshälfte 2027 folgen. Trotz der höheren Preise rechnen die IDC-Marktforscher mit einer starken Nachfrage – Apple setzt zunehmend auf seine teureren Premium-Geräte.

de | wissenschaft | 69652772 |