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iPhone 18 Pro: Apple erhöht Preise um bis zu 185 Euro

30.06.2026 - 11:24:40 | boerse-global.de

Apple erhöht Preise für Macs und iPads drastisch, verhandelt mit USA um China-Chips und kürzt die M6-Prozessor-Reihe.

Apple reagiert auf Chipkrise mit Roadmap-Änderungen und Preiserhöhungen
Apple - Nahaufnahme eines leuchtenden, komplexen Mikrochips mit blauem und violettem Licht, Symbol für fortschrittliche Technologie und Halbleiterfertigung. 30.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Der Technologieriese reagiert auf die angespannte Halbleiterlage mit einem radikalen Umbau seiner Prozessor-Roadmap und neuen Verhandlungen mit der US-Regierung.

Preisschock für Kunden

Seit dem 29. Juni 2026 hat Apple die Preise für Macs, iPads und die Vision Pro erhöht. Grund ist die explodierende Nachfrage nach Speicherchips – ausgelöst durch den KI-Boom. Die DRAM-Vertragspreise schossen im ersten Quartal 2026 um bis zu 95 Prozent nach oben. Für das zweite Quartal prognostizieren Analysten einen weiteren Anstieg von bis zu 63 Prozent.

Die Folgen sind dramatisch: Kostete ein 12-GB-DRAM-Modul zuvor noch umgerechnet etwa 36 Euro, könnte der Preis nun auf über 135 Euro steigen. Das dürfte auch die nächste iPhone-Generation betreffen – Insider rechnen mit einem Aufschlag von bis zu 185 Euro für das iPhone 18 Pro.

Riskante Verhandlungen mit China

Um die Kosten in den Griff zu bekommen, verhandelt Apple mit der US-Regierung über eine Ausnahmegenehmigung. Konkret geht es um den Zugang zu Speicherchips von ChangXin Memory Technologies (CXMT) – einem chinesischen Hersteller, der auf der US-Sanktionsliste steht.

Doch der Plan ist riskant. Analysten von Korea Investment & Securities bezweifeln, dass CXMT überhaupt genug Kapazitäten für Apple hätte. Die chinesische Regierung dürfte zudem einheimische Firmen bevorzugen. Ein weiteres Problem: Die Knappheit an LPDDR-Speicher hat bereits die Produktion des kommenden A20-Chips beeinträchtigt – die Stückzahlen liegen angeblich zehn bis 20 Prozent unter den ursprünglichen Zielen.

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M-Chip-Roadmap auf dem Prüfstand

Apple bricht mit seiner bisherigen Strategie bei den hauseigenen Prozessoren. Statt wie gewohnt mehrere Varianten des M6-Chips auf den Markt zu bringen, soll nur eine Basisversion des M6 erscheinen. Die leistungsstärkeren Versionen M6 Pro, Max und Ultra werden offenbar gestrichen.

Stattdessen plant Apple einen direkten Sprung zur M7-Generation, die ab 2027 erscheinen soll. Der Fokus liegt dann voll auf KI-Funktionen – weniger auf roher Rechenleistung. Branchenbeobachter sehen darin eine strategische Neuausrichtung: Apple setzt auf grundlegende Architekturänderungen statt auf inkrementelle Verbesserungen.

iPhone 18 Pro: Neues Innenleben, höherer Preis

Das für September erwartete iPhone 18 Pro bekommt ein technisches Upgrade der Extraklasse. Der A20 Pro-Chip wird im 2-Nanometer-Verfahren von TSMC gefertigt – das verspricht 15 Prozent mehr Geschwindigkeit und 30 Prozent bessere Effizienz.

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Auch das Innenleben wurde neu gedacht: Das Mainboard nutzt ein sogenanntes Wafer-Level-Multi-Chip-Modul (WMCM). Der Arbeitsspeicher wandert an eine neue Position, um die Wärmeabfuhr zu verbessern. Platz für eine leistungsstärkere KI-Einheit und schnelleren LPDDR6-Speicher ist so ebenfalls geschaffen.

Doch die Innovationen haben ihren Preis. Analysten rechnen mit einer Preiserhöhung von bis zu 185 Euro für das Spitzenmodell. Die offizielle Vorstellung wird für den 9. September erwartet. Ob Apple die höheren Kosten vollständig an die Kunden weitergibt, bleibt abzuwarten.

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