iPhone 18 Pro: A20-Chip mit 2-Nanometer-Verfahren kommt im September
Veröffentlicht am: 31.07.2026 um 16:04 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Apple hat im dritten Quartal 2026 den Umsatz um 16 Prozent auf 109,4 Milliarden US-Dollar gesteigert. Doch die Rekordzahlen täuschen: Chip-Engpässe und politischer Druck aus Washington trüben die Aussichten für die kommende iPhone-Generation.
Starke iPhone-Verkäufe, schwache Börsenreaktion
Die iPhone-Sparte legte um 22 Prozent auf 54,25 Milliarden US-Dollar zu, der Quartalsgewinn kletterte um 27 Prozent auf 29,8 Milliarden US-Dollar. Die Anleger reagierten dennoch verhalten – die Aktie gab nachbörslich um sechs Prozent nach.
Grund dafür sind anhaltende Lieferengpässe bei kombinierten Chipsystemen für iPhones und Macs. Apple-Chef Tim Cook räumte ein, die Nachfrage unterschätzt zu haben. Die Kapazitäten bei Chip-Produzenten seien wegen des KI-Booms weitgehend ausgebucht, was die Flexibilität in der Lieferkette einschränke.
Gleichzeitig kündigte Cook seinen Rückzug an: Im September soll John Ternus die Führung des Konzerns übernehmen.
iPhone 18 Pro: Neue Prozessoren, dickeres Gehäuse
Die im September erwartete iPhone-Generation bringt umfassende Neuerungen. Das iPhone 18 Pro erhält erstmals den A20-Prozessor im 2-Nanometer-Verfahren. Analysten erwarten 15 Prozent mehr Leistung bei 30 Prozent besserer Effizienz.
Die weiteren Spezifikationen im Überblick:
- Arbeitsspeicher: 12 GB RAM für KI-Anwendungen
- Kamera: Variable Blende, dickeres Gehäuse von bis zu 10,9 Millimetern
- Display: Neues LTPO+-Panel, 35 Prozent kleinere Dynamic Island
- Konnektivität: Eigenes C2-Modem in den meisten Märkten, in den USA teils weiterhin Qualcomm
Apple entkoppelt zudem die Veröffentlichung: Die Pro-Modelle erscheinen im September, Standard- und Einstiegsversionen folgen erst im Frühjahr 2027. Auch ein faltbares iPhone ohne sichtbare Faltlinie befindet sich in Entwicklung.
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194 Sicherheitslücken geschlossen
Parallel zur Hardware-Offensive schloss Apple 194 Sicherheitslücken in iOS, macOS und weiteren Systemen. Allein auf iOS entfielen 87 Schwachstellen, darunter mehrere kritische Lücken im Systemkern.
Politischer Druck auf die Lieferkette
US-Senatoren fordern Apple auf, keine Speicherchips der chinesischen Hersteller CXMT und YMTC zu beziehen. Die Unternehmen sollen Verbindungen zum chinesischen Militär unterhalten. Apple hat bis zum 21. August Zeit für eine Stellungnahme.
Hintergrund ist ein Beschaffungsverbot für US-Behörden, das Ende 2027 in Kraft tritt. Angesichts steigender DRAM-Preise hatte Apple bereits im Juni die Preise für bestimmte Konfigurationen angehoben.
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Preissprünge beim Pro Max?
Die neuen Flaggschiffe könnten teurer werden: Erste Schätzungen nennen Einstiegspreise von rund 1.099 US-Dollar für die Pro-Serie, beim Pro Max kursieren Gerüchte über 1.600 US-Dollar. Umfragen zeigen, dass viele Nutzer bei solchen Sprüngen ihre Upgrades verschieben würden. Marktbeobachter setzen jedoch auf die starke Markenbindung – die dürfte die meisten Kunden im Apple-Ökosystem halten.
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