iPhone 18: Apple verdoppelt RAM auf 12 GB und verkleinert Dynamic Island
Veröffentlicht am: 13.08.2026 um 05:32 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Im Vorfeld der nächsten Hardware-Generation von Apple verdichten sich die Informationen zu den technischen Spezifikationen des iPhone 18. Während der Markt mit aktuellen Rabattaktionen für das iPhone 17 Pro auf den bevorstehenden Modellwechsel vorbereitet wird, geben Analysten und Berichte aus der Lieferkette detaillierte Einblicke in die geplante Ausstattung und Preisstruktur der kommenden Geräte-Serie.
Signifikante Hardware-Upgrades und verändertes Design
Nach Einschätzung des Analysten Jeff Pu wird das iPhone 18 einen deutlichen Sprung beim Arbeitsspeicher machen. Demnach sollen die Geräte mit 12 GB RAM ausgestattet werden, was eine Steigerung gegenüber den 8 GB RAM des iPhone 17 darstellt. Parallel dazu wird eine optische Überarbeitung der Frontpartie erwartet: Die sogenannte Dynamic Island soll um rund 35 Prozent verkleinert werden, wobei die Maße von derzeit 20,76 Millimeter auf 13,49 Millimeter schrumpfen könnten.
Für das geplante Basismodell iPhone 18e nannte der Analyst Ming-Chi Kuo abweichende Spezifikationen und geht hierbei von 9 GB RAM aus. Das Display des iPhone 18 Pro soll über eine Diagonale von 6,3 Zoll verfügen und ein Screen-to-Body-Verhältnis von 94,7 Prozent erreichen. Bei der Kamera zeichnet sich der Einsatz einer variablen Blende von f/1.4 bis f/2.8 sowie einer Frontkamera mit 24 Megapixeln ab.
Technologische Basis und Produktionskapazitäten
Das Herzstück der Pro-Modelle bildet voraussichtlich der A20-Pro-Chip, der im 2nm-Verfahren gefertigt wird. Diese Technologie verspreche laut Branchenberichten eine Steigerung der CPU-Leistung um 15 Prozent und eine um 30 Prozent höhere Effizienz. Allerdings steigen die Produktionskosten für den Chip um 50 Prozent, was unter anderem auf die Knappheit bei LPDDR5X-Speicher zurückzuführen sei. Apple plane derzeit mit einem Produktionsvolumen von 200 Millionen Einheiten, was unter den 245 Millionen Einheiten des Vorgängermodells liegt.
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Bei der Display-Versorgung setzt Apple weiterhin auf eine diversifizierte Lieferkette, wobei Samsung 64 Prozent und LG 36 Prozent der OLED-Produktion für das iPhone 18 Pro übernehmen sollen. Der Hersteller BOE wurde Berichten zufolge aufgrund einer unzureichenden Ausbeute bei der LTPO+-Fertigung ausgeschlossen. Während die geforderte Rate bei 85 Prozent liege, erreichte das Unternehmen lediglich 65 bis 70 Prozent. Interessanterweise sanken die Display-Kosten pro OLED-Einheit für das Pro Max auf 68 US-Dollar, verglichen mit 110 bis 120 US-Dollar beim iPhone 17 Pro Max.
Akkukapazitäten und Preisgestaltung
Interne Daten und Fotos weisen auf eine deutliche Steigerung der Akkukapazitäten hin. Das iPhone 18 Pro Max soll in der SIM-Variante über 5.391 mAh verfügen (ein Plus von 11,8 Prozent) und in der eSIM-Version auf 5.567 mAh kommen. Für das iPhone 18 Pro werden Kapazitäten von 4.056 mAh (SIM) beziehungsweise 4.288 mAh (eSIM) gelistet.
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Die Preisstruktur für den US-Markt sieht für das iPhone 18 Pro eine Spanne von 1.099 bis 1.299 US-Dollar vor, während das Pro Max zwischen 1.299 und 1.499 US-Dollar liegen soll. Marktbeobachter rechnen jedoch mit einer generellen Preiserhöhung von 200 bis 300 US-Dollar über das gesamte Sortiment hinweg.
Zusätzlich wird ein faltbares Modell erwartet, das intern als „iPhone Ultra“ bezeichnet wird. Dieses Gerät soll über ein 7,8-Zoll-Innendisplay sowie ein 5,4-Zoll-Außendisplay verfügen. Anstelle von Face ID soll hier Touch ID zum Einsatz kommen. Der Preis für dieses High-End-Gerät wird auf 2.000 bis 2.500 US-Dollar geschätzt.
Der Veröffentlichungszyklus für die Pro-Modelle beginnt in den USA voraussichtlich am 9. September 2026. Vorbestellungen sollen ab dem 11. September möglich sein, mit einer breiten Verfügbarkeit ab dem 18. September. Die Standard-Modelle der Serie werden hingegen erst für das Jahr 2027 erwartet.
