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iPhone 18: Apple spaltet Launch – Pro im September, Standard 2027

Veröffentlicht am: 14.08.2026 um 10:30 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apple startet iPhone-18-Verkauf gestaffelt: Pro-Modelle im September, Basisversionen folgen 2027. Deutliche Preiserhöhungen wegen Chip-Knappheit erwartet.

Apple iPhone 18: Pro-Modelle im September, Basis erst 2027
Ein modernes High-End-Smartphone liegt auf einem minimalistischen Holztisch in einem hellen Büro. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Berichten von Mitte August 2026 zufolge plant Apple eine weitreichende Umstellung der Markteinführungsstrategie für die kommende iPhone-18-Generation.

Während die leistungsstärkeren Pro-Modelle und eine neue faltbare Variante für den Herbst 2026 erwartet werden, könnte sich der Verkaufsstart des Standardmodells sowie weiterer Varianten bis in das Frühjahr 2027 verzögern. Gleichzeitig zeichnen sich deutliche Preisanpassungen für den europäischen und internationalen Markt ab.

Gestaffelte Markteinführung aufgrund von Komponentenmangel

Informationen aus Zuliefererkreisen deuten auf einen zweigeteilten Zeitplan hin. Während eines Earnings-Calls für das zweite Quartal 2026 bestätigte der Zulieferer Pegatron, dass die Modelle iPhone 18 Pro, iPhone 18 Pro Max sowie ein neues faltbares iPhone Ultra im September 2026 auf den Markt kommen sollen. Das Apple-Event, auf dem diese Geräte vorgestellt werden, findet voraussichtlich am 8. oder 9. September 2026 statt.

Hingegen werden das Standard-iPhone 18, das iPhone 18e sowie das iPhone Air 2 den Berichten zufolge erst im ersten Quartal 2027, voraussichtlich im März, erscheinen. Insgesamt werden bis Ende März 2027 sechs neue Modelle erwartet.

Als Hauptgrund für die Verzögerung bei der Basis-Serie gelten Engpässe in der Halbleiter-Lieferkette sowie eine Knappheit bei Speicherchips. Branchenanalysten führen dies darauf zurück, dass KI-Server derzeit massive Kapazitäten am Speichermarkt absorbieren. Eine Entspannung der Versorgungslage wird erst für das Jahr 2028 prognostiziert.

Steigende Produktionskosten und neue Preisstruktur

Die angespannte Lage auf dem Bauteilemarkt wirkt sich unmittelbar auf die Kalkulation aus. Die Stückkosten (Bill of Materials) für das iPhone 18 Pro sollen aufgrund der Chip-Knappheit um etwa 40 % gestiegen sein, während die gesamten Produktionskosten um 38 % zulegten.

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Apple hat diese Informationen bislang nicht offiziell bestätigt, doch Marktbeobachter rechnen mit einer generellen Preiserhöhung von 100 US-Dollar für alle bestehenden und neuen iPhone-Modelle.

Besonders bei den Pro-Modellen könnten die Aufschläge deutlich höher ausfallen. Erwartet werden Preise zwischen 1.099 und 1.299 US-Dollar für das iPhone 18 Pro sowie 1.299 bis 1.499 US-Dollar für das iPhone 18 Pro Max. Dies entspräche einer Erhöhung von 200 bis 300 US-Dollar im Vergleich zu den Vorgängermodellen.

In Indien wird ein Preis von ?1,54,900 für das iPhone 18 Pro gemunkelt, nach ?1,34,900 beim Vorgängermodell. Dem gegenüber stehen Einsparungen bei einzelnen Komponenten: So soll sich Apple OLED-Display-Panels für das iPhone 18 Pro Max für rund 68 US-Dollar gesichert haben – deutlich weniger als die 110 bis 120 US-Dollar, die für die Displays der iPhone-17-Serie veranschlagt wurden.

Technische Spezifikationen und Markterwartungen

Trotz der Verzögerungen gibt es detaillierte Einblicke in die technische Ausstattung der kommenden Generation. Der Analyst Jeff Pu gab an, dass das Standard-iPhone 18 mit 12 GB RAM ausgestattet wird, was eine Steigerung gegenüber den 8 GB des Vorgängers darstellt. Zudem soll das Modell über ein neues, kleineres Dynamic Island verfügen. Das iPhone 18e wird voraussichtlich mit 9 GB RAM erscheinen; beide Basis-Modelle nutzen den A20-Chip.

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Die Pro-Modelle setzen hingegen auf den im 2nm-Verfahren von TSMC gefertigten A20-Pro-Chip. Das iPhone 18 Pro soll über ein 6,3-Zoll-Display, eine Kamera mit variabler Blende und ein C2-Modem verfügen. Für das Pro Max wird eine Akkukapazität zwischen 5.200 und 5.500 mAh erwartet.

Durch die verzögerte Veröffentlichung der Standard-Modelle rückt die Pro-Serie faktisch in die Rolle des Hauptprodukts für das diesjährige Weihnachtsgeschäft. Dies geschieht in einem Marktumfeld, in dem Branchenexperten für das laufende Jahr einen Rückgang des weltweiten Absatzes um 130 Millionen Mobiltelefone erwarten.

In Regionen wie den Vereinigten Arabischen Emiraten bleibt das iPhone 17 mit einem Einstiegspreis von 3.399 AED vorerst die maßgebliche Option für den Massenmarkt. Eine offizielle Stellungnahme von Apple zu den geänderten Launch-Plänen steht noch aus.

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